1997

Bilder von bei mir zuhause...

Die GUSP-Faschingsfeier am 25.1.97

Das 12.Schilager am Hochkar

Die GuSp-Nachtaktion1997 vom Ostersonntag - Ostermontag
Von Ostersonntag bis Ostermontag übernachteten alle vom Kochkurs welche wollten (Wolfi, Fabian, Wolfgang, Matthias, Hiasi, Strizi und Maxi) und die Slowaken und der Tscheche (Miro, Juraj und Mluvka) im Heim. Erst spielten wir zwei Runden Activity und dann sangen wir ein paar Lieder, als ein Anruf kam. Nachdem Berti zurückgekommen war, sagte er uns, daß Strebi und Öli (welche uns gesagt hatten, daß sie nach Hause fahren werden) zum Richardshof (trinken) gefahren sind und nun im Straßengraben liegen würden. So sollten wir also hinfahren und sie hinaus holen. Die Führer, Miro usw. fuhren voraus wir fuhren nachher, da wir noch alles halbwegs aufräumen mußten und ein Abschleppseil mitnehmen sollten. Berti ging noch aufs Klo und es ging los. Als wir endlich ankamen stand nur Öli´s Auto ein wenig abseits der Straße. Patrick und Timmy´s waren nicht zu sehen, genauso wie Strebi und Öli selber. Also sagte Berti er würde zum Richardshof schauen und wir sollten hier warten. Natürlich wollten wir alle mitgehen, doch er nahm nur Strizi mit. Wir setzten uns also ins Auto, drehten das Radio auf und warteten. Inzwischen dachten wir uns schon, daß das ein Geländespiel werden sollte. Plötzlich kam ein Auto und blieb hinter uns stehen. Ich dachte erst, daß sie uns eine Botschaft brachten, auf welcher steht, daß Berti und Strizi entführt worden seien. Doch da wir sie nicht kannten sperrten wir die Türen zu. Doch Hiasi war gescheit und öffnete die Tür. Die zwei redeten irgend etwas herum und wir dachten, daß sie betrunken wären und sich einen Spaß machen wollten. Schließlich wollten sie Hiasi aus dem Auto ziehen, und schauten ob der Kofferraum offen war. Als sie kurz von der offen Tür weg waren sperrten wir auch diese zu und warteten, was passieren würde. Sie rüttelten ein wenig am Auto und klatschten mit den Handflächen auf die Fensterscheiben. Währenddessen erklärte uns Hiasi, daß man in so einer Situation immer ruhig bleiben sollte.... Da kamen "zufälligerweise" Strebi und Öli aus dem Wald und die vier schubsten sich ein wenig hin und her. Strebi schrie uns zu wir sollten zum Berti laufen, was wir auch taten. Auf dem Weg dorthin hupften plötzlich Martin, Patrick, Miro, Juraj.... aus dem Wald und versuchten uns zu erschrecken. Dann gingen wir zu den Autos zurück und fuhren ins Heim, wo wir schließlich schlafen gingen ( Manche ). Wolfi

Am 27.4. fuhren wir mit den Kornetten den Pfingstlagerplatz besichtigen.

