1988

Das Gruppengeländespiel am 16.1.1988
Es war an einem Samstagnachmittag als wir uns beim Hunyadischloss trafen. Wir bekamen bunte Karten die man zusammenlegen musste um ein Bild zu bekommen. Dann ging's zur ersten Station. Dort stellten wir uns der Reihe nach auf (im Abstand von 1m). Wir mussten pantomimisch Zeichen weitergeben. Als wir dies gemacht hatten, bekamen wir den nächsten Zettel. Dann ging's weiter zu folgenden Stationen: Huckepack tragen (Väter mussten so viele Kinder tragen wie es nur ging), Vulkan sprengen (eine Flasche in die man kleine Körner werfen musste), Hocke-Sitzen (man stellt sich dabei im Kreis auf und setzt sich dann nieder), Geheimschriften (es waren 3 Geheimschriften und ein Kreuzworträtsel, die man auflösen musste), tanzen (bei Schurli gab's Musik und man musste so komisch wie möglich dazu tanzen). Fragebogen (wir bekamen Fragen über BiPi die wir auflösen mussten). Dann bekamen wir noch Zettel wo Führer zerschnitten waren), zum Schluss gab es noch Kim (wir mussten Dinge ertasten die sich in einem Sackerl befanden). Dann versammelten sich alle beim Heurigen. Dort fand die Siegerehrung statt. (Nicole + Dorli, Logbuch der Königsadler)


Das 3.Schilager am Hochkar vom 29.1.-6.2.1988
Fr. 29.1.88: Um 17:00 trafen wir uns im Heim. Alles wurde verladen. Gegen 18:00 fuhren wir los. Es war ca. 22h als wir in den Betten landeten.
Sa. 30.1.88: Heute waren alle noch recht müde. Wir aßen unser Frühstück, dann fuhren wir los. Oben angekommen, schnallten wir die Schier an. Berti und Karin nahmen die Anfänger, Claudia und Alexandra die Fortgeschrittenen, Harri und Gernot die Besten, sie fuhren mit ihnen aufs große Kar. Am großen Kar war Nebel und Schneesturm. Die Meisten waren froh, als sie wieder unten waren, denn oben war fast nur Eis. Zum Abendessen gab es Gulasch. Um 23:30 gingen die letzten schlafen.
So. 31.1.88: Das Aufstehen fiel uns schon einmal schwer. Beim Essen schliefen wir fast ein. Als wir losfahren wollten, mussten wir noch Ketten anlegen! Damit fertig fuhren wir endlich aufs Hochkar. Nachdem wir ausgestiegen waren schnallten wir uns die Schier an. Um 13 Uhr trafen wir uns zum Essen in der Hütte. Am Nachmittag fuhren wir noch einmal Schi. Dann fuhren wir heim. Wir waren sehr müde. Zum Abendessen gab es Palatschinken. Nach und nach gingen wir schlafen. Todmüde legten wir uns ins Bett.
Mo. 1.2.88: Heute war es wie immer. Wir standen auf und aßen unser Frühstück. Danach gingen wir Schifahren. Um 12:30 trafen wir uns in der Hütte. Nach dem Essen gingen wir noch einmal Schifahren. Schurli, Nicole und ich (Dorli) tanzten Walzer. Auf Schiern! Um 16:00 fuhren wir heim. Wir bekamen Spaghetti zum Abendessen. Als wir uns schlafen legten waren wir sehr müde.
Di. 2.2.88: Wir standen auf und Frühstückten. Danach fuhren wir aufs Hochkar hinauf. Zu Mittag trafen wir uns. Am Nachmittag fuhren wir heim. Um 16:30 gab es Abendessen. Als es18:00 war sahen wir uns „Alf“ an. Danach gingen die, die wollten 2 Std. schwimmen. Am Abend waren alle sehr müde. Wir legten uns spät schlafen.
Mi. 3.2.88: Wie immer standen wir auf und Frühstückten. Danach fuhren wir aufs Hochkar hinauf. Dort schien die Sonne. Wir fuhren bis 12:30 Schi. Danach gingen wir Essen. Um 14:00 standen wir wieder auf der Piste. Überraschend erfuhren wir, dass wir heute noch einmal schwimmen gehen werden. Um 16:00 fahren wir nach Hause (Pension Buder). Als es Abend wurde, aßen wir. Danach beeilten wir uns. Leider ging es sich nicht so lange aus wie gestern. Wir schwammen deshalb nur eine Stunde. Gegen 22:00 kamen wir heim. Dort wurde Musik gespielt. Todmüde fielen wir ins Bett.
