1994

Das 9.Schilager am Hochkar
Am Freitag , den 5.2.1994 trafen wir uns wieder einmal, um zum Schilager auf das Hochkar zu fahren. Heuer hatten wir starke ausländische Unterstützung, denn Shaun, Gavin, Frank und Robert aus Conisbourough, sowie Henry aus den USA fuhren mit.
Mit diesem Aufgebot ging es zur Pension Buder, unserer langjährigen Unterkunft, wo wir auch gut ankamen, und uns sogleich akklimatisierten, was das Nacht­leben stark reduzierte (das hatte nur zur Folge, daß wir es am nächsten Tag umso mehr nachholten).
Der erste Schitag war traumhaft: der Schnee rauschte unter den Schiern, die Sonne brannte den aufgestauten Alltags- und Schulfrust aus dem Leib, und die Luft war so mild, daß man sich nicht wie ein Eskimo einhüllen brauchte (einige Gemüter waren sogar so übermütig, daß sie mit Weitsprüngen unbeteiligte Schihasen belästigten). Das Apres-Ski war, wie vorher erwähnt, grandios.
So verliefen im Großen und Ganzen die nächsten Tage, wobei erwähnenswert bleibt, daß sich das Wetter verschlechterte, und einiger Neuschnee in Sicht war. Auch wurden die Snowboarder, die am Hochkar meistens in Rudeln auftraten, als willkommene Belustigungsobjekte entdeckt; so sehr, daß über diese Spezies sogar ein Lagerfilm entstand.
Leider gab es in diesen ersten Tagen auch Opfer: Gavin verletzte sich so schwer, daß er zurück nach England geflogen werden mußte.
Dann kam der Tag an dem wir baden gingen. Mittwoch abends fuhren wir nach Göstling in das dortige Hallenbad, das auch ausgedehnte Saunaanlagen und ein Dampfbad besitzt. Und dieses stürmten einige Späher unter Gernots Kommando, vertrieben die im Dampfbad Sitzenden und Gernot , der das Ganze ja inszenierte, spritzte auf die armen Späher, sodaß diese laut aufjaulten. Das ward jedoch dem Bademeister zuviel, der, nicht faul, einige Leute in Wrestling-Manier aus dem Dampfbad beförderte, den Anstifter jedoch ungeschoren ließ.
Am nächsten Tag hatten wir ein kleines Geländespiel, das durch eine Lage Neuschnee begünstigt wurde. Durch diesen Neuschnee konnten Martin und Toni eine sehr steile Rinne im Großen Kar neu bespuren, die erste Spur dort überhaupt, die dann einige andere Wagemutige auch fuhren.
Diesen Abend drehten wir die lange geplante Persiflage der Snowboardfahrer, die BURTON-SAGA, mit einigen Highlights rund um John-Boy-Burton.
Gerade am Ende der Woche schneite es am meisten, wo wir doch am nächsten Tag wegfahren wollten, aber so ist es einmal. Den Tag ließen wir mit einem kleinen Schirennen ausklingen, welches die Routiniers beherrschten, aber das war nicht entscheidend.
So ging wieder einmal eine Woche des Schifahrens und Lagerlebens mit vielen Höhepunkten wie im Flug vorüber.
