1972

Ein Heimabend
Um 4 Uhr waren beide Patrullen im Heim. Der Heimabend begann unter Verspätung da die Wölflinge Überstunden machten. Unser Feldmeister kontrollierte ob jeder Knotenschnur und Schreibzeug bei sich hatte. Dann kam die Morsemeldung, leider sind in Morsen die Patrulle Fuchsen besser und so bekamen sie 10 Punkte. Die Morsemeldung hieß „Lernt den Kreuzbund“. Die Staffete gewannen wir (Die Patrulle Adler). Nach der Staffette spielten wir Raufball. Nach dem Spiel hatten manche ein blaues Auge und nach manchen Gegenständen (Kniescheibe, Kopf usw.) musste erst gesucht werden. Nach dem Spiel hielt uns der Hilfsfeldmeister einen Vortrag über Geheimschriften. Dann sangen wir ein Lied und nachher sagte uns der Feldmeister wie es mit der Gesamtführung aussah. Leider geht ein Heimabend auch so schnell vorbei, doch wir freuten uns schon auf den nächsten.

Patrullenausflug der Adler am 23.03.1972
Wir zogen um 9h vom Schloss aus los, beim Altersheim vorbei in die Vorderbrühl. Willi machte mit Peter, Maki und Andi die Vorhut und legte Bodenzeichen und Meldungen, welche wir, Herbert, Dietmar, Edgar und Wolfi, finden mussten. In der Vorderbrühl überquerten wir bei den 2 Raben die Brühlerstraße. Dann machten wir Vorhutwechsel. Unser erster Fehler unterlief uns gleich am Anfang, wir gingen in verkehrter Richtung. Willi war uns mit seinen Mannen immer Dicht auf den Fersen, wodurch wir zur Eile genötigt waren. Nach der Breiten Föhre verpassten wir den Weg in den Rehgraben, fanden ihn aber nach einigen Minuten wieder. Vor dem Rehgraben befanden wir uns auf einer Lichtung wo sich viele Wege kreuzten. Wir wählten den mittleren und kamen ins Prießnitztal, wo wir in Richtung Rehgraben gingen. Im Rehgraben machten wir Rast. Im Rehgraben fanden wir auch kleinere Quarzkristalle. Dann gingen wir über Mödling nach Hause. In Maria Enzersdorf verabschiedeten wir uns voneinander. Wir alle waren ein bisschen müde geworden, aber es war doch ein netter Ausflug.

Heimabend am 13.05.1972
Der Heimabend begann mit Aufräumen, da schon wieder eingebrochen worden war. Zehn Minuten nach vier begann der richtige Heimabend. Die Fuchsen hatten einen Neuen zu dessen Ehre wir ein Alewio brüllten. In unserer Patrulle fehlte nur Harald. Der erste Bewerb war eine gepfiffene Morsemeldung mit dem Inhalt: Stellt eine verschlüsselte Meldung, bestehend aus acht Wörtern, her. Ich hatte meine Chiffrierscheibe mit und wir waren schnell fertig. Wir riefen mit unserem „Adler fertig!“ Siggi herbei und gaben ihm 2 Morsemeldungen und die Geheimschrift. Da fragte Klausi ob sie den Auftrag gleich ausführen sollten. Da mussten wir lachen. Bis die Fuchsen und die Panther fertig waren hielt ich einen Vortrag über Geheimschriften, Ausrüstung und eine Besprechung des Patrullenabends. Dann mussten wir alle die Knoten für eine Knotenstaffete üben. Die Knotenstaffete gewannen wir mit 7 zu 6 (v.d. Fuchsen) und 2 (v.d. Panthern). Anschließend legte Klausis Bruder das Versprechen ab. Jetzt war es schon sechs Uhr. Hörbe hatte ein Geländespiel vorbereitet, dass in 10 Minuten beendet sein sollte. Hörbe hatte einen Reifen auf der Kuppe im Wald versteckt, welchen wir suchen mussten. Klausi fand ihn und brachte ihn zur Föhre. Wegen Grenzstreitigkeiten wurde das Spiel wiederholt. Es hatte nur 5 Minuten gedauert. Wir machten uns aus gemeinsam zum Reifen zu gehen, dessen Versteck uns Hörbe verraten hatte. Es sollte eine Catcherei geben. Und es gab eine. Mit 3 Knöpfen zuwenig, ohne Halstuch, ohne Büchlein und mit einer zerrissenen Hose kam ich unten an. Meine Hosensäcke waren voll Erde, das Hemd schmutzig. Die Kornetten hatten sich immer am Reifen festgehalten. So wurde wir abwechselnd gezogen, gewürgt und geschleift. Dann wieder halb zerquetscht. Einige Kleinere flogen durch die Luft, oder hängten sich an uns an. Sogar ein Schuh wurde mir ausgezogen. Das Spiel hatte dann aber eine halbe Stunde gedauert. Dann wurde der Heimabend beendet. Während der anschließenden Kornettenbesprechung heftete ich meine Hose und meine Ärmel mit Sicherheitsnadeln zusammen. Somit war ein stürmischer Heimabend vergangen, an dem wir alle gut in Form waren. (Berti)