Do. 4.2.88: Heute verschliefen wir. Müde zogen wir uns an. Als wir runter kamen waren schon einige Kinder mit dem Frühstück fertig. Wir fuhren wie immer hinauf. Die Lifte waren sehr voll und man musste lange warten. Wir aßen Mittag und am Abend fuhren wir wieder heim. Nach dem Essen gingen wir Kegeln. Nach dem Essen spielten wir bis 23:00 unten mit den Anderen. Es war 23:30 als alle im Bett waren.
Fr. 5.2.88: In der früh verschliefen wir Mädchen NICHT! Müde frühstückten wir. Wir fuhren wie immer Schi. Zu Mittag trafen wir uns. Am Nachmittag fuhren wir noch einmal Schi. Danach fuhren wir zurück in die Pension. Zum Abendessen gab es Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Danach sahen wir einen Videofilm. Wir lachten dabei sehr. Dann gab es eine Abschlussfeier die uns sehr gefiel. Spät kamen wir ins Bett.
Sa. 6.2.88: Am Morgen waren alle müde. Wir zogen uns an und gingen hinunter frühstücken. Danach packten wir unsere Koffer. Um 11:15 fuhren wir los. Gegen 14 Uhr wurden die ersten Kinder abgesetzt. (Dorli, Logbuch der Königsadler)

Das GuSp-Pfingstlager 1988 in Streitwiesen

Das GuSp-Sommerlager 1988 "Schatz der Nibelungen" am Zellhof/Szbg mit Gamleby
Mo. 11.7.88: Heute trafen sich die Pfadfinder aus Maria Enzersdorf Liechtenstein wie üblich auf dem Parkplatz. Eigentlich hätten wir schon um 9:00 wegfahren sollen, aber der Bus war noch nicht fertig. Da ja die Amerikaner (mit Henry Falk) hier waren, traten wir an, und Berti begann zu erklären, woher sie (die Amerikaner) kamen, und wo sie schon überall waren. Er sagte uns auch, dass wir uns während der Busfahrt neben einen Amerikaner setzen sollten. Dann fuhren wir endlich (um 10:00 Uhr) vom Parkplatz weg. Wir fuhren 4 Stunden. Eine ¼ Stunde machten wir Pause. Als wir am Zellhof ankamen, zeigte uns die Leiterin des Lagerplatzes (Monika Kronberger), wo wir unsere Zelte aufstellen durften. Das war leichter gesagt als getan. Als erstes schleppten wir unser Gepäck zu unserem Lagerplatz. Doch als wir die Zelte aufbauen wollten, waren sie noch nicht da. Also gingen wir schwimmen. Da der Lagerplatz direkt neben dem See lag, war es sehr praktisch. Endlich kamen die Zelte und wir stellten sie auf. Die Führer bauten (mit Hilfe der Mädchen) den Hangar auf. Heute wurde auf dem Gaskocher gekocht, weil die Kochstelle noch nicht aufgebaut war. Statt um 6:00 aßen wir um 10:00. Den meisten schmeckte die Erdäpfelsuppe nicht. Anschließend war im Hangar Kornettenbesprechung. Die Kornetten kamen erst um 11:30 ins Bett (Schlafsack). In der Nacht gab es ein Gewitter, das fast alle aufweckte.
Di. 12.7.88: In der Früh regnete es. Deshalb aßen wir erst um 10:00. Als es aufgehört hatte zu regnen, gingen wir schwimmen. Schließlich gab es um 2 Uhr Mittagessen. Dann machten wir Ateliers (1. Hilfe bei Karin) Am Abend gab es ein Lagerfeuer mit den Amerikanern zusammen.
Mi. 13.7.88: Heute regnete es in der früh nicht. Deshalb machten wir heute zum ersten Mal auf diesem Lager Morgensport. Von oben bis unten auflockern, dann ein bisschen Joggen. Nachdem wir fertig waren gab es Frühstück. Cornflakes, Marmeladebrote und Butterbrote. Später machten wir Ateliers. Danach gab es Mittagessen. Am Nachmittag gingen wir schwimmen.