Zu dieser Woche kann man nur sagen, daß die nächsten Semesterferien so bald wie möglich kommen sollen, da es eine Freude ist, auf so ein Lager mitzufahren. Toni

Das GuSp-Osterlager 1994 in London/Kibblestone
Freitag um 18 Uhr brachen wir mit Bertis Bus in Richtung London auf. Wir, das waren Felix, Berti, Thomas, Martin (Klettermax), Stöpsi Franzi und ich, konnten es kaum erwarten nach England zu kommen. Sonntag um 5.30 kamen wir im Pfadfinderheim in London an. Wir mußten bis 7.30 warten bis uns Elizabeth öffnete und wir den Schlüssel bekamen. Als wir in das Heim gingen aßen wir sofort Frühstück. Um 10 Uhr fuhren wir zum Hyde Park und gingen ins Hard Rock Cafe. Wir kauften Sachen um 4000.- Schilling ein. Dann fuhren wir zu Madame Tussauds "Rock Circus" am Piccadilly Circus. Vorher aßen wir noch Kebab. Nach dem Rock Circus fuhren wir ins "London Dungeon" und danach zur HMS-Belfast. Das ist ein ausgedientes Kriegsschiff aus dem 2.Weltkrieg. Danach gingen wir über die nahegelegene "Tower Bridge". Am Abend gingen wir ins Kino. Wir schauten uns "Cool Runnings" an. Danach fuhren wir nach Hause. Am selben Abend kamen auch die 3 Engländer aus Conisborough. Es waren Shaun, seine Freundin Phillippa und Robert.
Montag morgen fuhren wir alle zur Madame Tussauds. Nach dem Wachsfigurenmuseum gingen wir Pizza essen. Wir zahlten ca. 60.- S und dann aßen wir solange und soviel wir wollten. Dann gingen wir zu Sherlock Holmes und danach in ein großes Geschäft. Danach wollten wir wieder ins Kino gehen. Plötzlich verloren wir uns alle. Thomas und ich standen alleine da. Wir fuhren zum Leicester Square weil dort die Kinos sind, doch es hatten schon alle Filme angefangen. Wir fuhren nach Hause und gingen schlafen.
Am Dienstag machten wir eine Sightseeing-Tour durch ganz London mit dem Doppel­decker­bus. Wir gingen zum Pizza-Hut. Dann gingen wir zum Virgin Megastore. Nachher fuhren wir nach Hause und gingen ins Schwimmbad.
Am Mittwoch fuhren wir ins Labyrinth in Hampton Court. Es war schwierig dort wieder herauszufinden. Danach fuhren wir in die St.Pauls-Cathedral. Wir gingen auf die Flüster-Gallerie, aber wir hörten nichts. Dann gingen wir in den "Covent Garden" und kauften ein Geburtstagsgeschenk für Berti. Dann fuhren wir heim.
Am Donnerstag standen wir um 5.30 auf und packten unsere Sachen. Um 10 Uhr fuhren wir nach Alton Towers. Wir kamen am späteren Nachmittag an. Als erstes gingen wir zur Loopingbahn. Dann gingen wir zur Nemesis. Das ist eine Loopingbahn wo die Füße frei hängen. Um 17 Uhr fuhren wir zu Ralph Waley in Kibblestone. Wir tranken Tee. Dann gingen wir schlafen.
Freitag aßen wir Frühstück und fuhren wieder nach Alton Towers. Wir gingen ins Geisterhaus, fuhren mit dem Bergwerkszug und anderen Attraktionen. Dann gingen wir Essen. Nach dem 3-D-Kino gingen wir wieder und fuhren nach Conisbrough. Dort wurden wir bereits mit einem Abendessen erwartet. Nach langen Gesprächen gingen wir Schlafen um bald wieder aufzustehen.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Hause. Michi

Logbuchbericht der Wölfe über das PWK 1994 am Liechtenstein
Heuer fand das Treffen bei uns am Liechtenstein statt. Es stand unter dem Motto EUROPA. Manu, Vroni und ich trafen uns um 2 Uhr beim Heim . Danach liefen wir schwer beladen zu Harry, meldeten uns dort an und begannen, nach dem wir unseren Lagerplatz erfahren hatten, emsig unser Zelt aufzubauen. Wir schmissen schnell unser Gepäck hinein und liefen auch schon anzutreten. Berti begrüßte alle Patrullen feierlich und erklärte uns, daß die Patrullen in 4 Gruppen eingeteilt werden würden, damit nicht alle auf einmal zu Karte-Kompaß kämen. Wir Wölfe waren in Gruppe 3 und wurden nach Cratinov zum Start verordnet. Vorerst konnten wir aber unsere noch weißen Fahnen etwas bunter gestalten. Wir mußten dafür die Landesfarben des Landes, das wir erhalten hatten daraufmalen. Wir hatten das Land Moldawien und unsere Flagge war blau, gelb und rot. In der Mitte prunkte ein Adler. Danach wurde das Kunstwerk beurteilt und unseres erhielt alle 23 Punkte.