Patrullenausflug der Adler auf dem Husarentempel
Um 9 Uhr trafen wir uns im Schloss. Es fehlte nur Martin Pecherstorfer. Vom Schloss gingen wie in Richtung Hinterbrühl, wo wir unseren Marsch begannen. Da wir 11 Mann waren teilten wir uns in zwei Gruppen. Die 1. Gruppe hatte die Aufgabe die Bodenzeichen zu legen, die die zweite Gruppe finden musste. Es waren auch (Botschaften) Sachen zum auflösen dabei, so wie zeichnet den Husarentempel und anders. Um 12 Uhr kamen wir oben an und machten eine Rast von 30 Minuten. Herbert hatte Pech, denn seine Thermosflasche war nur noch zerbrochenes Glas. Auf dem Heimweg waren wir froh denn der ansteigende Weg hatte uns viel Kraft gekostet.

Das Pfingstlager 1972 in Bärnkopf.
Samstag, 20. Mai 1972
Heute fuhren wir um 7:30 weg nach Bärnkopf im oberen Waldviertel. Unser Lager war am Schlesinger Teich geplant, wo wir uns gleich trockene Plätze zum Lagern suchten. Wir stellten die Zelte auf und bauten anschließend eine Kochstelle (Fuchsen) (die bereits am Sonntag durchbrannte!) spannten die Plane (Panther) und bauten einen Tisch. Da er zu hoch war demontierten wie ihn wieder und Siggi baute einen neuen. Nach dem Nachtmahl (Tee, Selbstverpflegung) machten wir ein kleines Geländespiel. Wir wurden in 2-er Gruppen von der rechten unteren Straße abgelassen und mussten zu Siggi (*) durchsickern. Wir, Hans und ich als erste bei Siggi. Wir bekamen das Losungswort Fuchsen und mussten auf weitere „Fuchsen“ warten. Nach langer Zeit kamen die Nächsten. Nur meine Fuchsen kamen als letzte. Dann fehlten auch noch zwei. Wir gingen parallel zur Straße nach Bärnkopf durch den Wald, um sie zu suchen. Dann gaben wir die Suche auf und kehrten ins Lager zurück. Die 2 (Egbert und Edgar) waren schon dort. Sie hatten neben dem Bauernhof auf einem Holzstoß Zuflucht gesucht als sie der Hund des Bauern, ein grauer Spitz, verfolgt hatte. Anschließend hatten die Panther sie mitgenommen. Da wir alle sehr müde waren, krochen wir gleich in den Schlafsack. Somit war der Samstag beendet.
Sonntag 21. Mai 1972
Wir, Patrulle Adler, waren Koch und mussten gleich 50 Marmeladebrote abschneiden und streichen. Dazu machten wir einen Tee, der sehr lange dauerte, da wir lauter feuchtes Holz verwenden mussten. Bei der Zeltinspektion gewann die Zeltgemeinschaft Helfried-Wolfgang-Egbert den Tannenbruch. Zu Mittag kochten wir faschierte Laibchen und, Kartoffeln und eine Suppe. Das Essen wurde von Siggi sehr gelobt. Nachmittag machten wir wieder ein Geländespiel wobei der Geldtransport (Fuchsen) durch ein von Räubern (Adler:Panther) besetztes Gebiet marschieren musste. Nach einigen Minuten Aufklärung durch Erik, über unseren Standort, wusste ich wieder wo wir waren. Wir trafen als Erste im Zielort der Fuchsen (J.H. Zilleck) ein, wo wir verhindern mussten, dass der Geldtransport zu Siggi gebracht wurde. Die Panther waren ungefährlich, da sie sich zum Pfaffenstegklammteich verrannt