1968

Das Kornettenlager (30.8.1968)
Das Kornettenlager begann am 30. August und endete am 1. September.
Wit trafen uns um 15 Uhr beim Heim, und fuhren per Rad nach Heiligenkreuz. Unsere Gruppe bestand aus: Hagi (Müller), Sigi (Sprosec), Franz (Skarka), Peter (Huber), Fritz (Schneider), Jürgen (Berger)und mir (Walter Jungwirt). Am Lagerplatz angekommen, begannen wir die Zelte aufzustellen, und eine Kochstelle zu bauen. Abendessen bestand aus eigener Verpflegung. Peters Stelze machte die Runde, bis nur mehr wenig davon zu sehen war. Um etwa 9 Uhr begannen wir ein Nachtgeländespiel, Verzeihung, es war eine Nachtwanderung. Wir hätten uns beinahe verirrt, wenn nicht Hagi, der rettende Engel, geholfen hätte. Am nächsten Tag, es war ein Sonntag, gingen (fuhren) wir in die Kirche. Jeder bis auf Hagi hatte ein Messer. Das sah sehr kriegerisch aus. Dann besuchten wir (verbotenerweise) die alten Gipshöhlen. Ich wäre fast im Schlamm stecken geblieben, nur mit Mühe konnte ich meinen Stiefel noch retten, ohne selbst zu versinken. Zu Mittag gab es sehr zähe Schnitzel, noch besser aber waren am Samstag Hagis "Mehllaibchen". Er verwendete anstatt 10 dkg 1,5 kg. Am Abend des Samstages gab es wunderbare Palatschinken. Sigi half uns beim Schupfen. Für die Mühe aßen wir jeder die doppelte Portion. Im Übrigen war es ein ganz nettes Lager, abgesehen vom vielen Regen und dem leider misglückten Samstag-Mittagessen. Die Rückkehr verlief ohne Unfall, das will bei uns schon was heissen, und wir kamen wohlbehalten wieder nach Hause. Dann bis zum nächsten Mal. Walter Jungwirt - Logbuch der Adler

Wie schon erwähnt begann ich im Herbst 1968 als Jungpfadfinder bei den Pfadfindern Maria Enzersdorf. Mein erstes "Heim" war im halb verfallenen Schloß Liechtenstein. Wir hatten 2 Patrullen (meine Adler und die Fuchsen) und einen Truppführer, genannt Hagi (Dr. Gerhard Müller). Mein Kornett war zuerst Walter Jungwirt, dann Erik Hörbe. Der Fuchsen-Ko war der Peter Huber. Im Durchschnitt waren so 10 Pfadis am Heimabend. Wir vergnügten uns mit Boden- Karten- und anderen Zeichen lernen, spielten Landhockey mit Holzstöcken und Holzklötzen und Stockerlreissen.

Fotos von den WiWö