1992

Das 7.Schilager am Hochkar
Am 8. Februar war es wieder einmal soweit. 33 Schifahr- (und Gaudi-) begeisterte Pfadfinder trafen sich, um für eine Woche den Alltagsstress zu vergessen. Schon beim Wegfahren gab es Beigeisterungsstürme um den gemieteten VW-Bus, der ganze 60 km am Kilometerzähler hatte. Nachdem dann sämtliche Gepäcksstücke, einige mussten wieder einmal übertreiben und nahmen ein komplettes HIFI-Studio mit, verladen worden waren, konnten wir Richtung Hochkar aufbrechen. Nach nicht ganz 2 Stunden Fahrt, erreichten die ersten, der VW-Bus unter der Leitung von Babsi B. konnte den ersten Platz belegen, das Ziel - die Pension Buder. Nach dem Alljährlichen hin und her um die Zimmer, konnten dann alle zufrieden zum Abendessen schreiten (vorzüglicher Kaiserschmarrn).
In den nächsten Tagen mussten wir feststellen, dass die Besucherzahl direkt proportional zum Wetter steigt und umgekehrt. Trotzdem verbrachten wir herrliche Tage am Hochkar, die durch einige Aktionen gewürzt wurden. So suchten wir uns, zum Beispiel, einmal einen "Schillehrer" der uns das Schifahren beibringen sollte. Dass wir nicht allzuviel lernten lag wohl daran, dass die "Schilehrer" die wir uns suchten nicht allzu gute Fahrer waren und auch nicht freiwillig unsere Schilehrer wurden. Für andere wiederum war es das Höchste der Gefühle, sich über Muglpisten, Tiefschneeabfahrten und Schanzen, im wahrsten Sinne des Wortes, zu stürzen. Nun gab es welche, denen dies noch nicht reichte, die brachen sich dann, mit Hilfe des Sesselliftes, ihre Schistöcke ab und filmten diesen Vorgang auch noch (Anm. d. Red.: Martin es wäre wirklich nicht notwendig gewesen dieses Opfer für den Schila-Film zu bringen). Auch für die Abendgestaltung wurde gesorgt: Kegeln, Schwimmen, Singen, Spielen und sonstige unterhaltsame Punkte standen auf dem Programm. Einige drehten sogar eine Foto-Love-Story. Nun wäre dieses Schilager ja eigentlich recht positiv verlaufen, wenn da nicht ein gewisser Edbert A. (auch Berti genannt) meinte er müsse für noch mehr Spannung sorgen und sich seine Hand, mit Hilfe des Schistockes, brechen. Nun trägt er eben einen Gips und sieht was er davon hat. Alles in allem war es aber eine sehr schöne Woche und auch unsere englischen und amerikanischen Freunde konnten ihren schifahrerischen Horizont erweitern. So bleibt mir noch zu sagen, dass es nächstes Jahr wieder so wird, allerdings ohne Gips-Berti... "Strebi" Chris

