1985

1985 Schifahren am Hochkar

1985 Osterbesuch der Pleasances in Österreich

1985 Ausflug nach Pernitz zur Lagerplatzerkundung

1985 Schuhputzaktion für Helfen mit Herz und Hand im Pfarrhof

1985 Heimabend mit Bauernspielen

1985 Martin und Dosi (Erich Schneider) geben ein Konzert

1985 ein Kornettenwochenende am Schöpfl

Das GuSp-Pfingstlager 1985 "Richard Löwenherz" in Hollenstein an der Ybbs gemeinsam mit Wr. Neudorf

1985 Rätselrallye der Oldies

1985 Kanufahren auf der Ybbs bei Niedrigwasser

1985 Besuch von Peter Williams (1st Alsager, England) in Österreich

Das GuSp-Sommerlager 1985 gemeinsam mit Wr.Neudorf in Fordell Firs/Schottland, Hostgruppen: Conisbro' und Doncaster
Samstag, 3.8.: Um 2 Uhr früh war Treffpunkt am Parkplatz Liechtenstein. Um 3 Uhr, nach Einpacken, Verabschieden und hitzigem Kampf um den Sitzplatz ging's los. Die restliche Nacht war nicht mehr sehr geruhsam. Um ca. Viertel 6 erreichten wir die Grenze Passau und machten kurz danach bei einer Tankstelle eine halbstündige Frühstückspause bei Broten, Schokolade und Tee. Dann ging's weiter über Regensburg, Würzburg, Nürnberg nach Zeebrügge, wo wir um ca. 8 Uhr abends ankamen. Bis 11 Uhr hatten wir Zeit, den Hafen zu erkunden. Pünktlich um 12 legte das Schiff ab. Die Nacht verbrachten wir in gemieteten Pullmannsitzen, die man kaum zurückklappen konnte, also war die Nacht ziemlich unbequem und in der Früh hat mir der ganze Rücken wehgetan.
Sonntag, 4.8.: Das Frühstück bestand aus meiner letzten Käsesemmel und „Tee“ aus dem Automaten. Um 7 Uhr gingen wir vom Schiff. Die Passkontrolle dauerte ziemlich lange, weil sie jeden einzeln durchmarschieren ließen. Nach 4 stündiger Fahrt erreichten wir Conisbrough bei strömendem Regen. Im „ headquarter “ (Pfadiheim) hatten die Eltern ein Buffet, bestehend aus verschiedenen Sandwiches , Fleischpasteten, etlichen Kuchen und Torten und Tee mit Milch, den wir von den Wölflingen serviert bekamen, vorbereitet. Wir waren bei Fam. Allen (Eltern: Roy und Margaret, + 3 Töchter: Jane, Allison, …?) untergebracht. Das Haus war sehr klein (mit lebensgefährlichen Treppen, das Bad wurde vor ein paar Jahren erst dazugebaut) aber sehr gemütlich. Um Halb 6 war Abendessen mit Roasted Beef, Yorkshire Pudding und vielerlei Gemüsesorten. Danach duschten wir uns und packten das restliche Gewand aus. Um 7 Uhr lagen wir alle im Bett und schliefen sofort ein.
Montag, 5.8.: Um 8:15 trafen sich alle beim HQ und um 9 Uhr fuhren wir ab. Nach 8 Stunden (Mittagspause in Newcastle mit eingerechnet) landschaftlich sehr schöner Fahrt kamen wir in Fordell Firs an. Einige Engländer waren schon am Vortag hinaufgefahren und hatten die Zelte, Kochstellen etc. schon aufgebaut gehabt. Nach der Zelteinteilung und dem Kofferauspacken wurde gekocht und nach der Kücheneinteilung gingen wir schlafen. Die Nacht war sehr kalt.
Dienstag, 6.8.: Den Vormittag haben wir mit Flaggenparade, Frühstücksgeschirr waschen, Kochstellen ausbauen und Mittagessen kochen verbracht. Am Nachmittag besuchten wir den Militärhafen der Royal Navy. Wir sahen einen Film über das Leben auf den Schiffen (Minensuchübungen, Vorbereitungen für den Kriegsfall, etc.) nachher besichtigten wir den Ausstellungsraum, bekamen die Posters, die Prospekte und die Stickers. Danach wurden wir von einem Offizier durch den Hafen geführt. Ins Lager zurückgekommen hatten wir Zeit zum Kartenschreiben, Spielen, etc. Am Abend wurden die Tänze für den Österreichtag geübt, Post aufgegeben und nach dem Abendessen gingen wir ins „Bett“.