Do. 14.7.88: In der Früh schüttete es in Strömen. Ausgerechnet heute waren wir Mädchen an der Reihe zu kochen. Als wir uns endlich überwunden hatten aufzustehen, wurden wir schon gerufen. Der Morgensport entfiel heute wieder. Wir Mädchen schmierten Brote während die Anderen faul in den Zelten lagen. Als wir endlich fertig waren und „Essen Fassen“ riefen, kamen nur wenige aus ihren Zelten heraus. Endlich hörte es auf zu regnen, und ein paar von den Cäx kamen, und aßen die letzten Brote auf. Danach wuschen wir ab. Inzwischen hatte es wieder angefangen zu regnen. Wir Mädchen durften grade eine ¾ Stunde im Zelt sein, da mussten wir fürs Mittagessen vorbereiten. Es gab Geselchtes mit Kraut und Knödeln. Wir begannen um ½ 12 zu kochen und wurden um ½ 4 fertig. In ein paar Knödeln waren Stanniolkugeln drinnen. Wir Mädchen wunderten uns, wie die Kugeln hineingekommen sind. Dann kamen wir auf eine Idee: Berti hatte uns Mädchen Holz holen geschickt. Als wir zurückkamen, stand ein Lavoir da, in dem 6-7 Knödel waren. In der Stanniolkugel war eine Botschaft, auf der stand: „Fertigt nach dem Essen euer Balmung an“. Dann sind wir auf eine Ortserkundung nach Mattsee gegangen. Um ca. 8:00 sind wir wieder am Lagerplatz gewesen. Karin hatte inzwischen für uns gekocht. Später wollten noch einige singen. Die anderen, die nicht mehr singen wollten, krochen schon in ihre Schlafsäcke und versuchten zu schlafen.
Fr. 15.7.88: Als wir aufstehen wollten, schüttete es. Zum Frühstück gab es Cornflakes und Brote. Danach waren wir bei der Station Pionier. Gernot machte sie. Wir verbesserten die Kochstelle und bauten ein Holzpferd. Es wurde nicht vor dem Mittagessen fertig. Als Mittagessen bekamen wir Grenadiermarsch. Danach wuschen wir unser Geschirr ab. Dann hielten wir Mittagspause. Nach der Mittagspause machten wir mit dem Pferd weiter. Wir machten 2x einen 3erbund. Dann stellten wir die Bünde auf. Es kam ein Querbalken drauf. Auf das eine Ende setzte sich jemand und auf das andere auch. Jeder bekam einen Sack in die Hand. Jetzt mussten die zwei versuchen, den Gegner herunterzuwerfen. Beide müssen aufeinander einschlagen. Solange bis der Gegner unten ist. Es war sehr lustig (für die Zuschauer). Darauf zu sitzen war nicht sehr lustig (das fanden zumindest wir Mädchen). Danach gab es Abendessen. Nach dem Essen machten wir noch mit dem Spiel weiter. Als es 21:30 war, gingen wir Mädchen in den Hangar. Dort zeigte uns Hupfi die Route, die wir gehen sollten (Wir Mädchen hatten heute Hajk). Als Hupfi fertig erklärt hatte, war es 21:45. Wir 5 Mädchen gingen los. Martin Sauermann und Philipp Götz gingen mit weil sie die Strecke noch einmal gehen wollten. Hupfi gab uns noch die Landkarte, die Martin einsteckte. Am Anfang ließ uns Martin noch raten, wo der Weg lang ging. Dann aber ging er an der Spitze, wodurch wir ihm nur nachgehen mussten. Nach ca. der halben Strecke gelangten wir an einen Bauernhof. Da der Bauernhof einige Scheunen und Nebenhöfe hatte, gingen wir nicht den richtigen Weg weiter, sondern gelangten in einen Nebenhof. Plötzlich begann ein Hund laut zu kläffen und zu bellen. Wir erschraken sehr. Im oberen Stockwerk wurde ein Fenster geöffnet und jemand leuchtete mit einer Taschenlampe herunter. Doch niemand war in der Lage zu reden, und so rettete Nicola die Situation. Sie sagte stockend: Entschuldigung – - äh - - wir haben uns verlaufen“. Da wurde das Fenster wieder geschlossen und wir beeilten uns, weg zu kommen. Seitdem verfolgte uns ein kleiner Dackel. Da er so zutraulich war, sagte Martin ruhig:“ Der hat bestimmt Tollwut“. Wir erschraken noch mal und vor allem, weil Martin so ruhig gesprochen hatte. Der Hund folgte uns immer weiter. Einmal lief er ein Stück vor, dann trottete er wieder hinten nach, und dann lief er wieder zwischen unseren Füßen hin und her. Wir waren sehr unruhig. Kurz vor unserem Lagerplatz liefen Nicola und Vroni vor, um den Führern zu sagen, dass uns die ganze Zeit ein Hund nachläuft. Als wir dann auch im Lagerplatz angekommen waren, war es 24:00 Uhr. Karin fand am Halsband des Hundes eine Adresse. Sie schickte Schurli mit dem Hund vor zur Lagerleiterin. Schon bald war der Hund zuhause und wir krochen in unsere Schlafsäcke.