Das St.Georgs-PWK1997 -Bericht der Patrulle Wölfe
Da der erste Termin wegen des Schneefalls ausgefallen war, freuten wir uns um so mehr auf den Ersatztermin. Um 9 Uhr trafen wir uns beim Eingang des Schloßparks in Laxenburg. Unsere Führer führten uns zu ihrer Station, die hinter dem Speisesaal lag. Nachdem wir noch schnell mit Martin gestritten hatten, meldete ich Strizi einfach ohne Erlaubnis beim Hanger der Gruppe Laxenburg an. Nach einem kleinen Theaterstück der Führer über die "Sieben Weltwunder" durften wir zu unserer ersten Station gehen, in unserem Fall die Station Morse. Unsere Patrulle mußte sich in zwei Gruppen teilen die sich gegenüber aufstellten. Jedem Teil der Patrulle wurde ein Papier mit Morsezeichen vorgespult. Außerdem erhielten wir das Schlüsselwort für die Geheimschrift des zweiten Teils der Patrulle, den Strizi und ich Birgit und Tamara zumorsten. Nachdem Birgit und Tamara die Richtung des dort aus Karton aufgebauten Leuchtturms festgestellt hatten, schätzten Strizi und ich die Größe des Leuchtturms. Wir schätzten 1,60m, der Leuchtturm war 1,62m hoch. Glücklich alle Punkte bekommen zu haben, verließen wir die Station und kamen zu der Station Naturkunde. Auch dort konnten wir alle Punkte erreichen, da wir alle Tierspuren zu den entsprechenden Tierspuren zuordnen konnten. Nachdem unser Wissen auch durch Blätter und Bäume, so wie durch physikalische Gesetze getestet worden war, verließen wir frohen Mutes die Station. Die nächste Station, die unsere Führer leiteten, konnten wir auch bewältigen.
Wir mußten Chips bauen, und in ein bestimmtes Feld treffen. nach dieser Station hatten wir Mittagspause. In der Rittergruft, wo wir Großteils vom Regen geschützt waren, aßen wir, die von uns am Esbitkocher aufgewärmten, Ravioli. Nach dieser wohlverdienten Mittagspause, machten wir uns auf den Weg zur Station Geschicklichkeit, wo wir leider zwei Punkte verloren. Wir mußten Grasschifahren, unter gespannten Seilen durchklettern, Sackhüpfen und Früchte essen, die wir uns merken sollten.
Bei der Siegerehrung waren wir schon total happy, daß wir unter den ersten acht waren, doch da wußten wir unseren eigentlichen Platz noch nicht. Nur einen Gedanken hatten wir im Kopf: Landes-PWK!!! Wir wollen auf das Landes-PWK fahren!!
Als wir dann den Ersten Platz belegten, waren wir natürlich ganz aus dem Häuschen. Etwas, worauf wir nicht einmal gewagt hatten zu hoffen, war in Erfüllung gegangen. Das PWK war einfach der Hammer!! Ulli

Das GuSp-Pfingstlager 1997 "Die Irrfahrten des Odysseus" auf Ruine Dobra - ab 18.5.
Um 15 h trafen wir uns am Parkplatz von der Burg Liechtenstein, um zum Dobra - Stausee auf Pfila zu fahren. Mit ca. 1Stunde Verspätung kam der Bus, der uns dorthin bringen sollte. Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt wurden wir mit einer Morsemeldung aus dem Bus geschmissen. Nach dem Auflösen fanden wir im Wasser eine Flasche, die einen Ortsplan beinhaltete. Nun sollten wir den Weg zu unserem Lagerplatz finden, der mit einem Kreuz gekennzeichnet war. Endlich angekommen bauten wir unsere Zelte und die Kochstellen auf. Zwischendurch kühlten wir uns im See ab. Dort gab es eine Schaukel, von der man sich ins Wasser fallen lassen konnte. Thomas und Peter fielen unfreiwillig hinein. Wir lachten, aber sie fanden das nicht so lustig, weil das Wasser sehr kalt war. Wir machten ein Nachtgeländespiel, Lagerfeuer, Kanufahrten und einige Geländespiele. Die Führer waren Götter, die Kornetten Helden. Unsere Aufgabe war es möglichst viel Gold zu finden. Das war der Schatz von Troja, den Odysseus einst verloren hatte. Wir mussten auch Säcke für das gefunden Gold nähen. Auf dem Seeufer bekamen wir eine Karte mit vier Bildern. Bei einem der Bilder sollten wir unsere Führer finden. Mit den Kanus machten wir uns auf die Suche. Nach einiger Zeit fanden wir die gesuchte Insel. Wir probierten an Land zu gehen, aber das war gar nicht so einfach, weil wir mit nassen Schwämmen beschossen wurden. Endlich schafften wir es. Nun hatten wir 5 Min. Zeit, um möglichst viele Goldstücke zu finden. Bei dem Nachtgeländespiel erfuhren wir durch eine Morsemeldung, dass wir zu dem Schranken gehen mussten. Dort stand Harry, der uns zur Kanuanlegestelle schickte. Wir fuhren mit den Booten zu der Insel, wo wir ein kleines, grünes Licht blinken sahen. Dort fanden wir Zyklopen (Führer) mit einem Auge (Luftballon), den wir zerplatzen mussten. Jetzt konnten wir den "blinden" Zyklopen mit dem Kanu wieder ans andere Ufer bringen. Jetzt bekamen wir als Belohnung wieder Gold. Am Sonntag kamen die WiWö zu uns. Wir veranstalteten für sie ein kleines Geländespiel mit den Stationen Hindernislauf, Tanz, Liane, Angeln und Pantomime. Wir, die Patrulle Wölfe, machten den Hindernislauf. Bei uns mussten sie mit Spritzpistolen kleine Luftballons abschießen und dann über einige Hindernisse hinunter zum See laufen, die leeren Pistolen wieder aufladen und zu uns zurück bringen. Dann bekamen sie einen Stempel auf ihre Startkarte. Am Abend machten wir noch ein Lagerfeuer, bei dem einige WiWö Sketche aufführten. Nach ein paar Liedern fuhren sie dann wieder weg. Bei dem Lagerfeuer am Montag wurden auch Sketche dargebracht. Viele GuSp legten das Versprechen und die 2. Klasse ab. Fabian und Wolfgang sogar den Buschmannsriemen! Ich finde das war ein sehr schönes Pfila. Birgit