Um 17.05 trafen sich Gruppen 3 und 4 am Hauptplatz rund wir machten uns auf den Weg nach Cratinov und nach Salzburg. Bereits im Lager hatten wir einen Zettel erhalten, den wir jetzt ausfüllten. Danach ging´s los. Wir müßten zuerst die Karte einnorden und dann die Grade der Stadt zu der wir wollten, ausmessen. Wir mußten dieser Gradzahl in die Wirklichkeit folgen und kamen so zu einem Zettel mit einem Zeichen. Dieses Zeichen mußte dann auf unserem Zettel eingetragen werden, während der Kornett, in unserem Fall Vroni, auf dem gefunden Zettel unterschreibt. Und so mußten wir möglichst viele Städte besuchen und für jede Stadt bekamen wir 1-5 Punkte. Insgesamt erreichten wir Wölfe 13 Punkte.
Am Abend ging es unserem mitgebrachten Essen an den Kragen. Dazu gab es Saft. Nach einem kurzen Antreten liefen wir zum Heim, wo bereits ein Lagerfeuer für die Andacht brannte. Danach sangen wir Lieder und manche Gruppen führten Sketches auf. Um etwa halb elf berichtete uns Hupfi von einer Ausstellung aller möglicher Bilder aus dem Louvre im Heim. Jede Patrulle erhielt eine Eintrittskarte und wir Wölfe waren als Erste in den Ausstellungsräumen. Unsere Aufgabe lautete eine Fälschung aus den etwas zwanzig Bildern herauszusuchen. Als Eva, die um sechs gekommen war, die Fälschung, die Mona Lisa mit einem falschen Mund darstellte, gefunden hatte, flüsterte sie es Strebi ins Ohr. Dieser verabreichte uns einen Zettel worauf in Geheimschrift stand, daß der Täter Turnschuhe trägt. Es wurde uns über den Zettel gesagt, wir sollten zur Bushaltestelle gehen. Dort angelangt berichtete uns ein Sandler (Ivo), daß der Täter in Richtung Wiese gegenüber dem Hotwagner gelaufen war. Wir fanden ein paar Führer, die uns den Hinweis gaben, auf die Burg zu sehen. Vom Balkon am Turm wurde "Narbengesicht" heruntergemorst. Wir liefen zum Eingang der Burg und man teilte uns mit, daß wir so schnell wie möglich zum Lager zurücklaufen sollen. Als wir dort ankamen fanden wir ein paar "Coole", die von Interpol gefangen wurden. Dann wurde abgestimmt, wer der Täter war, und einstimmig wurde von den Wölfen auf Nummer 4 getippt: Strebi. Nur er hatte eine Narbe und trug Turnschuhe. Danach mußten wir die echte Mona Lisa im Lager suchen, und als sie gefunden wurde, bekamen alle Zuckerln. Um 11.30 mußten wir in die Zelte gehen, doch wir gingen erst um 1 Uhr schlafen.