Sa. 16.7.88: Es regnete wie jeden Tag. Zum Mittagessen gab es Letscho mit Reis. Am Nachmittag machten wir ein Geländespiel. Es gab verschiedene Stationen. Als Abendessen gab es Eiernockerln mit Salat. Nach dem Abendessen bemühten wir uns alle, wachzubleiben. Wegen der Schweden, die ja in dieser Nacht kommen. Die Schweden kamen ein paar Minuten vor Mitternacht. Sie wurden begrüßt. Danach gab es Nachtpudding, der den meisten gut schmeckte. Die letzten kamen zwischen ½ 2 und 2 Uhr in ihre Schlafsäcke.
So. 17.7.88: Zur Begrüßung unserer Gäste gab es Semmeln, Kuchen, Tee oder Saft, Marmelade und Vita, die sich jeder selbst draufschmieren durfte. Am Vormittag durfte jeder machen was er wollte. Inzwischen standen die Cäx in der Küche und kochten. Es wurde eine lange Reihe die sich anstellte. Es gab nämlich Wiener Schnitzel mit Reis und Kartoffelsalat. Saft bekam man auch. Am Nachmittag machten wir Ateliers. Wir waren bei der Station „T-Shirt und Halstücher bedrucken“. Bini machte sie. Zum Abendessen gab es „Schwedisches Geheimnis“. Es war eine Art Reisauflauf. Dazu gab es Brote. Am Abend gingen wir singen. Um ca. 10 Uhr schauten wir uns ein Feuerwerk an, das vom See aus gestartet wurde. Es war heute nämlich ein großes Seefest. Da kommen die Leute von weit her um sich das anzuschauen. Es wäre sehr teuer gewesen, deshalb ließen wir es bleiben. Außerdem hätten wir schon nach dem Mittagessen hingehen müssen, um einen guten Platz zu bekommen. Und so sahen wir das Feuerwerk gratis. Nachdem wir das Feuerwerk gesehen hatten, gingen wir ins Bett (Schlafsäcke).
Mo. 18.7.88: Zum Frühstück gab es „Schwedisches Geheimnis“ (Haferbrei). Man konnte sich aussuchen ob man Apfelmus oder Zucker darüber haben wollte. Es hatte einen eigenartigen Geschmack. Wie immer machten wir Ateliers. Wir waren diesmal wieder bei der Station Pionier. Die Schwedinnen machten mit. Heute machten wir keine Bünde sondern Spleiße. Wir setzten uns um den Tisch herum und Gernot erklärte zuerst auf Englisch und dann auf Deutsch, wie es ging. Ein paar bauten einen Schuhständer und spleißten erst nachher. Zum Mittagessen gab es wieder „Schwedisches Geheimnis“. Diesmal waren es Fleischklöße mit Kartoffeln, Soße, Salatgurken und Preiselbeeren. Am Nachmittag machten wir ein Geländespiel. Wir begannen mit Station 1. Die Punkte wurden auf die Stirn geschrieben.