Am Wochenende vom 3. auf den 4.Mai war CAEX-Landesunternehmen auf Greillenstein!

Am 29.5. war wieder einmal Fronleichnamsumzug in Maria Enzersdorf

Das Landesunternehmen für GuSp "X-Akte" startete am 31.5.97

Am 14.6.97 war Hochzeit meines Firmlings Alex Sodl.

Irgendwas war da am 15.6.97...

Am 21.6.97 war wieder einmal WALDFEST!

Der Einzelwettkampf !
Heuer (und vielleicht auch die nächsten Jahre) gibt es die Möglichkeit, auf " Sommerlager-Pfadi-Austausch " zu gehen. Diese Idee, vom Späherführer "Luki" aus Novy Jicin (CZ), sieht so aus:
2 PfadfinderInnen jeder Gruppe, die bei einem über mehrere Heimabende dauernden Einzelwettkampf gewinnen, können als "Preis" - zusätzlich zum eigenen Sommerlager - bei der anderen Gruppe auf Sommerlager mitfahren, und zahlen dabei nur die Fahrtkosten.
Für heuer fahren Wolfi und Fabian von 28. Juni bis 12. Juli 97 mit den Pfadfindern von Novy Jicin "Dvojka" nach Vitkov auf Sommerlager. Dafür fahren 2 der Pfadfinder von Dvojka von 31. Juli bis 23. August 97 mit uns nach Norwegen.
Der Einzelwettkampf umfaßte die Gebiete Morse (Morsetext übersetzen), Karte Kompaß (Kartenwanderung), Naturkunde (Bäume, Blätter, Tierspuren, Vögel) und Pionier (Mini-Chips).
Das Sommerlager in Vitkov fing zwar toll an, doch dann kamen schwere Gewitterwolken und das Lager musste wegen schwerer Überschwemmungen in Tschechien abgebrochen werden. Es war zwar schön, aber es folgten keine weiteren dieser "Austauschlager".