hatten. Durch Grenzschwierigkeiten endete das Spiel unentschieden. Dann suchten wir mit Funkgeräten die Gegend nach den Panthern ab, welche wir natürlich nicht fanden. Am Abend schupften Siggi und Erick mindestens 80 Palatschinken, welche seht gut schmeckten. Anschließend wurden die Nachtwachen eingeteilt. Die Nachtwache war so aufmerksam, dass sie vergaß die nächsten aufzuwecken, so dass die Nachtwache schon um 23h beendet war. Die Fuchsen bekamen aber vorher noch den Auftrag, in der Früh von 5:30 bis 6:30 die Kochstelle zu überholen, da sie während des Palatschinkenschupfens durchgebrochen war. Ps.: Hans war während des Geländespiels von seinen Eltern abgeholt worden.
Montag 22. Mai 1972
Ich hatte sehr gut geschlafen, und nahm gleich am Morgensport teil. Bei der Zeltinspektion nach dem Frühstück gewann ich, da ich jetzt alleine im Zelt wohnte, den Tannnenbruch. Bis Mittag pflöckelten wir. Das Mittagessen, Augsburger mit Kartoffeln und Gurkensalat, war halb verbrannt, da die Panther Köche waren. Nachmittag machten wir Patrullenausflüge. Die Panther erkundeten Gutenbrunn die Fuchsen den Edelsberger Teich, und wir? Wir hatten die Aufgabe Groß-Pertenschlag zu erkunden, welches wir aber nie erreichten. Unsere Wanderroute ist _._._ eingezeichnet. Nach der halben Zeit kehrten wir um. Wir kamen um 7:45 im Lager an. Wir bekamen wieder Palatschinken, welche diesmal von Jörg und Luttenberger geschupft wurden. Nachtwachen teilten wir erst gar keine ein. Wieder war ein Tag vorüber.
Dienstag 23. Mai 1972
Nach dem Frühstück packten wir die Rucksäcke und bauten die Zelte ab. Um 11h bekam jeder ein Schmalz- oder Wurstbrot. Der Bus sollte um 11h ankommen. Wir pflöckelten bis 19h und trugen dann das Gepäck zum Bauernhof. Um 19:30 gingen wir ins Gasthaus, da jeder Hunger hatte. Jetzt kam auch der Bus und wir fuhren nach Hause. Was mit dem Bus um 11h war, weis ich noch immer nicht. Im Großen und Ganzen war es ein phantastisches Lager: Essen gut, Programm gut, Wetter ein bisschen feucht und sonst alles in Ordnung. Berti - Logbuch der Adler

St. Georgs-PWK 1972
Sonntag 18. Juni 1972
Wir trafen uns um 7:15 in der Hofgasse. Wir - das waren Peter, Egbert, Helfried, Wolfgang und ich. Dann marschierten wir zum Pfadfinderheim in Mödling. Dort meldeten wir uns an und empfingen die Startkarte. Nach der Messe in der St. Othmarkirche konnten wir bis 10h essen. Um 10:30 begann das eigentliche PWK. Wir mussten 12 Punkte bewältigen. Das waren:
01. Erste Hilfe (Auf Skizze No.4)
02. Naturkunde
03. Wegdiktat
04. Wegskizze
05. Morse
06. Verkehrskunde
07. Pionier
08. Pfadfinderkunde
09. Leben BiPi's
10. Feuerarten aufstellen
11. Österreichkunde
12. Geheimschrift.
Wir waren die 2. fertig und bekamen 120 Punkte. Dann wurden die Ergebnisse ausgewertet. Wir erreichten den 5. Platz (Panther:7), (Fuchsen:2). Anschließend hatten wir noch eine Besprechung wegen Norwegen und wurden um 17:15 entlassen. Berti