Sonntag, 7:00 : Wecken, dann Frühstück und Antreten. Das war unser Auftrag am Sonntag in der Früh. Danach mußten wir zu den Stationen gehen. Unsere erste Station war Pionier. Mit uns waren die Geparden, die Tiger aus der Hinterbrühl und unsere Fuchsen bei dieser Station. Wir mußten ein Gestell bauen, auf dem einer getragen werden konnte. Wir schnitten recht gut ab und weiter ging es zur Feuerstelle beim Heim, wo Kochen und Feuermachen geprobt wurden. Wir mußten Ei in ausgehöhlten Kartoffeln machen und, nachdem wir, als erste und einziger, ein Feuer zusammengebracht hatten, einen Fragebogen ausfüllen. Wir erhielten alle 23 Punkte bei dieser Station. Bei Morse, der nächsten Station beim Amphitheater, sah es auch sehr gut aus. Es wurden 3 Meldungen kurz hintereinander gemorst. Bei uns sah das so aus: Ich nehme mit Eva die Blinknachricht auf. Sobald diese zu Ende ist lösen Eva und ich sie auf, während Vroni und Manu die Flaggensignale niederschreiben. Als nächstes müssen Eva und ich eine Pfeifnachricht notieren, die kurz darauf erfolgt und Vroni und Manu lösen inzwischen ihre Nachricht auf. Am Schluß hatten wir dann zwei vollständige Nachrichten und 5 oder 6 Wörter. Das war sehr gut, da die anderen Patrullen viel weniger Wörter gehabt hatten. Als nächstes war Natur und Öko an der Reihe. Dort mußten wir ein paar Fragen über die Umweltverschmutzung und die Wichtigkeit des Waldes für uns beantworten. Wir waren recht gut und dann mußten wir auf einer Mega-Europakarte unser Land mit den Einkommensmöglichkeiten in der Landwirtschaft anmalen. Auch bei dieser Station bekamen wir einige Punkte. Danach war Mittagspause und beim Heim wurden Sauerkraut, Kartoffeln und Bratwürstel ausgegeben. Als Proviant bekamen wir einen Apfel, da wir gleich wieder los mußten. Als nächstes waren wir bei der Station Geheimschrift und Pfadfindergeschichte. Wir bekamen einen Zettel auf dem Fragen über BiPi´s Leben in Geheimschrift standen. Wir waren lange vor allen anderen fertig und hatten trotzdem alles richtig. Die Führer, die diese Station leiteten, waren sichtlich beeindruckt und wir bekamen alle Punkte. Wir durften schon zur nächsten Station (Sport und Geschicklichkeit) gehen während die anderen noch arbeiteten. Dort mußten wir mit einem Kartoffel auf dem Löffel einen Parcour bewältigen.
Es traten nur Manu, Veronika und ich an, weil sich Eva am Vormittag am Knie verletzt hatte. Dann mußten wir einen Fragebogen aus­füllen und später gab uns ein Führer den Auftrag, daß jeder einen Stein 30 Sekunden in der Hand halten sollte und dann dem Nächsten geben mußten. Wir verschätzten uns um 5 Sekunden. Bei dieser Station erhielten wir nur 15,5 Punkte. Dann kamen wir zur Ersten Hilfe. Dort mußten wir zuerst einen Fragebogen ausfüllen und dann 3 Führer verarzten. Obwohl uns die Adler berichtet hatten, daß die Station sehr schwer war, erhielten wir 21 Punkte. Bei "Kreativ" mußten wir ein Rollenspiel mit den Fuchsen aufführen. Es handelte davon, daß "wir Moldawier" den "Norwegern" (Fuchsen) Lachs andrehen sollten. Wir bekamen für unser Stück 15,5 Punkte. Danach mußten wir ins Lager zurück und während wir unser Zelt abbauten, fieberten wir alle der Siegerehrung entgegen. Endlich war es 