Mittwoch, 7.8.: Ganztagsausflug nach Stirling. Am Vormittag besuchten wir das Schlachtfeld von Bannockburn, sahen einen Film über die Schlacht, kauften Souvenirs und wanderten zum Monument des „Robert the Bruce“. Dann fuhren wir weiter nach Stirling zum Castle, sahen dort einen Film über die Burg und die Könige die darin lebten, durchschnüffelten die Gärten und die Räume und machten um 3 Uhr Mittagspause bei Sandwiches, Säften und Schokokeks. Am Nachmittag hatschten wir auf das Monument des William Wallace (268 Stufen engste Wendeltreppe), sahen zur Abwechslung einen Film über Wallace. Dann ging's zurück ins Lager. Das Abendessen hat mir, im Gegensatz zu vielen anderen, gut geschmeckt: gekochte Leber mit Kartoffeln und Gemüse.
Donnerstag, 8.8.: Ganztagsausflug nach Loch Ness. Um 6 Uhr früh war Tagwache, zum Frühstück gab's Kleistermüsli, um 8:30 fuhren wir über Pitlochry, Blair Castle und Inverness nach Drumnadrochit. Dort besuchten wir das Nessie-Museum, das total überfüllt war. Man sah Fotos, Filme, Augenzeugenberichte, Theorien… Nachher gingen wir noch ein bisschen einkaufen, machten Fotos vom See und fuhren dann nach Fort Augustus (Caledonischer Kanal). Um halb 6 ging's über Fort Williams (Ben Nevis) und Glencoe wieder ins Lager wo wir um halb 11 ankamen. Es hätte zwar noch ein Abendessen gegeben aber ich ging sofort ins Zelt.
Freitag, 9.8.: Kurz vor 9 standen wir auf und kochten Frühstück: Corn Flakes, Weetabix und Ham and Eggs. Den Vormittag verbrachten wir mit Karten und Briefe schreiben und Mittagessen kochen. Am Nachmittag gab's Lagerspiele wie Bogenschießen, Gewehrschießen, Kartenspiele, … Um ca. 10 Uhr war Nachtruhe.
Samstag, 10.8.: Rätseltour durch Edinburgh. In der Früh wurden wir in die Stadt (zur Waverly-Station) gebracht. Dort wurden uns die Fragebögen und ein Stadtplan in die Hand gedrückt und dann hetzte jede Zeltmannschaft durch Straßen, über Brücken, Burgberg rauf und runter, immer auf der Suche nach der richtigen Antwort. Viereinhalb Stunden später waren die Fragebögen ausgefüllt und einem Führer abgegeben, und wir durften uns den gut bekannten Sandwiches zuwenden. Für mich war die Tour besonders anstrengend, weil meine liebe Zeltcrew mir die Zettel in die Hand drückte und ich alleine alles managen durfte und die anderen hinterher spazierten. Am Nachmittag gingen wir noch ein bisschen bummeln und Eis essen. Nach dem Abendessen machten wir ein Lagerfeuer. Danach gab's bei den Neudorfern noch ein Supper : Tomatensuppe (pfui) und Tee mit Milch (ganz gut). Halb 11 Nachtruhe.
Sonntag, 11.8.: Ausflug zur Küste. Nach dem Frühstück hielten wir eine 10-minütige Morgenandacht ab. Dann wurden die Pfaditaschen gepackt und ab zum Bus. Nach ca. 1-stündiger Fahrt waren wir am Meer. Es war eine ganz schöne Sandbucht, nicht ganz sauber, dahinter ein Spielplatz, der von einigen sofort in Angriff genommen wurde. Nina, Sonja und ich machten, abseits vom Trubel, einen langen Spaziergang am Ufer, Felsen rauf und runter. Auf einem kleinen Plateau legten wir uns in die „Sonne“. Dann gab's Mittagessen. Am Nachmittag fuhren wir in ein Leisure Center baden. Das Bad war überfüllt von „kasweißen“ Männlein und Weiblein. Unter der Dusche haben sich dann alle blitzblank geschrubbt, was jedem sehr gut getan hat. Zum Abendessen gab's Schinkenfleckerln, die ganz gut waren. Danach wurden die Tanzpaare für den Ö-Tag endgültig nominiert. Ich hatte das Vergnügen, mit Hupfi tanzen zu dürfen. Bis 11 Uhr wurden fleißig Volkstänze geübt. Danach war Nachtruhe.