1. Station: 2 Partner, hinhockerln, rechten Fuß an rechten Fuß, und Hand an Hand. Jetzt müssen beide versuchen, den Gegner über die Grenze zu drängen. Nächste Runde – Gewinner gegen Gewinner (Franzi)
2. Station, genannt Pause, weil Schurli nicht da war.
3. Station: Zielschießen. Es war ein Kreis da, in den man den Ball legte. Dann musste man versuchen, mit dem Fuß den Ball über eine Linie zu schießen, in den ersten oder zweiten Kreis. (Karin)
4. Station: Nackenziehen. In der Mitte war eine Linie. Es waren 4 zusammengeknotete Halstücher, die einen Kreis ergaben. Sie wurden 2 Partnern um den Hals gelegt, und zogen auf Kommando. Das Dumme war, der Partner wurde gezogen. (Es waren dann 2 ungleich starke miteinander. (Bini)
5. Station: da Pferd. Wie immer prügelte man sich herunter. Den Partner durfte man sich aber aussuchen. (Gernot)
6. Station: Sackhüpfen. Man durfte sich den Partner selbst aussuchen. Es waren (für die Großen) kleine Säcke (Sahra).
7. Station: Kuhmelken. Auf einer Bank war ein Wasserkanister aufgestellt. Es war ein Gummihandschuh an die Öffnung gebunden. Auf Los spritzte man soviel wie möglich in einen Wasserbehälter. Es war 1 Minute Zeit (Axel).
Den ersten Preis machte die Schwedin Kristine. Den 2. Platz machten2 Schwedinnen und eine Guide…
Inzwischen regnete es wieder. Danach sangen wir noch und führten Sketches vor. Aber nicht viele, denn wir mussten uns noch welche fürs Lagerfeuer aufheben. Danach gingen wir schlafen.
Di. 19.7.88: In der früh regnete es nicht. Heute kochten wieder wir Mädchen. Es gab Cornflakes und Marmeladebrote. Dazu gab es Tee. Danach bereiteten wir Lunchpakete vor. Um 9 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Salzburg. Wir besichtigten die Festung Hohensalzburg. Danach durften wir noch in die Stadt. Karin ging mit uns. Um ½ 2 Uhr trafen wir uns beim Bus. Dann fuhren wir in die Nähe vom Schloss Hellbrunn. Wir hielten an und machten eine Mittagspause. Zum Essen bekamen wir die Lunchpakete. Dazu gab es Aufstrich. Nach dem Essen gingen wir ins Schloss Hellbrunn. Danach fuhren wir nach Hause (Zellhof). Wir Mädchen bereiteten das Abendessen vor. Eigentlich sollte es Palatschinken geben, aber stattdessen gab es Tomatenfleckerln. Es besteht aus Nudeln, Kartoffeln, Tomatensoße und Wurststückchen. Es schmeckte gut. Normalerweise hätten wir noch Hajk, aber fast keine Schwedin wollte. So gingen nur wenige Mädchen mit. Stattdessen schrubbten wir Kessel, weil wir ja Küchendienst hatten. Spät kamen wir ins Bett.
Mi. 20.7.88: Heute gab es zum Frühstück Kakao und Marmeladebrote. Wir machten nachher Ateliers. Es war sehr heiß. Deswegen schmeckte den meisten das Mittagessen nicht. Es gab „Pikanter Leberkäse mit Reis“. Einige verkrochen sich in den Zelten oder setzten sich unter das Vordach. Die Hitze machte uns zu schaffen. Am Abend gab es Kartoffelgulasch.
Do. 21.7.88:In der Früh mussten wir schon wieder aus den warmen Schlafsäcken. Heute machten wir einen Tagesausflug auf den Großglockner. In der Früh aßen wir Cornflakes und Marmeladebrote, dabei tranken wir Tee. Wir fuhren mit dem Bus. Es war eine lustige Fahrt, andere fadisierten sich. Oben angekommen sprangen wir aus dem Bus. Wir aßen Lunchpakete, die die Köche vorbereitet hatten. Viele genossen den Blick sehr. Als wir wieder am Lagerplatz waren, holten wir uns eine Erfrischung im See. Am Abend gab es Krautfleckerln mit Salat.
Fr. 22.7.88: Heute dachten schon einige ans Rucksackpacken. Wir aßen (wie immer) Cornflakes und Marmeladebrote, dazu gab es Tee. Nachher machten wir einen Halbtagsausflug nach Hallein, das Bergwerk anschauen. Im Bergwerk bekamen wir blaue oder weiße Anzüge. Die Rutschen im Bergwerk waren lustig zum Hinunterrutschen. Zu Mittag bekamen wir das, was wir auf Ausflügen immer bekamen: Lunchpakete. Danach fuhren wir wieder zum Lagerplatz. Wir bauten die Zelte ab, schrubbten den Zeltboden, … Die Nacht verbrachten wir außerhalb des Verkaufsshops. Vorher bekamen wir Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Die Nacht verbrachten wir ziemlich laut. Es waren auch noch andere Pfadfinder. Manchmal wachte jemand auf, dann konnte jemand anderer nicht schlafen, … kurzum, die Nacht war anders als sonst.