16:30. Antreten ! Als alle versammelt waren fing ein Führer an, die Plätze vorzulesen. Babsi sagte zu uns, daß wir gar nicht schlecht abgeschnitten haben und daß wir zufrieden sein können. Daß konnten wir wirklich. Denn beim dritten Platz waren wir immer noch nicht aufgerufen worden. Dann wurden die zweiten aufgerufen und - das waren nicht wir ! Wir Wölfe gingen, als wir unseren Namen hörten, stolz und glücklich nach vorne. Wir konnten es nicht fassen. Vroni, Eva und Manu waren jünger als 1.11.80, nur durch mich waren wir bei den älteren Patrullen. Das zweite PWK von uns. Letztes Jahr noch 14. bei den Jüngeren, und jetzt Erste. Als Geschenk bekam jede von uns ein tolles Taschenmesser. Um 17.30 war das PWK zu Ende. Kathi

Das GuSp-Pfingstlager 1994 "Baywatch" in Wallsee

Das Sommerlager 1994 "Diamantensuche" in Vitkov/Tschechien gemeinsam mit Pfadis aus Novy Jicin/CZ, Gamleby/S und Henry aus den USA
Am Samstag, 2.7. trafen wir uns um 6 30 Uhr am Mödlinger Bahnhof. Übernächtig vom Schulschluß bestiegen wir den leeren Zug nach Wien (wer außer Pfadis fährt so früh nach Wien?) und stiegen dort in den EC ein. Nach je einstündigen Umsteigeaufenthalten in zwei tschechischen Kaffs erreichten wir am frühen Nachmittag Vitkov, wo Milan und ein Bub mit Gipshand (Roy) auf uns wartete. Berti kam auch bald daher und so wurde unser Gepäck verladen. Man erklärte uns, dass das Lager eh nur 1 Stunde weit weg war. Nach 2 Stunden Eilmarsch waren wir da. (1 tschechischer km= 2-3 österreichische km) Das Lager war schon halbfertig und wir halfen sogleich, die Zelte zusammenzuzimmern. Doch da bimmelte schon die Glocke. Was? Um 16 00 Essen?? Warum nicht! Bald stellte sich heraus, dass das normal ist! Es gab nämlich 5 Mahlzeiten täglich!! (dafür sorgen 2 eigene Köche- tschechische Uraltpfadis) Bis 22 00 verdauten wir das Essen beim Aufbau, dann fielen wir todmüde ins Bett.
Am nächsten Tag wurden Zweimannteams gebildet, die dann auch je ein Zelt bewohnten. Dabei bildete immer ein Tscheche und ein Österreicher ein Team. Nach der Flaggenparade wurde aufgebaut und am Abend im Megateepee bei Gesang die Diamantenjagd eröffnet. Für jede der zehn Etappen gab es eine Geschichte die jeweils am Vorabend vorgelesen wurde.
Die nächsten Tage wurden nun die Etappen abgehalten. Bewerbe waren: Expeditionsrucksack packen, Fackel bauen, Richtungsgehen mit Kompass, Knoten auf Tempo (tschechische Königsdisziplin), Zelt aufstellen, Expeditionen durch die Botanik und auf Wegen, Kanugeschicklichkeit, Tsantsas aus Lehm modellieren (die Irokesen bekamen Null Punkte), Schießen, Nachtwanderung und der Fackeltest (5 Minuten ist eine verdammt lange Zeit!)
Nebenbei wurde uns auch nicht fad: Essen, Morgenaerobic, Essen, Schwimmen im Fluß, Fußballändermatches, Essen, Volleyball, Frisbee, Essen, Duschen in der selbstgebauten Warm-(!!)wasserdusche, Essen,... und natürlich jede Menge Ausflüge. Am Samstag fuhren wir mit Schienenbus und Privatbus (1. Gang ab 1% Steigung) zum Tatra-Museum, wo die tollsten Fahrzeuge ausgestellt waren. Anschließend ging es nach Stramberk, wo wir nach dem Mittagessen in einer Pseudodisco im Regen den Turm bestiegen.
Heimwärts ging es das letzte Stück per Motorsafari am Kanuanhänger.