Montag, 12.8.:Den Vormittag verbrachten wir geruhsam im Lager. Um halb 4 fuhren wir nach Edinburgh, besichtigten die Burg und gingen bis 8 Uhr noch einkaufen und spazieren. Um 8 Uhr war Treffpunkt am Fuß des Burgberges und wir bekamen die Lunchpakete. Eine halbe Stunde später wälzten wir uns durch eine Menschenmasse den Burgberg hinauf. Wir nahmen unsere ziemlich unbequemen Sitze ein und warteten gespannt oder gelangweilt auf den Beginn. Von 9 – 11 Uhr wurden wir von interessanten Aufführungen unterhalten (Military Tattoo ). Um ca. halb 12 kamen wir im Lager an und gingen sofort in die Zelte.
Dienstag, 13.8.: Österreichtag. In der früh gab's ein typisch österreichisches Frühstück mit Kakao und Marmeladebroten (mit Salz-Butter!). Den Vormittag verbrachten wir mit Vorbereitungen (Posters aufhängen, Mehlspeisen vorbereiten, kochen, …). Zu Mittag bekamen wir Wienerschnitzel mit Petersilkartoffeln. Ab 3 Uhr begann die Tanzvorführung und danach traf sich alles beim „Heurigen“. Es wurde Wein ausgeschenkt, der zuerst die Stimmung ansteigen ließ, dann aber sehr viele, vor allem Engländer, aufs Klo verbannte. In der Küche wurden laufend Marillenknödel, gebackene Mäuse, Palatschinken, Apfelspalten, Schmalzbrote, Kartoffelpuffer usw. gemacht. Zum Abendessen gab's Grenadiermarsch. Um ca. 10 Uhr war Bettruhe.
Mittwoch, 14.8.: Am Vormittag besuchten wir die Glenturret Distillery, die älteste Brennerei Schottlands. Wir hatten eine sehr gute Führung durch die Brennereigebäude, bei der uns der Herstellungsprozess von Whisky erklärt wurde. Der Film, der uns danach gezeigt wurde, veranschaulichte das alles. Dann stürmten wir das Geschäft und kauften Whisky, Pfefferminzschokoladen und andere Souvenirs. Draußen wurde Towser (22 Jahre alt, 23000 Mäuse) fotografiert und gestreichelt. Zumittag ging's weiter nach Grieff, wo wir durch die Töpferei geführt wurden und die Glasfabrik besichtigten. Zum Schluss fuhren wir noch in ein Tartan-Museum nach Pitlochry. Im Lager angekommen, half ich Sonja und Nina ihr Zelt aufwaschen, da sich Jill und Jane nicht blicken ließen. Zum Abendessen gab's Spaghetti. Nachher wurde die neue Einteilung für das kommende Pfadi-Jahr getroffen, bei der ich zum Hilfsführer nominiert wurde.
Donnerstag, 15.8.: Den Vormittag verbrachten wir mit Kofferpacken, was gar nicht so einfach war. Zum Mittagessen gab's Kartoffelgulasch (endlich einmal was wirklich Gutes!). Am Nachmittag gingen wir in ein mickriges Shoppingcentre und danach ins Leisure Centre, baden und Eislaufen. Zum Abendessen bekamen wir Linsen mit Speck. Nachtruhe war um ca. 10 Uhr.
Freitag, 16.8.: In der Früh bauten wir alle Zelte ab, frühstückten dazwischen schnell (Weetabix und Würstchen mit Tomatensauce) und säuberten den Lagerplatz, packten den Bus ein und um ca. halb 11 ging's los. Ich hatte 2 Sitze für mich alleine, was sehr angenehm war. „Mittags“-pause machten wir um halb 4 wieder in Newcastle. Je mehr wir uns England näherten desto besser wurde das Wetter. Als wir um ca. halb 7 in Conisbrough ankamen, schien sogar die Sonne. Daheim angekommen packten wir schnell die Koffer aus und begaben uns dann sofort unter die Dusche. Nachher wurden wir mit Beefburgers mit baked beans und Pommes frites bewirtet, und gingen dann bald ins Bett. Ich werkte noch bis ca. halb 11 herum.