Das RaRo-Osterlager 1992 in Paris/Frankreich
mit Strebi, Christoffer, Philipp, Helmut, Martin, Nicole, Romana, Berti
14. 4.1992: Es war etwas stürmisch, und jede Menge Leute befanden sich unter dem Eiffelturm. Sie standen Schlange um auf die diversen Plattformen zu gelangen. In genau dieser Menschenmenge traf ich dann auch alle: Berti, nach mir Ausschau haltend, Philipp, Christoph, Helmut, Martin, Nicole und Romana. Es folgte eine stürmische Begrüßung und eine kleine Beratung, was wir als nächstes machen sollten. Es wurde beschlossen, zu meinem Hotel zu gehen, meine Sachen zu schnappen und für das Mittagessen einkaufen zu gehen. Gesagt, getan. Im "Parc des Invalides" aßen wir dann auf einer Parkbank gut zu Mittag. Martin und ich wurden auserkoren, die Karten für unseren Eurodisney-Besuch zu organisieren. Berti und sein Gefolge zogen daraufhin durch Paris. Martin, ich und unser Metroplan kamen nach einigen Umsteigemanoevern und Sprachbarrieren dann doch zu unseren Karten. Wir trafen den Rest dann schließlich ganz ausser Atem vom Stiegenlaufen, auf den oberen Stufen des "Sacre Coer". Der Hunger quälte uns und so beschlossen wir, rüber zum Künstlerviertel zu laufen um dann irgendwo "französisch" Abendessen zu gehen. Doch bis dorthin verging noch jede Menge Zeit, denn jedes Restaurant wurde genauestens inspiziert. Es begann zu regnen. Wir standen vor einem Restaurant, gingen hinein um afrikanisch abend zu essen ohne es zu wissen. Dieses Cus-Cus mit Gemüsesuppe, Rosinen und Fleisch schmeckte ganz gut. Nachdem wir dann unsere Zeche bezahlt hatten, ging es an die Heimreise zum Campingplatz, und zwar mit RER. Als wir dann in St. Quentin de Yvellines ankamen, regnete es fürchterlich und wir kamen, bis auf die Haut durchnäßt, zum Campingplatz, um unser Zelt vom Wasser zu befreien. Müde fielen wir in die Schlafsäcke.
15.4.1992: Der stete Tropfen auf unserem Gesicht weckte uns auf. Wie schön ist es doch, in der früh im Regen zu stehen. Schon bald hatten wir das Frühstück in Bertis Bus eingenommen, alles verstaut und schon steckten wir im Pariser Verkehrschaos. Schließlich und endlich gelangten wir auch ins Disneyland, wo wir gleich vom Amerikanismus überwältigt ins Futureworld verschwanden um uns dort von einem 360°-Kino den Kopf verdrehen zu lassen. Danach buchten wir einen Flug zum Planeten Enduk, den wir dann Gott sei Dank noch heil erreichten. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, beamten wir uns dann in die 3. Dimension um mit Captain EO alias Michael Jackson durch das All zu fliegen. Von Science Fiction zurück auf der Erde, nahmen wir einen Imbiss ein, um uns fürs Adventureland zu stärken. Dort erlebten wir The Robinson Tree, Pirates of the Caribbean und Captain Hook. Von dort aus ging es dann ins Frontierland um mit der Thunder Mountain Railway zu fahren, doch nach einer 3/4 Stunde des Anstellens ging die Bahn ein und wir standen wieder im strömenden Regen. Da wir nun schon naß genug waren, beschlossen wir dann mit dem Raddampfer zu fahren, der uns dann direkt beim Spukschloss absetzte. Dort wurden wir von Gespenstern und Dämonen verfolgt und es gelang uns dann doch nochdie Flucht auf die Main-Street. Nach einer Jausenpause in Videopolis ging es dann zum Souvenirkaufen und schließlich war die Zeit gekommen um diese Welt wieder zu verlassen.Wir fuhren dann in Richtung Paris um dort noch für das Abendessen gerüstet zu sein und kehrten nach einigen Irrfahrten auf unseren Lagerplatz zurück, wo wir dann unser Nachtmahl einnahmen und dann in unsere Luxusbetten den nächsten Tag entgegen schliefen.
