1996

Das 11.Schilager am Hochkar

Das Bezirks-Pfila 1996 "Wickie" in Langenlois am Kamp
Auch heuer fuhren wir wieder auf Pfingstlager. Wir trafen uns Freitags um 14.40 Uhr am Mödlinger Bahnhof. Außer unserer Gruppe war auch noch die Gruppe aus Wiener Neudorf hier, die das gleiche Ziel hatten wie wir, nämlich: Mit dem Zug bis zum Bahnhof Zöbling und dann einen Fußmarsch zu einer Badewiese direkt neben dem Kamp. Nachdem wir angekommen waren, konnten wir den Lagerplatz besichtigen. Wir waren am Anfang der großen Wiese, dann waren ein paar andere Gruppen vor dem Kamp. In unserer Nähe war der Lagerfeuerplatz. Hinter den anderen Gruppen war eine große Wiese. Dort war "Nessies Strandbar", ein Volley -und Fußballfeld und weiter hinten das WC und der Waschraum:
Dann begannen wir mit dem Zelte aufstellen und dem Kochstellenbau, denn die Führer hatten der Patrulle, deren Kochstelle als erster fertig war eine Nagelneue Gaslampe versprochen. Wir bauten also. Unsere (Die Kochstelle der Luchsen) war als erster fertig, doch Martin hatte vergessen uns zu sagen, daß wir den Boiler mit Schmierseife einreiben sollten. So waren wir und die Fuchsen gleichschnell fertig, und bekamen auch schließlich beide eine Gaslampe. Am nächsten Tag hatten wir Frühstück und dann:
1.: machten wir Baumfällen und aufarbeiten
2.: bauten wir die Mülltrennstelle
3.: gingen wir Kanufahren und schwimmen (im 11 Grad warmen Kamp)
4.: bauten wir teilweise die Kochstellen fertig
5.: sammelten Holz
Am Abend hatten wir schließlich eine Andacht, nach der es ein Gewitter gab. Am Sonntag machten wir mit anderen Patrullen ein großes Geländespiel. Danach gingen wir über eine Seilbrücke über den Kamp. Nachher machten wir ein großes Lagerfeuer, bei dem die Laxenburger Führer drei Flaschen Spiritus brauchten, um es anzuzünden. Am Abend erzählte uns Berti seine Karriere als TAXI- fahrer. Nachher gab es ein Nachtgeländespiel. Montags regnete es fast den ganzen Tag, trotzdem konnten wir:
1.: Ablegen
2.: Kanutour machen
3.: Route des Nachtgeländespieles abgehen
und ein großes Lagerfeuer machen. Am Dienstag bauten wir den ganzen Tag lang ab und fuhren schließlich nach Hause. Wolfgang Kiselka

Der Besuch unserer holländischen Pfadfinder Klaas Kitten (Rotterdam) in Maria Enzersdorf !
Von 10.8. auf 17.8.96 kamen die Pfadfinder unserer Partnergemeinde Bergschenhoek zu uns auf Besuch. Die PfadfinderInnen der "Klaas Kitten-Groep" aus Rotterdam und Bergschenhoek kamen (verfrüht) Samstag abend an. Sonntag verschleppten wir sie nach Möding zum Straßenheurigen und anschließend in die Burg Liechtenstein. Abends gab es eine Grillparty beim Heim zu der uns auch unser Bürgermeister Hr. Obst. Höller die Ehre gab. Montag und Dienstag mußten sie den Hochschwab bezwingen. Mittwoch gings nach Bratislava und Donnerstag den ganzen Tag Kanufahren in den Donauauen bei Hainburg. Freitag wurde noch Wien unsicher gemacht und Samstag mußten sie leider schon wieder nach Hause. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und weitere Kontakte angekündigt. So wollen heuer zu Silvester einige unserer Älteren nach Holland fahren.

Der Ausflug in die Niedere Fatra in der Slowakei im Juli 1996
Mit von der Partie: Wolfgang Knefel, Hiasi Graf, Pavel Svoboda (aus Novy Jicin), Familie Kuliha (Martin und Eltern), Martin Martinkovic, Marian, Juraj und Miro aus Ruzomberok. Ich war wieder einmal der grosse Wetterzauberer. Der Weg war etwas beschwerlich da es viel Geröll gab.

Das WiWö-Sommerlager 1996 in Lilienfeld.