Das GuSp-Sommerlager 1997 "Möt Me" mit Kaleu und 3 Kids von Dvojka in Austratt/Norwegen, Hostgruppe: Birkeland
(Wicki und die starken Pfadis)
Am 29. Juli um ca. 16.00 begann unser Sommerlager. Wie heißt es denn nicht so schön: Das Sommerlager ist der Höhepunkt im Pfadfinderjahr. Und das war es auch. Es fing schon mit der 36 Stunden langen Autobusfahrt an: So lange waren wir im ganzen Jahr noch nicht unterwegs gewesen! Die lange Fahrt wurde durch etliche Videos und Rätsel aufgelockert. So richtig einschlafen konnte man allerdings erst, wenn Herwigs Anlage röhrte. Obwohl es auf der Fahrt in Schweden schönstes Wetter gab, war das Wetter an dem Tag als wir endlich ankamen nicht optimal: Es nieselte. Und aus dem Nieseln wurde ein Regen. Doch da waren unsere Zelte zum Glück schon aufgebaut. Nach einer kurzen Mittagspause holten wir dann die Rundlinge(das waren "Stangen" mit einem Durchmesser von 5-10 cm.) Und während wir brav unsere Kochstellen aufbauen, wird am Horizont die erste wolkenlose Stelle sichtbar. In 2 Stunden hatte es dann zum Regnen aufgehört und so blieb es dann auch die restliche Woche: wolkig bis sonnig bei Temperaturen von ca. 5° bis 30° C und einem Himmel, der nie richtig dunkel wurde. Am nächsten Tag(Samstag) bauten wir dann die Kochstelle fertig und besuchten die Eröffnung. Dort ging es auch recht lustig zu - allerdings nur auf norwegisch! Am Sonntag gingen wir am Vormittag in die Messe, wo wir Clemens Liebling, den norwegischen Prinzen Haakon, sahen. Nach dem Mittagessen machten wir ein "Kennenlernspiel" bei dem nur das Problem auftrat, daß keiner von uns norwegisch und die Norweger nicht gut englisch oder gar deutsch konnten. Aber dieses Problem stellte sich uns das ganze Lager über. Am Abend trafen wir uns in unserem "Tun", das ist ein Bezirk des Unterlagers( unser Tun hieß Rogn und unser Unterlager Rådyr) zu einem Lagerfeuer.
Am Montag ging es dann richtig los: Zuerst wurden wir alle (bis auf ein paar, die schon im Vorhinein die Flucht ergriffen) ziemlich naß. Diese Aktion nannte sich "Battle of the Knights bei der wir die Aufgabe hatten andere Patrullen so viel wie möglich naß zu machen. Dabei wurde nicht nur Schwämme geschossen, sondern auch ganze Wasserkübeln entleert. Nachher hängten wir unsere Sachen zum Trocknen auf und am Nachmittag gingen wir Halstücher färben. Eine echt lustige Aktion, vor allem weil man sich da so leicht anspritzte und die Finger nachher schön grün waren. Am Abend gingen die Kornetten auf eine Kornettenschulung = Norwegischkurs auf einem nahen Luftwaffenstützpunkt. Dort durften wir uns auch u. a. eine F14 anschauen, eine von denen die täglich in Formation über unser Lager flogen. An diesem Tag muß es am kältesten gewesen sein, schließlich kamen mir um 22.30 nach der Kornettenschulung Babsi und Gernot mit der Daunenjacke entgegen!
Am Dienstag besprachen wir uns noch einmal mit unserer norwegischen Partnerpatrulle über die ständig geänderte Hikeroute besprochen hatten, grillten wir unsere tiefgefrorenen Hendlhaxn, die wir eigentlich erst am Hike essen sollten und marschierten dann los. Mit Bussen wurden wir an den Start gebracht. Nach einer abenteuerlichen Kletterpartie über einen Berg, weil wir uns verlaufen hatten, erreichten wir(die Patrulle Adler) doch ziemlich unbeschadet den Übernachtungsplatz). Am nächsten Tag auf unserem Weitermarsch sanken wir hin und wieder im Sumpf ein, doch zum Glück waren nicht alle Wiesen überflutet wie in anderen Jahreszeiten. Total erschöpft und ausgehungert erreichten wir unter der glühenden Sonne Norwegens das Ziel. Doch nicht einmal am Nachmittag konnten wir uns von unseren Strapazen erholen, wir bauten im Unterlager Grågrås Segelflieger aus Holz und Papier. Das war zwar recht lustig, leider konnten aber nur 2 pro Patrulle an einem Flieger bauen.
Am Donnerstag gingen wir ins Unterlager Sel(Seelöwe) und bastelten ein Windrad. Am Nachmittag war der Markt. Jeder bekam 3 Rå mit denen er sich gewisse Sachen kaufen oder machen konnte. Wir bedruckten T-Shirts, bei den Birkenes Pfadfindern konnte man heiraten. Diese Chance nutzten auch Andi und Strizi, nur aus der Hochzeitsnacht wurde nichts. (Anm.: Die Hochzeit galt allerdings nur über die Dauer des Lagers und da Strizi leider krank wurde und früher nach Hause mußte war Andi den Rest des Lagers eh wieder allein.). Nach dem üblichen Frühstück (Brot mit Butter, Marmelade, Prim oder Nutella und Milch oder Tee) gingen wir am Tag darauf ans Meer und destillierten Wasser(ohne! einen geeigneten Kocher). Am Nachmittag begannen wir dann langsam abzubauen und nahmen am Abend noch am Abschlußlagerfeuer teil. Erstaunlicherweise wurde sogar ziemlich viel Englisch gesprochen. Manche Gruppen fuhren schon am Abend weg, wir warteten noch bis zum nächsten Tag, hatten dafür aber feuchte Zelte, weil es in der Früh ein wenig gespritzt hatte. So gegen 10:30 war dann alles aufgeräumt, wir luden die Sachen in den Bus ein und fuhren dann ab. Das war das Ende vom Austrått ´97, doch wir hatten noch 2 Wochen Sommerlager vor uns.
Da man in Norwegen nur 80 km/h fahren darf, dauerte es ziemlich lange bis wir endlich in Birkeland ankamen. Unterwegs übernachteten wir in einer Schule und fuhren am Sonntag weiter. Am späten Nachmittag kamen wir an und wurden von den Gasteltern abgeholt. Wir waren zu jeweils zweit oder dritt auf die Gastfamilien aufgeteilt. Dort konnten wir uns erst einmal von unserem Lagerschmutz befreien. Jede Familie verbrachte den Abend verschieden, viele gingen schwimmen am nahen Fluß. Am nächsten Tag schliefen wir uns aus, ließen es uns gut gehen und plauderten mit den Gastgebern (auf englisch), etc. Am Nachmittag trafen wir uns dann beim Parkplatz, um zu der Hütte der Pfadfinder von Birkeland zu fahren. Dort fuhren mit deren Kanus auf dem wunderschönen See herum, grillten am Lagerfeuer, sangen und kosteten von zwei norwegischen Gerichten: vom Römmegröt und vom Speckemat. Am Dienstag machten wir dann noch einen Ausflug Lillesand, von dort fuhren wir mit einem Fischerboot entlang der Küste nach Kristiansand. In Kristiansand machten wir eine Stadtrundfahrt und bummelten ein wenig durch die Stadt und machten Einkäufe, doch dann mußten wir schon wieder nach Birkeland fahren, um rechtzeitig zum Österreichabend zurück zu sein. An diesem Abend führten wir Volkstänze auf, boten den Gästen typisch österreichische Speisen (Kaiserschmarrn) an, spielten österreichische Musik und legten Broschüren über Maria Enzersdorf auf.
Am Mittwoch packten wir unsere Sachen und nahmen schweren Herzens Abschied, da wir wieder weiterfuhren. Bis zum Montag blieben wir bei der Hütte der Birkenes Pfadfinder. Unsere Sachen brachten wir mit Booten über den großen See. In der gutgepflegten, geräumigen Hütte richteten wir uns gleich häuslich ein, obwohl Berti darauf bestand, daß wir draußen schliefen. Die meiste Zeit verbrachten wir mit schwimmen und Kanu fahren. Das Wetter war auch die ganze Zeit sehr schön.
Am nächsten Tag machten wir noch einen Ausflug nach Kristiansand, weil viele beim ersten Mal nicht genug Zeit gehabt hatten, alles einzukaufen, was sie wollten. Nebenbei kauften wir auch unsere Verpflegung ein. In den nächsten paar Tagen besuchten uns manche Birkenes Pfadfinder bei der Hütte, wir machten ein Hike rund um den See mit Übernachtung auf einer (Halb)Insel. Weiters wurde eine Olympiade veranstaltet mit allen möglichen und unmöglichen Aufgaben sowie einer Stafette um die Bucht. Am Montag am Nachmittag packten wir unsere Sachen und beförderten sie zum Bus. Aus ungeklärter Ursache ging ausgerechnet das letzte, völlig überfüllte Kanu mit seinen 5 Insassen unter. Einer der Leidtragenden eines fürchterlichen Mißverständnis und Unvermögen wurde leider auch Berti. Dann legten wir uns schlafen, um um 3 Uhr in der Früh dann in den Bus zu klettern und in Richtung Oslo abzufahren.
In Oslo (am Dienstag) besichtigten wir ein Wikingermuseum und das "Kon-tiki" - Museum. Auch hier machten wir noch einige Einkäufe bevor wir dann weiterfuhren. Spät in der Nacht kamen wir dann in Kopenhagen an.
Am Mittwoch sowie am Donnerstag und am Freitag bummelten wir durch Kopenhagen und besuchten z. B. die kleine Meerjungfrau, Louis Tussauds Wachsfigurenkabinett, das "Believe it or not" - Museum, die Carlsbergbrauerei, den Tivoli sowie den Bakken, das Planetarium und die Schatzkammer, je nach Gruppe unterschiedlich. Am Freitag am Abend fuhren wir dann nach Hause weg und kamen schon zu Mittag am Samstag am großen Liechtenstein Parkplatz an. Und damit war ein langes, aufregendes Sommerlager in Norwegen und Dänemark zu Ende.

