1989

Das 4.Schilager 1989 – 11.2.-18.2.1989
Sa. 11.2.89: Um 4 Uhr Nachmittag trafen wir uns beim Heim. Gegen 5 Uhr fuhren wir los. Wir Mädchen hatten uns gebessert. Das letzte Mal waren wir 3 Mädchen, dieses Mal waren wir VIER Mädchen! Als wir in der Pension waren, wurden wir Mädchen auf Berti sauer. Er wollte uns ein 3-Bett-Zimmer und ein 2-Bett-Zimmer geben. In dem 2-Bett-Zimmer sollten Bini und jemand von uns schlafen, im 3-Bett-Zimmer die anderen. Nach einiger Meckerei durften wir 4 Mädchen ein 4-Bett-Zimmer haben. Als wir in den Betten waren kam Felix und klopfte an die Tür und rief: „Es gibt Essen!“. Wir wollten nicht aufstehen. Danach kam Berti und klopfte und rief: „Es gibt Essen!“. Seufzend standen wir auf. Es gab Liptauerbrote. Wir aßen fast nichts. Ein bisschen schon. Danach spielten wir ein wenig DIGIT. Als wir oben, in unserem Zimmer waren, blödelten wir noch herum. Nachher schliefen wir ein.
So. 12.2.89: Bevor Berti kam, waren wir schon wach, lagen aber noch im Bett. Berti kam um ¼ vor 8 uns wecken. Um 8:00 gab es Frühstück. Danach fuhren wir aufs Hochkar. Bini fuhr mit uns. Nicola, Nicole und ich tanzten Walzer. Wir banden die Stöcke aneinander. Um 1 Uhr trafen wir uns mit den anderen. Wir aßen und dann fuhren wir wieder Schi. Am Nachmittag fuhren wir nach Hause. In unserem Zimmer spielten, lasen und blödelten wir herum. Zum Abendessen gab es Gulasch. Nach einigem Zeitabstand gab es Pudding. Oben, im Zimmer, lasen wir und machten Quatsch. Dann gingen wir schlafen.
Mo. 13.2.89: In der Früh standen wir rechtzeitig auf. Wir frühstückten wie gestern um 8 Uhr. Danach wollten wir nicht unbedingt Schifahren. Draußen war gerade Schnee, der herumwirbelte. Die Ketten wurden angelegt (Es dauerte ziemlich lange, wir saßen inzwischen im Bus). Als wir den Berg hinauffuhren, sahen wir viele Autofahrer, die an der Seite standen und Ketten anlegten. Wir hatten fast freie Bahn. Wir fuhren Schi. Es blies Wind. Nach und nach gingen die armen, kleinen, durchnässten Pfadfinder in die Schutzhütte. Dort sollten wir uns um 1 Uhr treffen. Die meisten waren schon vorher in der Hütte. Wir aßen und ließen uns dabei Zeit. Nachher fuhren wir noch einmal Schi. Bini erlaubte uns, dass wir uns in die Hütte setzten, weil wir so froren. Danach fuhren wir zurück in die Pension. Wir Mädchen legten uns in unsere Betten. Wir beschäftigten uns mit allem Möglichen. Zum Abendessen gab es Spaghetti. Danach gingen wir schwimmen. Todmüde fielen wir ins Bett.
Di. 14.2.89: Am Morgen wollte Nicola aus dem Zimmer hinausgehen. Sie griff an die Türklinke, und hatte die Hand voll Zahnpasta. Am Boden war auch etwas. Heute gingen wir später Schi fahren. Zu Mittag trafen wir uns in der Hütte. Am Nachmittag fuhren wir nicht mit der Bini, sondern mit dem Axel. Zum Abendessen gab es Palatschinken. Später gingen wir noch kegeln. Wir hatten viel Spaß dabei. Als wir in den Betten lagen (wir Mädchen), hielten wir „Kriegsberatung“. Angestrengt überlegten wir, wer die Zahnpasta an die Türklinke geschmiert haben könnte. Schließlich glaubten wir zu wissen, wer es war. Am nächsten Tag erfuhren wir, wer es wirklich gewesen war.