Samstag, 17.8.: Um 8:30 wachten wir auf, frühstückten (Cornflakes und Marmeladebrote und Tee) und fuhren mit dem Bus nach Doncaster einkaufen. Gabi und Babsi zeigten großes Interesse für Kleidergeschäfte, was anfangs ganz lustig war, mit der Zeit aber zum Horror wurde. Ich glaube ich kenne jetzt jedes Kleidergeschäft in diesem Shoppingcentre. Ich war heilfroh als wir um halb 1 zum Bus mussten. Mittagessen: Minced pie mit Erbsen und Pommes Frites. Am Nachmittag sind wir zu neunt aufs castle gegangen und durch Conisbrough geschlendert. Zum Abendessen bekamen wir kalte Platte und Tee, nachher apple pie mit Vanilleeis. Den Rest des Abends verbrachten wir mit Uniform bügeln und Glotzi schauen.
Sonntag, 18.8.: Um halb 11 standen wir auf, frühstückten und gingen dann durch Conisbrough auf der Suche nach Blumen und einem Geburtstagsbillett für Mrs. Allen, was gar nicht so einfach war, denn wir fanden kein offenes Blumengeschäft. Schließlich bekamen wir, auf Mr. Allens Hinweis, Blumen von Margarets Onkel. Zum Mittagessen gab's Henderl mit Yorkshire Pudding und etlichen Beilagen. Am Nachmittag unternahmen wir eine Schifffahrt am River Don von Mexborough nach Conisbrough. Daheim spielten wir Schnapsen und schrieben Karten. Um halb 7 besuchten die Pfadfinder eine Messe in de dortigen Baptistenkirche. (Hier gab's dann die Aktion mit den fingerschnippenden Pfadfindern – jedes Mal wenn der „Minister“ mit dem Finger schnippte, schnippten alle Pfadis eine ganze weile weiter, sodass er sich beherrschen musste, während des Vortrages NICHT mit den Fingern zu schnippen! Anm. d. R.). Nachher bekamen wir Tee und Kekse. Am Abend ging ich mit Nina zu Chris Video glotzen. Um ca. 11 Uhr kam ich heim und ging gleich ins Bett, konnte aber sehr lange nicht einschlafen.
Montag, 19.8.: Ausflug nach Blackpool. Um 9 Uhr trafen sich alle vor dem HQ und um halb 10 ging's los nach Blackpool, wo wir ca. 3 Stunden später ankamen. Nina, Sonja und ich schlenderten durch den Vergnügungspark, der uns aber in keiner Weise zum Geldausgeben reizte. Der ganze Teil des Strandes entlang war überhaupt sehr schmutzig und ungepflegt. Wir wandten uns mehr dem Stadtinneren und den g eschäften zu. Bis 6 Uhr bummelten wir durch die Strassen. Um 6 Uhr trafen sich alle wieder beim Busparkplatz und um 9 Uhr waren wir wieder in Conisbrough. Zum Abendessen bekamen wir eine Art Jägerfleisch und Tee und Kekse.
Dienstag, 20.8.: Um 9 Uhr stand ich auf (die anderen schliefen noch fest), frühstückte, und um ca. 10 Uhr kam Nina. Wir gingen zusammen auf die Bank Geld wechseln und gaben Briefe auf. Bis zum Mittagessen blieb ich bei ihr und wir spielten mit dem Hund. Zum Mittagessen gab's Faschiertes mit Pommes Frites und Erbsen. Am Nachmittag fuhren wir ins Leisure Centre baden, Rollschuh fahren, Squash spielen usw. Das Bad war total überfüllt; man hat sich nicht vom Platz bewegen können ohne jemanden anzurempeln. Dazu kam noch eine Wasserrutsche und alle halben Stunden Wellengänge. Das Abendessen war kalte Platte und Tee. Nachher ging ich zu Nina und wir schauten uns Yentl an. Um 11 Uhr kam ich dann todmüde heim.