16.4.1992: Die Sonne schien etwas freundlicher und schon bald waren wir alle auf den Beinen um uns zu waschen, zu stärken und so schnell wie möglich nac Paris hinein zu kommen. Nach längerer Zug- und Metrofahrt kamen wir dann auf einen der vielen Friedhöfe von Paris um das Grab von Jim Morrison zu besuchen. Dort wurden wir sofort in die dort andauernd stattfindenden Sessions eingebunden. Nachdem wir diesen Pflichtpunkt erledigt hatten, ging es nach Les Halles, wo wir uns stärkten und erholten, doch dann ging es weiter mit unserem Sightseeing-Programm. Centre Pompidou und dann weiter zum Eiffelturm. Doch das Wetter verschlechterte sich und im Angesicht der Menschenmassen verließen Romana, Nicole und Helmut die Kräfte. Berti begleutete uns heimwärts während Martin, Christoph und ich unds auf die Spitze des Eiffelturms zubewegten. Die Wartezeiten verbrachten wir damit, die restliche Menge aufzuheitern. Nachdem wir die Aussicht lange genug genossen hatten, wolten wir nach La Defense, zur Grande Arch. Die Metros streikten und so kamen wir nur auf Umwegen zum Ziel. Dort angekommen machten wir Fotos, verleibten uns einen Hamburger einund machten uns auf die Heimreise. Mit Schwierigkeitenwie - wo kriege ich Fahrkarten aus dem Automaten ohne Kleingeld, bis wann kommt der Zug wurden wir spielend fertig. Zu Hause angekommen verspeisten wir unser Abendessen und dem restlichen Biervorrat wurde der Garaus gemacht. Danach schliefen wir gut bis in den Morgen.
17.4.1992: Das Wetter war solala, die Aufräumungsarbeiten des Lagerplatzes hielten sich in Grenzen, und so waren wir zu Mittag dann auch imParc Asterix. Dort tobten wir uns mit Bootfahrten im Nassen und Trockenen, sowie bei Hochschaubahn, Loopingbahnen, fliegenden Teppichen, verrückt gewordenen Kochkesseln , in riesengroßen Autoreifen und einem echt römichen Autodromaus. Jeder Blödsinn war gut genug, den Abschluß bildete eine Schleuderfahrt mit Obelix aus Gallien und dem Dorf der Unbesiegbaren.
Dann ging es auf die Autobahn wo endlose km vor uns lagen. Irgendwo besorgten wir Abendessen und nach dem ich 5 1/2 Stunden gefahren war, machten wir Fahrerwechsel. Mitten in der Nacht hatten wir eine Panne, 3 Schrauben des hinteren, linken Rades hatten sich selbstständig gemacht. Nach diesem Zwischenfall fuhren wir weiter, Richtung zurück. Wir kamen am Vormittag in Zürich an. Dort bekamen wir gleich einen guten Eindruck von der dortigen Drogenszene. Furchtbar. Wir besichtigten beide Stadthälften und kauften dann bei Sprüngli Schokolade ein, bevor wir Steak essen gingen. Nach einem kleinen Spaziergang durch Zürich beschlossen wir dann Richtung Bregenz weiter zu fahren. Dort angekommen schickten wir Romana, Nicole, Philipp Martin und Christoph in die Stadt damit Berti, Helmut und ich uns eine Mütze Schlaf holen konnten. Nach einem überaus sättigendem Abendessen ging es dann in Richtung München weiter. Helmut fuhr bis München und ich bis Salzburg, wo wir in den frühen Morgenstunden ankamen. Helmut, Christoph und ich gingen zu mir um weiter zu schlafen, der Rest verweilte im Bus. Es gab ein herrliches Frühstück und wir verbrachten einen gemütlichen Vormittag bei mir, bevor Berti, Helmut, Romana, Nicole Philipp und Christoph gut gestärkt den Endspurt nach Maria Enzersdorf machten. Es war ein wunderbares , interessantes Osterlager und ich freue mich schon auf die nächsten RaRo-Aktionen. Christoffer Koller (Salzburg!)