Ich fuhr mit Martin Kuliha, Martin Martinkovic, Pavel Svoboda und Raphi Krumböck und meinem Wohnwagen zur Unterstützung der WiWö nach Lilienfeld. Am Besten in Erinnerung ist mir noch das gruselige Nachtgeländespiel, wo wir die Waldgeister spielen durften. Und die lieben lustigen Kleinen ;-)

Das PRUGGA1996 - Vorlager in Eisenstadt - das etwas andere Lager
Es begann damit, daß nur 10 Späher (was war mit unseren Guides???) und 2 Führer die Reise ins Burgenland antraten. Die Konkurrenz aus Amerika und so mancher Familienurlaub hielt die Teilnehmerzahl klein. Dies stellte sich allerdings als Glücksfall heraus. So fuhren wir also per Bummelzug mit Umsteigen in Wien nach Eisenstadt. Dort warteten bereits unsere Fahrräder, und die erste Bergetappe zum Pfadiheim stellte sich als relativ harmlos heraus. Der Lagerplatz lag herrlich auf einer Blumenwiese direkt am Waldrand umsäumt von Heerscharen von Gelsen. Sehr bald erfanden wir verschiedenste Anti-Gelsen-Tänze, doch es war vergeblich. Nach einer tollen Zusammenarbeit standen bis zum späten Nachmittag Zelte und eine Luxus-Kochstelle (mit Sitzbänken), sodaß das Lager beginnen konnte.
Allgemeines Erstaunen folgte, als allen Teilnehmern plötzlich die Uhren abgenommen wurden - wir waren ja im Mittelalter gelandet, das dem Prugga als Epoche dient. Aber bald erkannten die meisten die Vorteile eines uhrenlosen Lebens: Aufstehen, wenn der Erste aufwacht (meistens ein Späher), kein Zeitplan, ungewohnt lange Nächte.
Am ersten Abend machten noch ein paar Verwegene eine kleine Radtour, die in den Eisenstädter Vorortesiedlungen endete.
Am nächsten Morgen war ein Besuch in Eisenstadt angesagt. Zuerst machte ich mich bei einer Fahnen-Morsemeldung am Hauptplatz lächerlich, aber wer Pfadi ist, muß fühlen! Jeder Patrulle wurde der Meldung zufolge ein Stadtteil zugeteilt, den sie nach besonderen Orten durchsuchen und später dann dem Herzog Hupfi und seinem Gefolge eine Fremdenführung bieten sollte. Besonderen Anklang fand die Entstehungsgeschichte einer Niedermeyer-Filiale die ich hier noch einmal anführen möchte:
Eines Tages kam der König nach Eisenstadt und mit ihm natürlich viele Hoffotographen. Plötzlich kam ein Monster daher, und alle liefen davon. Nur Herr Niedermeyer hielt tapfer die Stellung und besiegte das Monster. Die von den Flüchtenden fallengelassenen Fotoapparate aber sammelte er auf und verkaufte sie in seinem ersten Geschäft. Ende der Geschichte.
Nach dem Mittagessen um ?? Uhr war Ablegen sehr beliebt und "Hey, hey Prugga!" wurde intoniert. Den Abschluß des Tages bildete eine ziemlich abenteuerliche Nachtwanderung, bei der uns allerhand Dickicht, Dornen, Wildschweine (!!!) und ein uhrenloser Jäger begegneten.
Der Sonntag wurde mit einem sehr wilden, aber lustigem Fußballmatch eröffnet, das nur durch den unfairen Schiri gestört wurde. Die Ranken (Kärntner Spezialität) zu Mittag waren hervorragend, und am Nachmittag stellten die Späher ihre Orientierungskünste unter Beweis.
Die Aufgabe lautete: 335 Grad, 550 Schritte. Vorsorglich ging ich mit den Luchsen und Hupfi mit den Tigern mit, wir waren auf eine lange Höhlensuche (das Ziel) vorbereitet. Im Abstand von 15 Min. kämpften sich die beiden Patrullen durchs Dickicht und Dornen, um schließlich nur 5 (fünf)(!!!) Meter entfernt von der Höhle anzukommen. Die Liechtensteiner sind halt immer noch Spitze!
In der Höhle feierten wir den Tag des Herrn mit einer sehr stimmungsvollen Andacht und kehrten zum Abendessen zurück. Nach dem abschließenden Lagerfeuer fielen alle todmüde ins Bett.
Montag, der Abreisetag: Zuerst fiel das Lager trotz sich weigernder Zelte, Häringe und Holzstämmen in nur 2 Stunden. Nachdem wir auf Herwig´s Gepäcktransport noch über eine Stunde gewartet und inzwischen ein Klo händisch entstopft hatten, konnten wir endlich unsere 40km-Radtour nach Kaisersteinbruch zum Prugga beginnen. Mit Tempo 20 rollten wir entlang des Neusiedlersees dahin. Nach ausgiebiger Mittagsrast und Leithagebirge-überquerung kamen wir schließlich am Nachmittag am Lagerplatz an. Das Prugga konnte beginnen!