Mittwoch, 21.8.: Tagesausflug nach York. In der Früh trafen wir uns wie immer beim HQ. Nach ca. einer Stunde Fahrt waren wir in York, wo wir bis 5 Uhr Auslauf hatten. Nina, Sonja und ich wanderten auf der Stadtmauer entlang, besichtigten dann die Kathedrale und machten im Park Mittagspause bis uns eine Horde wildgewordener Buben wieder vertrieb. Am Nachmittag gingen wir durch die Stadt shoppen. Um 5 Uhr traf sich alles wieder beim Bus bis auf Maria und Anni, die sich erst um halb 6 daherbequemten. Zum Abendessen bekamen wir Würstel mit Kartoffelpürree und Erbsen.Nach dem Supper um dreiviertel 11 gingen wir ins Bett.
Donnerstag, 22.8.: Am Vormittag besuchten wir den Bürgermeister von Doncaster. Er las brav seine Rede runter, dann erzählte uns sein Assistent geschichtliches über das Mansion House und nachher stürmte alles hinaus zu Tee und Kuchen. Zum Mittagessen gab's Minced Pie mit Erbsen und Chips. Der Nachmittag war ausgefüllt mit Apfelstrudelbacken für den Österreichabend. Auf dem Cricketfield gab's ab halb 7 Tanz und österreichische Spezialitäten. Nachher gingen Berti und ich noch spazieren und redeten über das Hilfsführerdasein.
Freitag, 23.8.: Um halb 11 holte Nina mich ab und wir gingen zur Blumenausstellung in der St. Peters Church und aufs Castle. Als uns nachher noch etwas Zeit blieb, entschlossen wir uns, Fish und Chips zu probieren. Zum Mittagessen gab es bei uns: Fischstäbchen mit Erbsen und Chips. Am Nachmittag gingen die anderen ins Kino und Nina und ich glotzten uns auf Video die Bounty an. Den Rest des Nachmittags verbrachte ich mit Koffer packen. Von 8 Uhr abends bis halb 1 in der früh waren wir beim barn dance. Bis ca. 3 Uhr packte ich noch fertig ein und ging dann ins Bett.
Samstag, 24.8.: Um halb 10 trafen wir uns bei der Kirche, und bis die Koffer verstaut waren, die letzten Abschiedsfotos geschossen wurden und wir uns von Gasteltern und Freunden verabschiedet hatten war es kurz vor halb 12. Um ca. halb 2 waren wir in Cambridge und hatten dort Zeit bis um 6 Uhr um Einzukaufen, Spazieren zu gehen, … Um halb 8 erreichten wir Felixtowe. Wir erhielten unsere Pässe und die Ausreisekarten. Bei der Gelegenheit verlor Brigitte ihren Pass. Um 10 Uhr kamen wir glücklich durch die Passkontrolle und pünktlich um 11 Uhr fuhren wir ab. Die Nacht verbrachte ich diesmal nicht in einem Pullmannsitz, sondern auf dem Boden im Schlafsack, was zwar etwas bequemer war, aber schlafen konnte ich erst in der früh, nachdem ich die richtige Stellung gefunden hatte.
Sonntag, 25.8.: Um 8 Uhr kamen wir pünktlich in Zeebrügge an und passierten problemlos alle Kontrollen. Am frühen Nachmittag erreichten wir Köln, wo wir ca. 2 Stunden nach den Austausch-Buschauffeuren suchten. Diese endlich gefunden gings sofort los. Um 7 Uhr aßen wir in Nürnberg unseren restlichen Proviant und riefen daheim an. In Passau, wo wir um 10 ankamen, hatten wir eine halbe Stunde Aufenthalt. Vier Stunden später kamen wir am Liechtenstein an, wo wir von Eltern und Geschwistern schon erwartet wurden. (Logbuch von Bini)

Das Cäx-Sommerlager 1985 in Spanien

1985 die 3-Tage-Wanderung von Pernitz auf den Unterberg und weiter aufs Hocheck

1985 Christkindlmarkt im Franziskanerkloster