Sa. 23.7.88: Als wir aufwachten war schon ziemlicher Betrieb. Wie gewohnt gab es: Cornflakes, Tee und Marmeladebrote. Danach packten wir unsere „endgültig“. Beim Abschied stellten wir uns in einen Halbkreis, und Monika hielt eine Rede. Unser „Zicke Zacke“ riefen wir natürlich auch. Als wir eine Weile im Bus gefahren waren, machten wir eine Mittagspause, wo wir Obst + Schokolade bekamen. Als wir dann endlich am Parkplatz Liechtenstein waren, wurden die Schweden freundlich empfangen. Sie gingen mit ihren Gastfamilien ins Heim. Dort gab es Kuchen, …
in den nächsten Tagen unternahmen sie einiges, z.B.: Tagesausflug auf die Burg Kreuzenstein, Gartenparty bei Gernot, Nestroy-Festspiele, … (Dorli, Logbuch der Königsadler)

Das Adventlager 1988 auf dem Pinkenkogel – 17.-18.12.1988
Um ¼ nach 2 (Mittag) trafen wir uns am Mödlinger Bahnhof. Der Zug kam um 2:27, in den wir einstiegen. Wir fuhren bis Wiener Neustadt. Dort kamen wir um 4:05 an. Der Zug in den wir als nächstes stiegen kam um Halb. Jetzt fuhren wir bis Semmering. Als alle ausgestiegen waren, gingen wir zur Bahnhofshalle. Berti sagte uns, was wir auf dem Weg zur Hütte machen sollten, nämlich zusammenbleiben. Karin hatte ein Sackerl voll Keksschachteln. Wenn jemand Platz im Rucksack hatte, nahm er eine Schachtel bis zur Hütte mit. Als der Aufstieg begann, stöhnten schon einige. Bald begannen wir, nicht mehr auf der Straße zu gehen, sondern dünne Wege durch den Wald zu nehmen. Durch den Schnee zu stampfen war ziemlich kraftaufreibend. Der Weg war steil, so dass man schnell ermüdete. Wir stöhnten und schnauften, konnten einfach nicht mehr. Es dauerte lange, bis wir bei der Hütte waren. Manche kamen schon um 6:15 an. Dort war es sehr gemütlich. Jeder aß das, was er mitgebracht hatte. Nachher gingen manche raus, Schneeballschlachten zu machen. Sackerlrutschen taten einige auch. Drinnen wurde gelesen, abgelegt, erzählt, zum Ofen gesetzt,… Einige richteten sich ihr Nachtlager vor. Nachher legten wir eine „besinnliche Pause“ ein, sowie Berti es nannte. Es war eine kleine Feier, Weihnachtsfeier und Verleihungsfeier zugleich. Als erstes Lied stimmten wir „Brüder auf und hört die Melodie“ an. Danach sangen wir Weihnachtslieder. Georg legte sein Versprechen um Mitternacht ab. Gerald bekam seine 2. Klasse verliehen. Dann las Berti Weihnachtsgeschichten vor.
So. 18.12.88: Als wir gefrühstückt hatten, saßen wir noch drinnen oder gingen raus oder packten unsere Rucksäcke. Nach dem Mittagessen wurden wir für ein Geländespiel in 3 Gruppen geteilt. Wir mussten Yeti suchen. Zu einer bestimmten Zeit trafen wir uns in der Hütte. Danach nahmen wir unsere Rucksäcke und verabschiedeten uns. Vor der Hütte wurde noch ein Abschiedsfoto gemacht. Wir Stapften bis zum Bahnhof. Dort stiegen wir in einen Zug. Wir mussten umsteigen, und auf den nächsten Zug warten (Nachdem wir mit dem ersten gefahren waren). Am Mödlinger Bahnhof warteten die Eltern auf uns. Sie wunderten sich, dass wir aus der verkehrten Richtung kamen. Das kam, weil wir vorher umgestiegen sind. Nass kamen wir zuhause an. (Dorli, Logbuch der Königsadler)