Aber das ist wiederum eine ganz andere Geschichte... Martin

Das LaLa-Sommerlager PRUGGA 1996 in Kaisersteinbruch
Am Montag bauten wir alles (in Eisenstadt) ab, bestiegen unsere Räder und fuhren dem Prugga entgegen. Die Strecke betrug ca. 36 km. Zu Mittag machten wir eine Pause und aßen zu Mittag. Dann fuhren wir weiter. Es ging jetzt nur noch über das Leithagebirge. Jetzt waren wir schon so gut wie am Ziel.
Am Lagerplatz angekommen meldeten wir uns an. Unser Lagerplatz war ein ausgezeichneter. Er lag direkt der City gegenüber. In der City gab es Telephonzellen, eine Bank, ein Sonderpostamt, ein Pfadimuseum, einen Scoutshop, einen Kiosk und eine Milchbar.
Dann bauten wir unsere Zelte auf. Anschließend begannen wir mit dem Aufbau der Kochstelle und besprachen den Speiseplan.
Am Dienstag bauten wir die Kochstelle fertig. Nach dem Essen war die Unterlagereröffnung in Form eines Stationenlaufes. Die Sieger bekamen den Schlüssel zum Burgtor, um welchen es noch heftige Kämpfe gab. Um 20.00 Uhr trafen sich alle in der Arena zur großen Lagereröffnung.
Am Mittwoch stand bei uns der Hike am Programm. In der Früh wurden wir noch in Erste Hilfe instruiert. Gegen 10.15 Uhr brachen wir dann endlich auf. Unsere Route führte uns erst entlang der Landstraße, dann mußten wir in einen Karrenweg einbiegen. Dort sammelten wir Blätter und begannen auch die anderen Aufgaben zu lösen. Als wir endlich am Übernachtungsplatz angekommen waren bauten wir uns einen Unterstand mit Hilfe der Plane, die wir mit hatten. Dann bauten alle zusammen die Kochstellen und wir machten uns unser Essen: Spieße. Dann gingen wir schlafen. Die Nacht war eine schreckliche. Die Gelsen zwangen mich zum Lagerfeuer zu gehen, wo ich vor ihnen sicher war.
Am nächsten Tag bekamen wir unsere Verpflegung. Dann meldeten wir uns ab und gingen. Als wir in der Stadt angekommen waren machten wir noch schnell die Ortserkundung, die letzte Aufgabe, die wir noch zu erledigen hatten. Dann gingen wir zurück ins Lager.
Am Freitag stand das G'schaftlspurenlesen am Programm. Dort machten wir Gipsabdrücke, Kimspiele und mußten einer Bodenzeichenspur folgen.
Am Sonntag war das Gschaftl-Ökologie. Dort fingen wir Käfer etc. und beobachteten sie. Einen toten Käfer sezierten wir. Ebenfalls arbeiteten wir mit dem Mikroskop und spielten allerhand Spiele.
Am Abend um 20:30 gab es noch eine Messe.
Am Sonntag war großer Lagerkirtag. Jede Gruppe veranstaltete etwas anderes. Wir bedruckten T-Shirts mit dem "Scouts are prepared" Logo. Am Abend war ein großes Open-Air-Konzert.
Am Nachmittag fuhren wir mit den Rädern ins Bad. Es war riesengroß. Es gab ein Einmeterbrett, einen 3-Meterturm, eine Wasserrutsche, einen Spielplatz und eine große Wiese. So verging die Zeit wie im Fluge. Mir kam es vor, als ob wir gerade 5 Minuten dort gewesen wären.
Am Mittwoch war ein großes Spiel: Waterworld. Es gab 2 Gruppen zu je 250 Leuten. Das Ziel des Spieles war, die Burg der anderen zu zerstören. Die beiden Burgen bestanden aus mit Zeitungspapier beklebten Brettern. Man mußte mit dem Katapult nasse Schwämme auf die Burg schießen. Jeder Spieler hatte um den Hals ein Zeitungspapier, sein Leben und einen Becher. Mit dem Becher konnte man die anderen anspritzen. Wenn die Zeitung zerriß, mußte man sich ein neues Leben holen. Am Nachmittag war Unterlagerabschluß und um 21 Uhr der große Lagerabschluß in der Arena.