Das Sommerlager 1972 Nationaljamboree in Røros/Norwegen . Für dieses Lager wurde ich ab dem Georgs-PWK in Mödling zum Gitarrespielen verdonnert.
Unser Kontingent bestand aus : dem Kontingentleiter Fritz Holocher-Ertl (LFM) dem Vizekontingentleiter Paul Holoubek (Adabei);
der Roverrotte : Kolonnenrovermeister Schnulli (Robert Hacker), Bernd, Karli, Peter, Pinki;
dem Mädchentrupp :
Perchtoldsdorf : Lucia Udolf, Adelheid, Karin, Anni;
Gumpoldskirchen : Helga und Renate;
Dem Pfadfindertrupp :
Fuchsen : Bumsti (Udolf), Klaus, Günther (Gastarbeiter), Rolf, Wolfgang, Jörg, Walter.
Adler : Siggi, Tiger, Dale (Gastarbeiter), Peter, Büchler, Arnold, Herbert, Mustafa (Gastarbeiter).
Wir fuhren am Sonntag den 29.07.1972 um 21:06 vom Wiener Westbahnhof ab. In Puttgarden stiegen wir auf die Fähre nach Rødby um. Von Rødby fuhren wir weiter mit dem Zug bis Kopenhagen. Um 17h kamen wir dort an und gingen durch die Geschäftsstraße. Anschließend gingen wir in den Tivoli. Um 22:18 traten wir die Weiterreise nach Oslo an. In Oslo fuhren wir mir der Straßenbahn zu dem Pfadfinderheim, in dem wir untergebracht werden sollten. Da es regnete und wir falsch ausstiegen wurden wir nass. Als wir unser Gepäck verstaut hatten gingen wir in die Stadt spazieren. Wir gingen zum Königsschloss und in den Hafen. Dort machten wir einige Fotos vor dem Rathaus. Nach unserer Rückkehr in das Pfadfinderheim übten wir noch einige Lieder. Die meisten von uns schliefen diese Nacht im Schlafsack am Boden, da wir zu faul waren, die Luftmatratzen auszupacken. In diesem Heim photographierte ich auch meinen „Pfadfinder am Lagerfeuer“ den ich zu Hause dann mit Wachskreiden zeichnete. Am nächsten Morgen mussten wir früh aus den „Federn“ und zum Bahnhof. Von dort aus fuhren wir dann mit dem Zug nach Røros. Von einem Lager war noch nicht viel zu sehen. Endlich bekamen wir den Lagerplatz zugewiesen. Nach der Platzteinteilung wurden die Zelte aufgestellt. Prompt mussten wir weiterrücken und die Zelte wieder abbauen. Schließlich wurden wir aber doch noch fertig und begannen mit dem Küchenbau. Anfangs bauten wir bei der Plane eine Abbauautomatik ein, die sich einmal jedoch selbst öffnete und abbaute. Etwas später, die Plane wurde stabilisiert, brach einer der Spreitzstangen und sie baute sich ein zweites Mal ab. Dann veränderten wir sie endgültig. Und nun zum Lagerprogramm. Immer gleich bleibend war das Frühstück: Cornflakes mit Milch, Zucker, Marmelade. und die Programmansage bei der Flaggenparade. Das Lager begann offiziell am Donnerstag 3. August mit einer Aktivität, und zwar: Von einem Flugzeug aus wurden bedruckte Zettel in vielen verschiedenen Farben abgeworfen. Einen davon musste man erwischen. Dann versammelten sich alle am Versammlungsplatz bei dem Fahnenmast der ein Schild der Farbe des Zettels hatte. So entstanden 7 Gruppen. Aufgabe war es nun, eine Patrulle mit 7 verschiedenen Farben zu bilden, der Kornett (roter Zettel) musste seine Gäste bewirten. Es entstand ein großes Durcheinander. Zu Mittag war diese Aktivität beendet. Für den ausgefüllten Zettel bekam man einen Lagerstempel in das Lagerbuch (Leirhefte). Im Laufe der der nächsten Tage erkundeten wir Røros, spielten Volleyball gegen Isländer, wobei wir verloren, nahmen an einem Kochwettbewerb teil und machten einen Ausflug. Unsere Abfallgrube wurde 2 Meter tief, da der Boden Lösartig und daher leicht zum Graben war. Sie wurde von vielen Passanten bewundert. Abends übten die Rover, die Mädchen und Siggi den Donauwalzer und eine Polka, und ich spielte dazu. Die Polka wurde dann als Lagerfeuerbeitrag von Österreich getanzt. Das Jamboreelied soll gräulich dazugepasst haben. Aber wir waren froh, dass wir es hinter uns hatten. Anschließend ging ich mit Siggi zum Roverlagerfeuer, das die ganze Nacht dauerte. Die Zeit verging wie im Flug. Im nu war das Lager vorbei und wir mussten schon wieder abbauen. Das Lager war sehr groß. Es umfasste ˜10.000 Pfadfinder und Rover, mit dem Elternlager waren es ˜11.000 Teilnehmer. Es war ein norwegisches Landeslager, und daher hauptsächlich norwegische Pfadfinder. Im Unterlager 6 waren die meisten Ausländer. Es war hervorragend organisiert, wir waren ununterbrochen beschäftigt, und lernten dabei Land und nette Leute kennen. Leider war es zu kurz und wir mussten am Freitag schon wieder aufbrechen. Richtung Tönsberg. Wir fuhren mit Zügen die aus der Kaiserzeit stammten, über Oslo nach Tönsberg. Dort wurden wir von einem Bus zum Pfadfinderheim „SPEIDERBO“ gebracht. Im Versammlungsraum legten wir unsere Schlafsäcke auf. Wir wurden dann zu Gastfamilien eingeteilt. Die Gasteltern zeigten uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wir gingen segelten und vieles anderes. Mit dem Norwegertrupp fuhren wir einmal ans „Ende der Welt“, dann fuhren wir fischen, wobei wir durch den Regen gehörig nass wurden. Fritz bestand nämlich darauf, dass wir im freien aßen. Wir gingen auch ins Fischfangmuseum und anschließend auf eine Wikingerfestung. Am vorletzten Tag veranstalteten die Gasteltern einen Festschmaus. Es wurden Norwegische Spezialitäten, vor allem Süßigkeiten serviert. Es schmeckte großartig. Anschließend sahen wir einen Lichtbildvortrag über vorhergehende Sommerlager der Norweger. Leider ging auch diese Zeit viel zu rasch vorüber. Auf der Heimreise fuhren wir wieder über Oslo und Koppenhagen. Schließlich kamen wir wieder gut in Wien an und wurden von unseren Eltern abgeholt. PS.: Eines hätte ich fast vergessen: Am Lager wurde am Dienstag ein Jahrmarkt veranstaltet. Unsere „Palatschinkenbude“ hatte Hochbetrieb. 2 Lagerpolizisten unterstützten uns. Wir verkauften Unmengen von Palatschinken gegen „Skillinge“. Es war ein großer Erfolg.
Berti - Logbuch der Adler