GuSp Neu 1997 - die Truppaufteilung. Ich werde Cäx-Führer
Ab Herbst '97 wird sich die Guides/Späher Sparte in neuem Licht präsentieren. Es wird sich einerseits die Altersstruktur der Kinder innerhalb der Sparte, andererseits das Führer Team und auch die Heimabendzeiten ändern.
Wir haben im vergangenen Pfadfinderjahr beschlossen die Kinder bei den GuSp nur mehr von 10-13 Jahren zu führen und anschließend zu den Caravelles/Explorern (13-16 Jahre) zu überstellen. Wir sind der Meinung, daß wir damit besser auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen können. In unserer Gruppe wurden die GuSp bisher von 10-16 Jahren geführt. Nun liegen aber die Interessen eines 15-jährigen Jugendlichen in anderen Bereichen als die eines 11-jährigen. Wir sind nun in der Lage das Programm besser auf die Kinder bzw. Jugendlichen abstimmen zu können.
Im Führer Team wird sich durch diese Teilung natürlich auch etwas ändern. Die GuSp werden ab Herbst von Martin und mir geführt. Helfen werden uns dabei Patrick, Vroni und Kathi. Weitere Helfer sind herzlich eingeladen im neuen GuSp Team mitzuarbeiten.
Die CaEx Sparte wird von Berti, Herwig und Timmy geführt. Ich denke auch hier sind Helfer herzlich wilkommen.
Eine weitere entscheidende Änderung betrifft die Heimabendzeiten. Die CaEx bleiben beim gewohnten Samstag Termin. Die GuSp übersiedeln auf den Freitag von 16.45-18.45 (voraussichtlich).
Bitte berücksichtigen Sie den Termin bei Planung anderer Aktivitäten Ihres Kindes.
ACHTUNG!! Der erste Heimabend findet am 6.9.97, ausnahmsweise noch ein Samstag, statt. Zeit wie gehabt von 16.15-19.00. Ab 12.9. dann Freitags.
Zum Abschluß bleibt mir nur zu sagen, daß das GuSp-Team sein bestmöglichstes tun wird um den Kinder abwechslungsreiche Heimabende und Lager zu bieten und baue dabei auch auf die Unterstützung der Eltern bei diversen Aktionen. Christoph & GuSp-Team