Am Donnerstag bauten wir ab und brachen um ca. 16 Uhr auf. Herr Berger transportierte unser Gepäck, während wir mit den Rädern fuhren. Am Bahnhof luden wir die Räder in den LKW und fuhren mit der Bahn nach Hause.
Teilnehmer:
Patrulle Luchse: Fabian, Wolfi, Andi, Philipp, Lukas
Patrulle Tiger: Wolfgang, Matthias, Peter, Flobert, Nigel
Begleitführer: Hupfi, Martin

Das GuSp-CaEx-RaRo-Sommerlager 1996 Westküste USA
Unser Abenteuer begann mit einem sehr, sehr langen Flug von Wien über Amsterdam nach Minneapolis und wurde im wahrsten Sinne erschütternd (durch ein Gewitter und den ersten Regen in Phoenix seit Februar) fortgesetzt. Erschöpft aber heil angekommen, wurden wir von einer kaputten, heißen Klimaanlage belästigt, was sich als Irrtum, beziehungsweise als normale Temperatur herausstellte. Wir wurden auf unsere Familien mehr oder weniger zufriedenstellend aufgeteilt und in unser Heim für 2 Nächte kutschiert. Nach einem 24 Stundentag gab es wohl niemanden, der lange plaudern wollte, im Gegensatz zu meiner Gastfamilie. Den folgenden Tag verbrachten wir alle sehr unterschiedlich, Das Programm reichte von Wasservergnügungspark über Shopping und Kirchgang bis zu purem faulenzen. Am Abend trafen wir uns in der Organ Pipe Pizza, der verrücktesten Pizzeria in der ich bis jetzt in meinem Leben war.(zugegeben,15 Jahre sind keine Ewigkeit). Attraktion war eine Orgel zu der nicht nur Pfeifen, sondern auch Trompeten, Schlagzeug und sogar eine Ententröte gehörten. Dieses Glanzstück wurde von einem einzelnen Mann bespielt und befand sich in einem rosa gestrichenem Raum. Nach diesem Ereignis ging es am nächsten Tag sehr früh aus der Stadt hinaus, und man lernt zum ersten Mal kleine Länder schätzen. Mit von der Partie waren: 29 Österreicher, 3 Slowaken, 3 Tschechen, 2 Deutsche, 2 Schweden und Henry als einziger Amerikaner. Wir hatten drei Autos, in denen je fünfzehn Leute Platz hatten, einen Anhänger fürs Gepäck und Henry´s Auto mit kleinem Anhänger. In Flagstaff angekommen, schlugen wir unsere Zelte auf einem noblen KOA (was wir erst später zu schätzen wußten) auf und besichtigten die Wupatkiruinen und den Sunset Crater, ich habe aber leider nicht herausgefunden, wo der Krater nun wirklich lag. Er hatte sich wohl zwischen den Geröllmassen versteckt.
Am nächsten Morgen brachen wir in monumentalere Gegenden auf und fast alle gönnten sich den Flug über den Grand Canyon. Mich persönlich, obwohl ich sehr gerne fliege, hätten keine 10 Pferde so schnell wieder in ein Flugzeug gebracht. Nach einem turbulenten Imax-Ausflug, war der Grand Canyon selbst atemberaubend genug. Wer mehr wissen will, sollte sich wirklich selbst hinbemühen.
Fotos werden der Wirklichkeit nämlich nicht gerecht. Bevor wir uns von Flagstaff verabschieden konnten, mußten wir uns leider auch von unserem ersten Auto, das den Anhänger zog, verabschieden. Während Berti und Mats, Jan und Christoph mit unserem Gepäck auf einen Mechaniker aus Phoenix warteten, zogen wir weiter zum Monument Valley. Wir begegneten zwar keinen Cowboys, aber mit einem Minimum an Phantasie war man ihnen nicht sehr fern. Außer monumental, rot und heiß ist nicht viel mehr zu sagen, nur zu sehen. Während Wagemutige sich auf eine Rundfahrt zwischen die riesigen Steinblöcken begaben, machte ich mich mit dem Rest auf zu unserem nächsten Lagerplatz. Von Berti und den anderen war noch nichts in Sicht. Obwohl der Lagerplatz etwas mit einer Wüste gemein hatte, bat er auch eine tolle Aussicht. In den Zelten , die wir mitgenommen hatten warteten wir auf unsere Schlafsäcke oder betrachteten den Sternenhimmel. Um Mitternacht tauchten die Verschollenen auf.