Vorkommnisse im Trupp nach dem Sommerlager 1972
Vier Wochen nach dem Wiederbeginn unserer Tätigkeit, am 30.09.1972 wurde die Patrulle „Bären“ gegründet. Zu den Bären gekommen sind: Edgar, Dietmar, Georg und Egbert Seyfried. Herbert ist wieder zu uns von den Panthern zurückgekehrt. Da Egbert Seyfried bei mir bleiben wollte und es in meiner Patrulle drunter und drüber ging intervenierte ich bei Siggi und Egbert konnte zurückkommen. Die Panther wurden immer weniger, ansonsten blieb alles beim Alten. Anfänglich führten wir beim Trupp-PWK, verloren jedoch dem Ende zu unseren Spitzenplatz. Trotz größter Anstrengung gelang es uns am letzten Heimabend am 23.12.1972, nicht mehr, die Spitze zu erreichen. Wir überrundeten zwar die Bären um sechs Punkte, doch Klausi und seine Fuchsen waren nicht mehr zu bremsen. Im Endstand lagen sie 32 Punkte voraus. Willi und seine zwei Panther waren inzwischen schon so niedergeschlagen, das Willi am 23.12.1972 kündigte. Die drei Panther die übrig blieben wurden aufgeteilt.
Stand des Trupp-PWK's am 23.12.1972:
Fuchsen: 320 Pkt
Adler: 288 Pkt
Bären: 282 Pkt
Panther: ˜100 Pkt

Die WiWö auf Wochenendlager 1972 im Wassergspreng mit Christa Messinger, Elfi Huber, Willi Schneider, ...

Die Weihnachtsfeier 1972 im Gasthof Schiener mit Ehrungen, Versprechensfeier, ...mit Pater Engel, Dr. Messinger, Bmstr. Mayer, ...