Das Eröffnungslagerfeuer Herbst 1997 am 20.9.97
Bei wunderschönem Wetter feierten wir diesmal unser Eröffnungslagerfeuer. Ich kann mich nicht erinnern, daß schon jemals soviele Kinder und Eltern daran teilgenommen hätten. Auch unsere Freunde aus Novy Jicin waren gekommen.
Ein Feuerpfeil entzündete das Feuer. Das Programm war dicht gedrängt. Bei der Überstellungsfeier mußten die zu groß gewordenen Biber durch eine Röhre zu den WiWö kriechen. Die überreifen WiWö wurden per Seilschwinge zu den GuSp transferiert und die großen GuSp gut verpackt den Cäx zugestellt.
Jede Sparte brachte Darbietungen. Die WiWö spielten Sketches, die GuSp sangen das "Singin' in the rain" auf Vorarlbergerisch, und die Cäx spielten das Theaterstück "Römmegröt" mit vielen Anektoten vom Sommerlager in Norwegen. Die RaRo heizten inzwischen den Doppelgrill, damit bei der abschließenden Grillerei jeder sein Würstchen wärmen konnte. Unsere Freunde aus Novy Jicin überraschten wir mit einer Riesenpizza (1 Meter Durchmesser) die vom Pizzamann zum Lagerfeuer zugestellt wurde. Im Karton befand sich dann eine "Holzpizza" mit internationaler Lilie, beiden Gruppenlogos, dem Freundschaftszeichen und der Jahreszahl 1997, das die Verschwisterung unserer beiden Gruppen, die hiermit erfolgte, darstellte. Angefertigt wurde diese Pizza im Übrigen von den Cäx. Die Führer aus Novy Jicin wiederum überraschten Berti mit dem Orden "Dankbarkeit der Skauten" der tschechischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder für den Einsatz um die Beziehungen zwischen den beiden Gruppen. Nach bzw. während dem Grillen gab es dann noch den Film NOR-WEG-EN-97 zu sehen, der übrigens auch käuflich zu erwerben ist (Kosten: 250.-, siehe Werbeeinschaltung).