Dann ging es an den Nordrand des Grand Canyons (Hütet euch vor den gefährlichsten Wesen überhaupt, den Erdhörnchen!!!, Jojo berichtet aus eigenen Erfahrungen), zu einem Bad im Colorado (wo uns Wilde auflauerten, die dann doch nur Pfadis nach einem Schlammbad waren) und zum steinigsten Lagerplatz der ganzen Reise. In der Wüste hat es mir besser gefallen. Danach bewunderten wir den Bryce Canyon, der zwar kleiner als der G.C., aber mindestens genauso schön ist. Allerdings bekam die Partei "So viele Steine - Wo ist die Zivilisation?" Zuwachs, und nach einem Abstecher in den Zion Nat. Park ging es in Richtung Las Vegas. Nicht nur das große Geld lockte sondern auch weiche Betten, Duschen, Wäschereien. Zum Abendessen ging es in die Pyramide zu einem leckeren Essen und dann zu einer Tour durch die Stadt. Zwar habe ich den Marlboro Man nicht gesehen, aber er tut mir leid im Land der Rauchverbote.
Den folgenden Tag verbrachten wir in Wet`n Wild oder beim Shopping und am Abend, nachdem die Stadt von einem kleinen Wolkenbruch überschwemmt worden war und es in der noblen Pyramide ordentlich von der Decke tropfte, klaubten wir unsre frische Wäsche zusammen. (Frage des Tages: Wer hat mein ... gesehen?, meine Frage: Hat irgend jemand was von beschriften erwähnt?) Auf jeden Fall ging es am nächsten Morgen munter weiter durchs Death Valley. Mehr als heiß und trocken kann man nicht darüber sagen.
Nach Tal und verspäteter Pizza landeten wir in einem Motel, indem sich Deutsche um neun am Abend über den unerträglichen Lärm beschwerten. Am nächsten Tag ging es in die grüne, geschützte, touristenüberschwemmte Natur des Yosemite Nat. Parks. Einige Ungläubige fanden heraus daß es doch noch Bären in Yosemite gibt und nahmen sich in acht und wir verbrachten drei Tage mit besichtigen von riesigen Bäumen, Aussichten und Wasserschlachten schlagen. Nicht Kleinzukriegende machten eine Wanderung auf den Berühmten Half Dome, der Rest gab sich mit erholsameren Tätigkeiten zufrieden. Berge und Täler gibt es zwar auch bei uns, aber Yosemite hat mit seinen hohen Talwänden, Bären, (Wasserschlachten), und Wasserfällen etwas Besonderes.
Da ich in Sacramento außer Gefecht war und deswegen auch nicht beim raften dabei war, erkundige man sich bei Teilnehmern. Ich habe nur gehört, daß es sehr lustig war, Bertis Uhr verloren ging, und, nicht total unwichtig, einige Zelte nach einer Pause stehengelassen wurden. I sog´s glei, I woas net!
Ziemlich pünktlich um Mitternacht trafen wir an unserem nächsten Lagerplatz ein und schlugen auf einer feuchten Motelwiese unsere Zelte auf. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, daß wir in der Nacht einen Rasensprenger überrollt bzw. vernichtet hatten und uns nahe dem Meer befanden. Wir besichtigten die Mystery Trees, die einige von uns in einem Wald am Meer dann sowohl schöner als auch natürlicher entdeckten. Der Rest von uns steckte die Füße in den eiskalten und nicht gerade herzlichen Pazifik und sah zu, wie Bernd bis zum Hals in den Sand ein- und dann nicht wieder ausgegraben wurde. Nach einer weiteren Nacht auf dem kältesten Lagerplatz der Reise, zogen wir zuerst zur Besichtigung einer Sägemühle weiter, und, nachdem sich die Bremsbeläge des roten Autos beinahe verabschiedet hatten, langten wir bei unserem letzten Lagerplatz ein. Der befand sich bei einem Pfadfinder - Lagerlatz an einem See in einer ziemlich verlassenen Gegend. Wir wurden am Abend zu einem offiziellen Lagerfeuer mit Verleihungen eingeladen und nach meiner Meinung unterscheidet es sich doch ziemlich von unseren. Zuerst gab es Witze und Sketches wie bei uns, doch dann kam ich mir vor , als wäre ich in eine Sekte hineingeraten. In totaler Stille wurden Namen aufgerufen, die dann in die Gemeinschaft der Waldfreunde aufgenommen wurden und denen Orden oder Abzeichen verliehen wurden. Auf jeden Fall hatten wir eine warme, klare Nacht und die meisten schliefen unter freiem Himmel. Am frühen Morgen wurden wir ( die meisten schliefen zwar noch ) von einem Hirsch verabschiedet der sich mitten zwischen uns verlaufen hatte.
