1978

1978 verschiedene Bilder von Heimstunden, Faschingsfeier, ...

1978 GuSp-Pfingstlager in Pernitz

1978 Heimeröffnung und erstes WALDFEST

1978 GuSp-Sommerlager am Zellhof in Mattsee/Salzburg mit den 1st Alsager Scouts, dann Gastfreundschaft in Ma.Enzersdorf mit Schiffsfahrt in der Wachau, Dürnstein, Melk, ...

1978 Sp-Sommer-Rundreise England und Wales
Wir, das waren Karl (Puchegger, Arbeitskollege aus der Eumig und unser "Bordmechaniker"), Martin Langer, Wolfgang Zahornitzky, Bimi Rennhofer, Hannes Langeder, Thomas Strof und ich, fuhren auf eine Rundreise nach England und Wales. Erste Station nach Dover war Brighton, das bei schlechtem Wetter nicht so imposant und touristisch war wie erwartet. Bei einem Fish & Chips shop versuchten wir uns im englischen Dialekt und verlangten fischnschips, was auch prompt nicht verstanden wurde. Stonehenge bewunderten wir nur aus dem Auto aus, da es gerade "cats and dogs" regnete. Wales war saftig und grün (kein Wunder bei dem ständigen Regen). Wir passierten jede Menge Schafe zwischen riesigen Farnhainen und ein aufgelassenes romantisches Bergwerk. Wir schafften es bis Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Von dort gings dann wieder Richtung Chester, als die Ladekontrollleuchte eine gewisse Unsicherheit erwachen ließ. Die Kohlen der Lichtmaschine waren zu kurz! Auf zur nächsten Tankstelle. Auf die Frage nach "coals for the light-engine" erhielten wir nur verdutzte Blicke. Erst der optische Fingerzeig am Motor ließ den Tankwart zu einem "the brushes for the dynamo" Ruf hinreissen. Wir schafften es gerade noch bis zur nächsten (raren) VW-Werkstätte, die sie widerwillig aber doch 5 Min. vor Dienstschluß tauschte. (Allerdings in so einer Eile dass wir später in London noch das Werkzeug und die demontierten Luftschläuche im Motorraum finden sollten). Dann gings weiter über Chester nach Stoke-On-Trent wo wir uns im Pfadiheim einquartierten. Ein kleiner Ausflug in die Greisslerei brachte die Vorstellungen der Engländer über Österreich zutage. Eine ältere Dame und ihre Mutter betrieben den kleinen Laden, wo wir Milch und weitere Lebensmittel einkauften. Sie waren höchst erfreut, dass sie Besuch aus Österreich hatten, und fragten uns sogleich, wie wir denn mit den Russen unter der Besatzung zurechtkämen! Das haben wir dem "Dritten Mann" zu verdanken! Ein Ausflug zur "Little Moreton-Hall", einem sehr alten "Fertigteil-Fachwerkhaus" artete zu einer versuchten Fischfütterungsaktion aus.
Am Rückweg kehrten wir in London im Pfadiheim "South Kensington" bei Mr. Bray ein. Karl war sehr müde und wollte nicht mehr weggehen, wir wollten aber noch London erkunden und ins Kino. Da er nicht allein im Heim bleiben wollte, ging er mit. Wir sahen "Starwars" - den ersten Sensorround-Film im Dominion-Kino. Bei jedem Angriff vibrierte das ganze Kino. Der neben mir schlafende Karl begann sich jedesmal durch den Lärm geschüttelt aufzurichten um in der nächsten ruhigen Minute wieder in sich zusammenzusacken. Vor der Rückreise nach Ö kontrollierten wir noch einmal den Ölstand um festzustellen, dass er zu niedrig war. Wir füllten und konntrollierten so lange, bis er (viel) zu hoch war, weil das Öl so langsam hineinrann. Letztendlich mussten wir wieder einen Teil davon ablassen. Als ob wir nicht schon genug Ärger mit dem Auto gehabt hätten, schupfte ich Karl den Autoschlüssel zu - ein wenig zu hoch - und er flog über die Mauer in den benachbarten Klostergarten in eine Hecke. Wir fanden ihn dann doch noch. Am Ende der Rückreise saßen wir dann noch kurz in Karls Garten und fuhren endgültig nach Hause.