Das PWK 1992 - "Jagd nach dem verlorenen Schatz" am Liechtenstein
Nachdem das diesjährige St.Georgs-PWK weit unter unserem Niveau lag (z.B. statt Feuermachen - Feuerlöschen;) beschloss Berti ein weiteres PWK zu veranstalten, bei dem sich auch CAEX mit GUSP messen konnten. (Wahrscheinlich lag der Grund dafür darin, dass das Ego der anderen Gruppen im Bezirk durch jahrelange Liechtenstein-Siege schon sehr stark angeknackst war). Sodenn trafen sich am 16.Mai Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Fussballplatz unterhalb der Burg Liechtenstein. Nachdem die Zelte aufgestellt waren, wurden wir mit einer Militärtrommel (aus dem Mittelalter) zum Waldfestplatz beordert, wo die Tafelrunde war. Dort wurde jede Patrulle gewaltsam in zwei Teile gerissen. Die eine Hälfte wurde auf eine Wiese verschleppt um dort in brennender Hitze (natürlich trugen wir langärmlige Uniformen) beinahe besinnungslos mit Hilfe des Kompasses in bestimmte Richtungen zu torkeln, um an einem genauen Punkt wieder herauszukommen. Die zweite Hälfte der Patrulle behandelte Werbeschilder mit hochgiftigen Chemiekalien bzw. fabrizierte einen Geldbeutel für die später zu erobernden Goldstücke bzw. Beilagscheiben. Danach aßen wir Butterbrote, Käsebrote und Wurstbrote wobei wir sämtliche Essensregeln brachen(mit Essen spielt man nicht, mit Essen wirft man nicht auf andere Mitpfadfinder, Essen steckt man nicht anderen Leuten in die Nase). Bei dem Lagerfeuer, dass am Abend stattfand, wurde der bereits veralterte Sketch um König Arthur neu aufbereitet. Nach der ebenfalls veralterten Gruselgeschichte kam Gernot und konnte es gerade noch sagen, dass wir den schwarzen Ritter suchen mussten, bevor er erschöpft zusammenbrach. Dies artete in ein lustiges Nachtgeländespiel aus. Plan (keiner weiss warum) - laufen - verirren - Verzweiflung - Lebensbänder - Turnerwiese - Wäldchen - Zelt - wie immer - Beilagscheiben (Luki sagte dazu "Lochtaler") - schlafen gehen (oder auch nicht).
Am nächsten Morgen wurden wir um 7 Uhr. Was die anderen Gruppen erschreckte, war für uns nur der normale Wahnsinn, nämlich Christof's holdes "Guten Morgen Ständchen". Nach einem kräftigen Frühstück schritten wir so denn nun wohl zur Tat = 1. Station. In unserem Fall war das Trivial Pursuit. Leider bekamen wir nur 22 von 23 Punkten, da wir unglücklicher Weise einen Tiger nicht von 999 Hühnern unterscheiden konnten. Danach kamen weitere ebenso erfolgreiche Stationen wie z.B.: Seilrutschen, Feuermachen, Pionier, (Ich konnte meinen ersten Spleiss anfertigen und bin bis heute noch sehr Stolz darauf). Besonders zu erwähnen sei vielleicht noch die Station Erste Hilfe, bei der wir "einen Fragebogen ausfüllen mussten" (Zitat Claudia bzw. "einen fetten Menschen in die stabile Seitenlage stemmen mussten" Zitat Nicola). Bei der Labungsstation wurden unsere wunderbaren Saucen missverkannt. Und wie sollte es auch anders sein, trotz der Manipulationsversuche unserer Späher, die uns im Zelt einsperrten und versuchten uns zu ersticken bzw. zu erschlagen, wir brachen alle Rekorde und wurden zum 4. Male in Folge 1. !!!
Man muss allerdings auch dazusagen, dass der 2., 3., 4. und 6. Platz ebenfalls von Liechtensteinern besetzt wurde und unsere Späher unsere härteste Konkurrenz waren (Schleim, Trief unsere Nasen werden immer länger und die Beine immer kürzer.) ROMANA + NICOLA

Das GuSp-Pfingstlager 1992 am Galgenberg mit den Strasshofer Pfadis

Das GuSp-Cäx-Sommerlager 1992 "Möt Mä" in Torsby/Schweden mit Strasshofer Pfadis, Hostgruppen: Gamleby und ?

Das GuSp-Überlebenslager 1992 in Wiesenbach

Das GuSp-Adventlager 1992 Türnitz

Das Cäx-Adventlager 1992 Schöpfl