Dann ging es auf nach San Francisco, die Stadt die mir am besten gefallen hat. Wir versuchten etwas von der Golden Gate Bridge zu erspähen, die aus Prestigegründen im Sommer immer nebelverhangen ist und latschten am nächsten Tag pietätlos durch Alcatraz. Wir machten sowohl eine etwas windige Bootstour über die Bay als auch eine Fahrt mit der Tram durch die Straßen von San Francisco. Daß sich diese nicht nur für Szenen mit springenden Autos sondern auch für das Verschwinden von Leuten eignen, zeigten Luki und Hoble. Die Zwei waren fasziniert im Hard Rock-Café hängengeblieben. Erfreut von soviel Zivilisation auf einmal zogen wir weiter zum Endpunkt unserer Reise. Dort erwarteten uns die Universal Studios, durch die wir einen Tag lang auf der Jagd nach Attraktionen streiften, Disneyland, Auto putzen und die Knott´s Berry Farm, auf die ich verzichtete. Das Disneyland wurde leider nicht nur von uns besucht, aber da unser Motel nicht weit war, machten einige eine Pause und gingen später noch einmal hin. Am letzten Tag besuchten wir entweder die Knott´s Berry oder stürzten uns ins Einkaufszentrum, und versuchten die Autos in einen halbwegs normalen Zustand zurückzuversetzen. Wasserschlachten, diverse Saucen und vier Wochen Pfadfinder waren ganz einfach nicht das Beste für sie.
Zum Abschluß gingen wir noch einmal ordentlich essen und begannen dann unsere Sachen zu packen. Das war nach unseren häufigen Ausflügen in die Malls gar keine leichte Sache. Wir freuten uns zwar alle auf Mamas Küche, aber ich glaube, wenn wir die Chance auf eine weitere Woche gehabt hätten, hätte keiner von uns abgelehnt. Es war ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Lager für alle. Wer nicht mitgefahren ist hat viel versäumt und die, die mit waren, graben sicher noch immer kleine Erinnerungen hervor. Vroni

Die Patrullenaktivität der Adler am 31.8 und 1.9.1996
Die ganze Patrulle war vollzählig zum Kajakfahren gekommen. Zuerst fuhren wir mit Berti an einen Fluß namens March an der österreichisch-slovakischen Grenze. Nach einstündiger Fahrt brachten wir unsere Boote ins Wasser, legten uns sofort in die Riemen und paddelten flußabwärts. Nach drei Stunden Fahrt fanden wir einen geeigneten Platz für unser Picknick. Unser Kornett Hiasi hatte Brot, Wurst und Käse mitgebracht. Nach der Jause setzten wir gestärkt unsere Fahrt fort. Nun mußten wir weitere drei Stunden paddeln, bis wir endlich klitschnaß unser Ziel erreichten. Schnell zogen wir uns die nassen Kleider aus und schlüpften in trockene. Müde setzten wir uns in Berti´s Bus und fuhren zurück ins Pfadiheim, wo Berti ein köstliches Abendessen (gebackene Apfelspalten) kochte. Leider mußten wir nach dem Essen gleich in die Betten gehen, denn am nächsten Tag war eine Feuerwehrübung geplant, die uns auch sehr viel Spaß bereiten sollte. (Wir waren beim Kajakfahren schon platschnaß geworden, wer fürchtet sich da noch vor ein paar Feuerwehrspritzen?) Jojo / Adler

Patrullenaktivität der Adler und Fuchsen: Sternwanderung 1996 auf den Schöpfl
Nachdem wir uns endlich geeinigt hatten als Patrullenaktivität eine Sternwanderung zu machen, trafen wir uns um 9. 00 am Parkplatz Liechtenstein und fuhren mit 15 Minuten Verspätung ab. Strebi brachte Wolfgang, Jojo und Matthias, den einen Teil der Adler nach St. Corona. Von dort durften sie wie die Fuchsen, die von Berti bei einem Feldweg ausgesetzt wurden und der zweite Teil der Adler mit Hiasi & Co., die auch von Berti bei einer Brücke ausgesetzt wurden den Schöpfl erklimmen. Unterwegs mußte die Patrulle eine Wegskizze anfertigen, zwei Geheimschriften, die genau das selbe hießen, nämlich daß es sich um den Schatz der Mayas handelt, lösen. Während die einzelnen Patrullen brav den Berg hinaufschnauften, schleppten sich Berti, Strebi und ich an zwei Gitarren, Getränken und Gesellschaftsspielen ab. Das Mittagessen war um 14. 00 geplant, tatsächlich aßen wir aber schon eine halbe Stunde früher, weil die Späher trotz einiger Komplikationen viel früher oben ankamen. Nach dem Mittagessen steckten Stefan und Hiasi noch einen Orientierungslauf ab. Leider brauchten sie dazu, trotz meiner Hilfe eineinhalb Stunden, weil sie die Spuren zusammen legten. Als die Patrullen dann wieder zurückkamen war es schon dunkel. Nachdem wir Abend gegessen hatten, bastelten wir aus leeren Coladosen Laternen und machten eine Nachtwanderung. Auf der sollten die armen Späher von verkleideten Führern und Kornetten überfallen und erschreckt werden, nur leider war es umgekehrt! Wieder im Matratzenlager sangen wir bis tief in die Nacht (23. 00 ) hinein. Dann rollte wir uns in unsere Schlafsäcke und versuchten zu schlafen.