Mi. 15.2.89: Wir Mädchen wollten heute nicht Schi fahren. Wir erreichten es auch, dass wir in der Pension bleiben durften. Beim Frühstück sagte Tommi, dass er und Felix die Zahnpasta an die Türklinke geschmiert hatten. Wir waren aber nicht die einzigen mit der Zahnpasta. Sie gaben es aber erst zu, als einige schon gesagt hatten, dass sie es gewesen sind. Nach dem Frühstück gingen die anderen Schifahren. Wir Mädchen machten es uns gemütlich. Wir lasen, spielten und gingen hinaus Sackerlrutschen. Am Nachmittag kamen die Anderen (nass) zurück. Wir Mädchen rächten uns noch an Felix und Tommi. Sie fanden nämlich auch Zahnpasta an ihren Händen, als sie die Türe aufmachten, und dabei die Klinke herunterdrückten. Wir hatten die Zahnpasta aber nicht oben, sondern unten auf die Türklinke geschmiert. Wir versteckten Tommi auch sein Haarspray. Roman bekam auch einen Denkzettel verpasst. Er hatte nämlich ein, zwei Kindern von so einem Streich schon am Vortag erzählt. Er wusste auch, wer die Zahnpasta auf die Türklinke geschmiert hatte. Zurück zum Denkzettel. Wir versteckten Romans Gel in (seinem) Socken. Beim Abendessen erzählte Tommi, dass sie auf einmal auch Zahnpasta auf der Klinke gehabt hatten. Felix hatte auch rein gegriffen. Dass das Spray nicht da war erwähnte Tommi nicht. Vielleicht hatte er es noch nicht bemerkt. Auch Roman vermisste sein Gel noch nicht (er sagte zumindest nichts). Wir mussten uns zusammenreißen damit wir über alles nicht lachten. Das war ein lustiger Tag. Am Abend gingen wir schlafen.
Do. 16.2.89: Auf unserer Tür war heute AUSSEN Zahnpasta und unten (auf der Klinke). Anscheinend hatten Felix und Tommi ihr Zimmer nicht abgesperrt. Auf allen ihren Türklinken war unten Zahnpasta. Diesmal hatte Roman die Zahnpasta verteilt (nicht wir), außerdem war GERNOTS Auto im Schnee eingebaut. Das waren Tommi, Felix, Helmut und Christoph. Gernot saß am Esstisch. Einige holten ihn zum Fenster. Er machte so ein erstauntes Gesicht als er sein Auto im Schnee eingemauert sah. Nach dem frühstück gingen wir Schi fahren. Das Wetter war nicht besonders schön. Um 1 Uhr trafen wir uns in der Hütte. Nachdem wir am Nachmittag noch einmal Schi gefahren sind, fuhren wir zurück in die Pension. Zum Abendessen gab es Geselchtes mit Kraut und Knödeln. Danach hatten wir noch einen lustigen Abend. Es wurde gesungen, getanzt, Gitarre gespielt und gelacht. Es dauerte bis ca. 3 Uhr früh, als die Letzten in ihren Betten landeten.
Fr. 17.2.89: Müde standen wir auf. Um ca. 9 Uhr gingen wir in den Speisesaal, wo wir einige der ersten waren. Beim Schifahren hatten wir schönes Wetter. Sehr schönes sogar. Zu Mittag trafen wir uns in der Hütte (ca. 1 Uhr). Am Nachmittag fuhren wir bis ca. ½ 5 Uhr Schi. Am Abend gab es „Reste“. Danach konnten wir Bini überreden, dass sie noch einmal mit uns Mädchen schwimmen geht. Felix, Tommi und Georg N. durften auch mitfahren. Nachher spielten wir noch in unserem Zimmer. Wir waren müde, als wir einschliefen.
Sa. 18.2.89: Nach dem Frühstück gingen wir Schifahren. Die gepackten Koffer standen im Speisesaal. Zu Mittag trafen wir uns in der Hütte. Dann fuhren wir in die Pension zum Umziehen. Schianzüge wurden in Köffer und Taschen gestopft. Danach war Abfahrt. Wir wurden jeder nach Hause gebracht. Es war Nachmittag. Zuhause angekommen werden die meisten sicher ein heißes Bad genommen haben. Bald waren wir alle wieder frisch und munter auf den Beinen. (Dorli, Logbuch der Königsadler)