Die CÄX-Überstellungs-Turbo Schuh-Äktschn 1997
Am 27. September 1997 kamen alle neuen CaEx wie immer zum Heimabend. Diesmal war eine Rätselrallye durch ganz Mödling geplant. Die erste Station der Rallye war das Haus von Martin. Dort mußten wir Kricket spielen und die Fahrzeiten von einem Zug in Richtung Willendorf heraussuchen, den wir selber noch erwischen könnten. Danach rannten wir zum Spielwaren Schneider, wo wir Harri trafen, bei dem wir mitten in Mödling ein lautes Zicke-Zacke rufen mußten. Dann bekamen wir die Anweisung zum Pizzamann zu laufen, wo wir ein paar Pizzen bekamen, die wir aber erst essen durften, nachdem wir den Weg zum Bahnhof zurückgelegt hatten. (Wir hatten noch immer nichts begriffen). Wir holten uns ein Kuvert, das für uns beim Kartenschalter abgegeben wurde. Darin waren Tickets für den Zug nach Willendorf. Wir warteten auf den Zug, stiegen ein und fuhren. Ca. nach dem halben Weg nach Willendorf kamen wir darauf, daß sich die Fahrt zurück bis sieben Uhr nicht mehr ausgehen würde und schnallten so langsam was Berti wieder einmal ausgeheckt hatte.
In Willendorf fanden wir nicht mehr sehr überraschend unsere Rucksäcke, die unsere Eltern für uns mit den unnötigsten, aber meistens nicht mit den wichtigen Sachen bepackt hatten. Auch fanden wir eine Karte. Danach gingen wir ca. eine halbe Stunde, bis wir zu dem Endpunkt, einem Gasthaus, das ziemlich abgebrannt war, kamen. Dort fanden wir eine Wegverlängerung zu einer alten Ruine. Also gingen wir weiter. Den Weg den wir gehen sollten, kreuzten sehr viele Forstwege, so kannten wir uns ziemlich schnell nicht mehr aus. Berti erzählte uns über Funk immer von einer großen Wiese, die aber nirgends zu finden war, weil diese Wiese, wie wir später erfuhren, vor 14 Jahren einmal eine Wiese war, und jetzt ein großer Jungwald ist. Schlußendlich fanden wir die Ruine doch noch und warteten eine Stunde auf die anderen, die sich ordentlich verirrt hatten, und auch noch das Essen vom Auto geholt hatten, was uns durch die Schnelligkeit erspart blieb. Wir aßen noch, und dann legten wir uns schlafen. Der nächste Morgen begann mit einer Bockerlschlacht. Danach wurde gepackt und wir fuhren wieder nach Hause, wo wir mit unseren Eltern schimpfen mußten. Ende

Am 19.10. gabs ein Cäx-Heimputz-Wochenende mit grossem Fondue-Essen!