Leider wurde aus dem Vorsatz nicht viel weil ein paar Späher wie Andi, Stefan oder Wolfgang Kn. (Namen v. d. Red. geändert) schon um 6.00 in der Früh den anderen den Schlaf rauben mußten. Um neun Uhr gab es dann Frühstück. Danach bastelten die Kornetten eine Geheimschrift und versteckten sie dann als Lamas am Waldrand. Die Patrullen mußten diese Lamas erlegen und dann mit den erhaltenen Zutaten einen Trank brauen. Von der Steinernen Bank rannten sie dann zum Marterl, wo Berti ihnen die Gradanzahl und die Meter zum Versteck des Schatzes der Maya sagte. Endlich, nach einer langen Suchaktion, bei der Hiasi fast auf den Schatz gestiegen wäre, fand Stefan den Schatz in der Zisterne. Man muß freilich bemerken, daß nicht allen Spähern klar war, was eine Zisterne ist. Nach einem wunderbaren Mittagessen, brachen wir um drei Uhr von der Hütte auf und kamen pünktlich um 16. 00 wieder am Parkplatz an. Bernhard

Die 1.-Klasse Wanderung von Fabian Büchler und Wolfgang Knefel am 20./21. Oktober auf den Schöpfl
Logbuchbericht: Um 15. 30 kamen wir in der Nähe des Weinhofes an. Dort studierten wir die Wanderungsunterlagen. Als wir uns halbwegs auskannten, brachen wir auf. Wir folgten der blauen Markierung. Dies war um etwa 15. 40 . Nach dem ersten Kilometer verkofferten wir uns. Wir stellten fest, daß wir beim Bach hätten abbiegen müssen. Das war um ca. 16. 00 . Jetzt gingen wir am Zaun einer Kuhweide entlang. Von da aus sahen wir ein Haus. Jetzt gingen wir nach Rechts und marschierten an einem Haus vorbei. Schließlich kamen wir auf eine asphaltierte Straße. Dieser folgten wir einige Zeit, bis wir wieder auf einen Feldweg kamen, welcher rot markiert war. Das war um 17. 25 . Jetzt kamen wir in den Wald. Dort gab es drei große Lichtungen, über welche wir gingen. Wir glaubten, daß wir schon zu weit wären, da es schon finster war, und da die Lichtungen so groß waren. Bei der Warte angekommen war die Markierung wieder blau. Um 21. 30 kamen wir endlich bei der Hütte an. Dort kehrten wir ein. Um 22. 00 kamen Berti, Bernhard und Wolfi.
Am Sonntag in der Früh machten wir, den Gipsabdruck und sammelten Blätter für die Blattsammlung. Um 11. 45 brachen wir auf. Wir zeichneten die Wegskizze. Als wir damit fertig waren, war es ca. 12. 15 , wir machten uns auf den Weg. Der Weg war die ganze Zeit rot markiert. Um 13. 15 machten wir eine Pause und aßen zu Mittag. Im Schöpflgitter kamen wir auf die Straße, auf welcher wir bis Klausen - Leopoldsdorf und setzten uns ins Gasthaus, wo wir warteten, bis Berti uns abholte (wir kamen ca. um 15. 05 an). Um 15. 50 kamen Berti und Bernhard, um uns abzuholen. Mit ihnen fuhren wir nach Hause. Damit war unsere 1.-Klasse Wanderung zu E N D E !