Nachdem Henry nach Dänemark und Stöps+Vroni krank nach Hause fuhren, kamen die RaRos und die Schweden. Bertis Krankenhaus war trotzdem immer gut gefüllt. Am Montag war Österreichtag, der mit österreichischem Geländespiel (1 Schwerverletzter, 5 Leichtverletzte), Mozartkugeln und Lagerfeuer mit Fernzündung gefeiert wurde. Der zweite Ausflug führte zu einer Aragonitenhöhle (sehr schön und kühl) und zur Burg Helfstyn (sehr schön und heiß-wo war der Kerker?) und endete mit einer Wasserschlacht. Am nächsten Tag fuhren wir per Motorsafari zum Stausee zum Kanufahren. Der letzte Ausflug schließlich ging in den Süden über eine Töpferei in das Beskidengebirge per Sessellift (Wieso dauern die 15 Burger auch so ewig!!) und von Imbissbude zu Imbissbude bis zum Bus zurück. Nachher besuchten wir das sehr interessante walachische Freilichtmuseum in Roznov, wo wir bei Zitherklängen speisten. Schließlich gingen wir nach Roznov einkaufen und autodromfahren. Mit einer Lassoshow und diversen Pferden endete dieser sehr anstrengende Tag. Am letzten Tag gab es noch einen Sportwettkampf und das wirklich stimmungsvolle Abschlusslagerfeuer mit Verleihungen und Preisen. Immerhin waren unter den ersten fünf Teams überall Österreicher dabei!
Heiser wachten wir am nächsten Tag auf und wollten zum Abbauen beginnen- doch oh Wunder- das Lager blieb stehen! So hatten wir einen geruhsamen Vormittag. Schließlich verließen wir das Lager und fuhren per Schienenbus und Schienenbus nach Novy Jicin, um die Heimatstadt unserer Freunde kennen zu lernen. Einige übernachteten bei Gastfamilien, der Rest wohnte in einer Schule. Am Abend gingen/fuhren alle zu einer Pferdefarm, um noch einmal das schöne Lager Revue passieren zu lassen. Am nächsten Tag gab es noch eine Stadtführung mit Hutmuseumsbesuch, Lenka`s Optika und Hobble`s Kinobesuch mit Hupfi- Showeinlage. Ab 11 45 rannen die Tränen, bis wir Novy Jicin verlassen hatten. Nach einem 2-stündigen Aufenthalt in ... mussten wir im völlig überfüllten Eurocity die Strecke bis Wien die Gänge blockieren. Müde und mehr oder weniger traurig fielen wir schließlich den Daheimgebliebenen in die Arme und verteilten die Schweden auf die Gastfamilien.
Es hat uns sehr gefallen, wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Österreich! Aber da gibt es nur 3 Mahlzeiten/Tag! Martin

Die GuSp-3-Tage-Radwanderung 1994
Unsere Tour begann im Bad Kreuzen. Wir fuhren von da mit unseren Fahrrädern nach Pöchlarn. Wir übernachteten dort in einem sehr großen Pfadfinderheim.
Am nächsten morgen mußten wir es putzen, weil es sehr schmutzig war. Wir setzten unsere Reise nach Krems weiter. Auf der Reise mußten wir ein paar Fragen beantworten. Im Krems übernachteten wir in einem etwas kleineren Heim.
Am nächsten Tag setzten wir unser Reise nach Tulln weiter. Dort stiegen wir in den Zug nach Mödling.

Der Besuch der Pfadiführer von Novy Jicin in ME 1994 - AHOJ - DVOJKA !
Zuerst kam ein FAX ! (Wie bereits am Sommerlager '94 in Tschechien vereinbart, besuchten uns die Pfadiführer aus Novy Jicin im vergangenen Herbst.)
Freitag den 14.Okt. kamen sie dann spätabends mit einem Ford Transit in Brunn an. Sofort wurden sie ins "Comanchero" auf Rippchen ver­schleppt. Zum Schlafen wurden sie auf die Familien Sauermann, Hubatsch und Alscher aufge­teilt. Samstag früh erfolgte ein Bummel durch Maria Enzers­dorf, ein Besuch am Mödlinger Flohmarkt. Mittagessen gab es auf der Weinstraße bei einem Heurigen in den Weinbergen Gumpoldskirchens. Nach dem Besuch der Burg Liechtenstein erlebten sie einen Heimabend mit unseren Kindern. Ein Heuriger bildete den Abschluß des Abends. Sonntag vormittag mußten sie leider schon wieder aufbrechen um rechtzeitig zuhause zu sein. Ein gelungenes Wochenende! Berti

Das GuSp-Adventlager 1994 auf der Sparbacherhütte/Schneeberg