Die 3-Tagewanderung 1989 Puchberg - Zahnradbahn - F. Hallerhaus - Speckbacherhütte - Pinkenkogel - Semmering
mit Klausi, Axelander, Bambi, Berli, Joschi, Gerald, Stefan, Georg, Markus, Felix, Walter Hampl, Axel, Hupfi, Berti, ...

Das GuSp-Pfingstlager 1989 am Galgenberg
12. – Freitag. Wir (Vroni, Nicola, Romana, Claudia und Niki) trafen uns um 3 Uhr in Liesing am Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir nach Mistelbach. Wir holten die Räder und fuhren dann eine ½ Stunde bis zum Lagerplatz. Als wir dort ankamen waren wir voll Gatsch, grantig, missgelaunt, …, denn wir fuhren durch den Schlamm und mussten dann unsere Räder durch ein Feld schieben. Um 7:00 bauten wir die Zelte auf und richteten den Feuerplatz her. Um ½ 12 schlüpften wir in unsere Schlafsäcke.
13. – Samstag. Um 7 Uhr wachten wir in unseren Zelten auf. Leider blieb am Freitag ein Auto im Schlamm stecken und wir mussten unsere Patrullenkisten selber holen gehen. Als wir ganz erschöpft zurückgekommen sind, konnten wir endlich um 9:00 frühstücken. Schon bald danach aßen wir Mittag. Wir machten uns Hirtenspieße. Leider bekamen wir kein ordentliches Feuer zusammen. Darum gingen wir zu den Führern. Alle Patrullen mussten eine Fahne zum Thema „Universität“ machen. Unsere war nicht die schönste aber man hat sie aufhängen können. Unsere Fahne: University Harvard USA. Am Abend hatte Vroni, Nicola und ich Nachtwache von 10 – 12 Uhr. Doch wir wollten nur in unsere Schlafsäcke und überredeten Martin M. und er hatte weiter Nachtwache. 14. – Sonntag. Am Sonntag in der früh fuhren wir alle mit unseren Rädern zur Messe in Aspern. Dann besuchten wir ein Urgeschichtemuseum. Wir Mädchen durften Weben und Spinnen. Als wir um ca. 15 Uhr am Lagerplatz ankamen aßen wir und es fing an zu regnen (leider). Es wollten die WiWö kommen zu unserem Lagerplatz doch des Regens wegen konnten sie nicht. Es schüttete bis in die Morgenstunden.
15. – Montag. Als wir morgens aufstanden schien die Sonne. Dann machten wir uns unser Frühstück und wir mussten das Geländespiel zu Ende auskundschaften. Denn am Sonntag begannen die Späher schon und wir nicht. Im Schlamm mussten wir dann von Station zu Station und wir gingen auch noch anrufen. Am Abend machten wir Lagerfeuer und um 12 Uhr lagen wir in unseren Schlafsäcken.
16. – Dienstag. Wir mussten schon um ½ 7 Uhr aufstehen. Dann begann es wieder zu regnen. Alle bauten schnell ihre Zelte ab und aßen noch ihr Frühstück. Dann räumten wir noch Lagerplätze und sonstiges auf. Als wir dann endlich um ½ 12 die Rucksäcke hinunter auf eine Hauptstrasse tragen, und wieder hinaufgehen mussten, fuhren wir dann endgültig um ca. 12 Uhr weg vom Lagerplatz. Als wir am Bahnhof in Mistelbach ankamen waren wir alle erschöpft und voller Schlamm. Ankunft in Mödling um ca. 14:40Uhr (Nicole, Logbuch der Königsadler).

Das PWK 1989 im Drachenwald am Liechtenstein
Heute war wieder einmal PWK. Heuer fand es bei uns statt. Es war ein 2-tägiges PWK. Von ½ 3 – 4 war die Anmeldung. Bei der Anmeldung bekamen wir auch die Startkarte, die Karte wo die Stationen eingezeichnet waren, und Plättchen, von denen wir nicht wussten wofür sie waren. Uns wurde nur gesagt, wir sollen sie uns gut aufheben. Danach bekamen wir unsere Zelte. Die Zelte wurden am Waldfestplatz und am Spielplatzaufgestellt. Wir Ma. Enz. Liechtensteiner sollten unsere Zelte am Spielplatz aufstellen. Wir Mädchen hatten unsere Zelte schon aufgestellt als wir nach vorne gehen mussten um anzutreten (zwischen Burg und Hotel). Inzwischen fing es zu nieseln an. Berti erklärte allerlei, z.B. dass unser Lagerthema „Im Drachenwald am Liechtenstein“ heiße. Danach durften (mussten) wir patrullenweise Drachenbasteln gehen. Das Material hatten wir selbst mitbringen müssen. Um 18 Uhr ging die Jury herum um alle Drachen anzuschauen und den Besten zu bestimmen. Der Drache von Babsi, Nicole und mir sah eher einem Wurm mit Flügeln ähnlich. Die Flügel hatten wir noch im letzten Moment drangebunden. Inzwischen hatte es wieder zu regnen begonnen. Bis 19 Uhr durften wir machen was wir wollten. Die Wö und die KöA hatten zusammen 2 Zelte. Eins für Gerti, Claudia, Romana und Manuela, Das andere für Nicola, Nicole, Vroni und Babsi. Im Moment war ich bei N N V + B im Zelt. Niki war schlecht. Ihr war schon am Anfang des PWK's schlecht gewesen. Wir sagten es Berti und sie wurde nach Hause gebracht. Später war Feldmesse. Wir Mädchen wollten nicht zur Feldmesse gehen. Aber schließlich stapften wir nach und nach durch den Regen zum Amphitheater. Babsi und ich waren als letzte gekommen. Wir wollten am Rand stehen bleiben, aber Schurli schickte uns zu den Anderen von der Gruppe. Als die Messe (endlich) vorbei war, sollte Lagerfeuer sein. Ein Drache sollte es anzünden. Gernot und andere Führer kletterten aufs Amphitheater. Der Drache war noch nicht angezündet und er rutschte an der Schnur hinunter. Es lachten fast alle. Gernot holte den Drachen wieder hinauf. Und dieses Mal klappte das anzünden! Die Feuerwehrleute waren schon bei der Feldmesse dabei. Falls der Wald zu brennen beginnt, können sie gleich löschen. Es war ein tolles Feuer. Berti las die 10 besten Patrullen vom Drachenbasteln vor. Die Jury hatte keinen besten Drachen gefunden. Unter den besten 10 waren auch die Adler und die Fuchsen von uns (MEL). (Logbuch der Königsadler)

Das GuSp-Sommerlager 1989 "King Arthur" in Silvercross-Pennlagaer/Wales, Hostgruppe: Conisbro'

Das GuSp-Adventlager 1989 am Hocheck