1973

Frühlings-(Georgs-)PWK 1973
Sonntag 06.05.1973: Ich hatte bereits alle Vorkehrungen getroffen. Samstag besuchte ich noch Helfried und Thomas um deren Teilnahme zu sichern. Es war soweit. Alle bis auf Peter, der lernen musste und Büchler-Joe, der ein Fußballmatch haben sollte, waren gekommen. Nach der Messe wurde das Startzeichen gegeben. Eine verschlüsselte Meldung die auf einer Seitentüre des Karners hing, sollte entschlüsselt werden (Blatt 1). Wir arbeiteten mit den Bären und Fuchsen zusammen, um schneller fertig zu werden. Der Inhalt: Eine Dschungelexpedition ist verloren gegangen. Ihr Flugzeug ist beim Föhrenhof abgestürzt. Nachdem wir die Meldung abgegeben hatten eilten wir zum Föhrenhof um einen Pfadfinder, dessen Beschreibung uns Reinhard gegeben hatte, zu suchen. Er stand mitten am Weg und, schrieb die Punkte in unsere Startkarten und schickte uns auf den Husarentempel. Wir waren als erste losgezogen und kamen als letzte an. Wir vermaßen den Grundriss des Husarentempels und überlegten uns die Gründe, die zum Bau desselben geführt haben. Mit Hilfe Klausis der weit vor uns war, errangen wir 11 Punkte. Peter ging auch vor uns. Nächste Station war das „Matterhörndl“ mit Naturkunde. Beim Kim bei der Krausten Linde entdeckten wir 17 von 20 möglichen Gegenständen, die die Expedition auf ihrem Weg verloren hatte. Nun waren wir die letzte Patrulle. Es folgte eine Wegskizze zum Maibründl. Reinhard hatte inzwischen das scheitern seines Planes eingesehen und verkürzte das PWK und verlängerte die Zeit. Ein Wimpelturm war die einzige Aktion beim Maibründl. Die Breite Föhre war die Station für Schätzer. Umfang und Volumen einer 5S Münze, Länge eines Wegabschnitts, Maßstab einer Karte, Maße einer Fahrkarte, Gewicht von Sonnenblumenkernen (Sack), wie viel Haare hat ein Mensch, wie lange lebt ein Hering, 1 Sekunde schätzen. Die letzte Station war I .Hilfe bei der Burg Mödling. Jetzt waren bereits alle Patrullen in fieberhafter Stimmung. Die Brunner fühlten sich bereits als Sieger und höchstens von Klausi oder uns gefährdet. Als wir diese Station absolviert hatten wussten wir leider unsere Punktesumme nicht. Noch größeres Fieber. Inzwischen wurden bereits die Punkte der einzelnen Patrullen addiert. Klausi ging um sein Rad von der St. Othmarkirche zu holen. Er war bei der Preisverleihung leider nicht anwesend. Wie üblich wurde beim letzten Platz begonnen…5. Platz, Bären Maria Enzersdorf. Jetzt wurden wir unruhig. Ich hatte zwar auf einen Platz in der Spitze gewartet aber es schien mir unwahrscheinlich. 3. Platz Adler Brunn am Gebirge. Jetzt wurde ich stutzig, da wir noch immer nicht vorgelesen worden waren (Ich war in Gedanken immer noch beim 1. Platz der Brunner Adler). Plötzlich wurde ich mir der Lage der Dinge bewusst. Als dann am 2. Platz die Fuchsen Maria Enzersdorf landeten, wusste ich dass wir gewonnen hatten. 1. Platz: Adler Maria Enzersdorf, einen halben Punkt vor den Fuchsen, durch ihre Hilfe. Wir hatten den „Mödlinger Teller“ gewonnen. Ich konnte nur mehr staunen. Hätte auch nur Einer! meiner Patrulle (Eggi, Herbert, Helfried, Thomas und ich) gefehlt, hätten wir nur den 2. Platz erreicht. (Klausi fühlte sich als moralischer Sieger). Ich möchte mich nachträglich und schriftlich für die erstklassige Zusammenarbeit und Mitarbeit bedanken. Berti – Logbuch der Adler

Pfingstlager wegen MKS ausgefallen

Das Sommerlager 1973 in Techuana/Ktn.

Das Sommerlager 1973 in Leiria/Portugal.

Das Truppgeschehen 1973
An den ersten zwei Heimabenden wurden wir trotz verzweifelter Gegenwehr von den Fuchsen und Bären geschlagen (Fuchsen ex equo Bären, 5 Punkte vor Adlern). Am 3. Heimabend waren wir (+ einem Neuling) vollzählig (?). Bis auf die Morsemeldung gewannen wir alle anderen Aktionen. Heimabendstand: Adler: 36 Pkt, gefolgt von Fuchsen:26 Pkt und Bären: 14 Pkt. Somit bin ich in der Überzeugung bestärkt, dass Klausi und Peter doch noch zu schlagen sind.