Das GuSp-Adventlager 1996 am Unterberg
Wir fuhren um ca. 15.00 Uhr in Maria Enzersdorf ab. Nach ungefähr einer Stunde, mußten wir zu Fuß weiter gehen. Als wir oben waren, aßen wir alle etwas. Danach durften wir rodeln. Nach dem Rodeln, mußten wir (bei Keksen und Tee) etwas vorspielen. Nachdem wir das gemacht hatten, ging es Husch in die Schlafsäcke und in das Land der Träume. Am nächsten Tag, gingen manche von uns rodeln, während die anderen ein Puzzle zusammenbauten, auf welches wir unterschreiben sollten. Zum Mittagessen gab es köstliche Spaghetti. Danach packten wir zusammen. Um ca. 14.00 Uhr rutschten wir hinunter und fuhren nach Hause. Das Adventlager war sehr lustig, spannend und aufregend. Maxi

Die Silvesterreise 1996-97 nach Kopenhagen, Amsterdam, Rotterdam, London mit Pavel, Miro, Juraj, Erwin, Raphi, Jojo, Wolfi, Berni und Berti.
Silvester Journey 1996 - 1997
26 th Dec., 1996
I was taken to Berti by my father at 10.00 AM. Then I heard that Berti´s bus had broken down. So I did some useful things and saw some films. In the afternoon Hoble and Pavel´s father came.
27 th Dec., 1996
I woke up at 8.00 o`clock. Berti´s car was repaired at about half past one and we began loading it. We left Brunn at half past four. Our first stop was near the border. At the next stop we had dinner. We drove to Pottshafen over Nürnberg, Kassel , Hannover and Hamburg . But that was already at the
28 th Dec., 1996
We took the ferry to Danmark and arrived at Copenhagen at half past eleven. We drove to the centre and visited: the Tivoli, which was sadly closed, the city hall, the market place, y big tower and Mr. Rickley's museum "Believe it or not!". It was very funny because there was for example the tallest man and a pig with five legs!! After that we went to the youth hostel. We spent a nice night there.
29 th Dec., 1996
We stood up at eight o ' clock. Breakfast, then journey to Rotterdam , the weather was bad because it was very cold and slippy, especially in the Netherlands . We came to the scout house at midnight.
30 th Dec., 1996
We went to bed at 2 o ' clock and stood up at nine. We went to Amsterdam !! There we drove with a boat through the grachts. After that we visited the Madame Tussauds' waxfigure museum about Amsterdam . Then we went shopping. In the evening we sang some songs and celebrated Raphi's birthday. Time to go to bed was at a about midnight.
31 st Dec., 1996
Silvester!!! But again travelling, this time to London ! Waking up at eight. We caught the ferry from Calais to Dover at one p. m. I nearly lost Berti's camcorder. This journey from Dover to London was very exiting because we had to drive left in Great Britain and Berti get nearly lost in the city of London . At last we found the scout house. We celebrated Silvester or the new year with Champagner and fireworks. A happy new year!!
1 st Jan.,1997
We got up at 10 o ' clock and breakfast (??) at noon. Then we used the underground and visited the Rock Circus at Piccadilly Circus and afterwards Madame Tussaud's . It was really great. Then we went to Hard Rock Cafe(Shop) and Berti bought nine pullovers. Then we saw Buckingham Palace and ate dinner near Victoria Station. Berti wanted to take the bus and so we were lost again!! (It's always Berti, who causes trouble!!! Isn't it??). In the end we found the scouthouse nevertheless.
2 nd Jan., 1997
We got up much more earlier today. First we visited the Dungeon. After this horrible trip to the middleages we went to the Tower Bridge . We went over it and decided not to go to the Tower, although there weren't so many people queuing. Instead of that we visited the Tower Hill Pageant - a very interesting travel through the history of London . Then we looked at the Big Ben and Westminster Abbey. We went to Buckingham again and then to the Scout Shop. Then we went shopping in Oxford Street , ate there and watched the film "Star Track - First Contact" at Leicester Square . We finally got to bed at half past twelve.
3 rd Jan., 1997
We went to the "Museum of the Moving Image" and stayed there until one o'clock. Berti bought some medicine books at Leicester Square while we enjoyed ourselves there. Afterwards we ate lunch (at four!). Berti, Wolfi and I visited the mechanical theatre at Covent Garden . In the meantime Erwin & Co. were swimming. In the evening we packed our suitcases.
4 th Jan., 1997
We left London at about half past nine after we had tidied up the scout house totally. T h e journey home was very long and difficult because the weather and the roads were very bad.
5 th Jan., 1997
We arrived at half past nine at Brunn and then the Silvester Journey was at TH E END. Pavel Svoboda / Novy Jicin