Die 3 Tage-Radwanderung 1997 Schöpfl-Kloburg

Das Cäx-Schlaraffenland 1997 - Besichtigung der Schokoladefabrik in Bludenz
Am Samstag, dem 6.12.´97 trafen sich insgesamt 14 Cäx und Führer beim Berti. Nachdem dieser alle Nikolos entlassen hatte, machte man sich auf den Weg: zuerst mit dem Auto zum Westbahnhof, von dort mit dem Schlafwagen nach Bludenz. Obwohl der Zug teilweise sehr viel rüttelte, schlief ich doch recht gut. Nur im anderen Abteil soll es recht lange nicht leise geworden sein. Peter meinte, daß, als es endlich ruhiger wurde, der Schaffner hereinkam und das Frühstück bringen wollte. Vielleicht lag es daran, daß wir uns zu vierzehnt zwölf Betten teilten. Nach dem etwas überhasteten Ausstieg wurden wir von der Trixi und der Andrea in ihr Büro geführt. Dort ließen wir unsere Sachen und gingen erst einmal zum Frühstück in der Kantine. Nachher wurde uns erklärt wie Schokolade überhaupt hergestellt wird. Daß die Kakaobohnen geröstet, gemahlen und gesiebt werden, die Kakaomasse mit Zucker, Nussmasse und Vanillin gemischt und dann ganz fein gemahlen wird, danach conchiert und gut temperiert, etc. Doch das soll ein Bericht werden, was wir gemacht und erlebt haben und nicht wie Schokolade hergestellt wird. Weiters erfuhren wir wem KraftJacobsSuchard gehört, nämlich Philipp Morris, wieviel Umsatz er/die Schokolade macht, wieviel Schokolade in Bludenz produziert wird (ca. 45 000 t/J!!), wieviele Werke es gibt und vieles mehr. Damit wir dann das Werk auch besichtigen durften, mußten wir uns eine weiße Hose und ein weißes T-Shirt anziehen sowie eine lila Mütze aufsetzen. Berti bekam sogar eine Bartbinde. Danach verfolgten wir die einzelnen Produktionsschritte der Schokoladeherstellung vom Mischen bis zum Verpacken, nur in den Schmutzbereich durften wir nicht. Auch mußten wir uns den Weg merken, weil wir nachher dann noch einmal durch die Fabrik gingen und bei verschiedenen Produktionsschritten Fragen beantworten mußten und am Ende einen Schatz finden durften: Lila Milka Kühe als Rucksäcke mit Schokolade als Inhalt! Nach dieser Anstrengung konnten wir uns in der Kantine das Mittagessen schmecken lassen. Am Nachmittag waren wir dann in der Versuchsküche. War unsere Besichtigung der Produktion schon illegal, weil eigentlich aus Qualitätsgründen nicht erlaubt, so war das Schokolade machen in der Versuchsküche noch viel illegaler. Die Kinder des Angestellten dort durften auch erst das erste Mal ausnahmsweise in die Versuchsküche, selbst für andere Angestellte ist es streng verboten die Versuchsküche zu betreten. In der Versuchsküche jedenfalls machten wir unsere eigene Schokolade in Formen, die teilweise noch nie am Markt waren, aus weißer und schwarzer Schokolade mit Mandeln oder Haselnüssen. Danach feierten wir Alicias Geburtstag. Dann führten uns Trixi und Andrea zum Pfadfinderheim der Bludenzer Pfadis, in dem wir dann übernachteten. Zuvor aber gingen wir wieder nach Bludenz zurück, sahen uns die schöne Altstadt an und aßen dann zu Abend. Nach dem Abendessen bekam jeder eine Medaille für den Besuch und ein Milka T-Shirt. Im Pfadiheim dann war es ziemlich kalt, weil wir nicht eingeheizt hatten und trotzdem waren alle ziemlich bald eingeschlafen (schon um 9 Uhr 15!!), schließlich ist so ein Fabriksbesuch ja auch sehr anstrengend. Am Morgen dem 8. 12. dann war es ziemlich kalt - trotz wärmendem Schlafsack. Nach einem Frühstück in der Kantine gingen wir auf den Bahnhof und fuhren nach Hause. Zum Schluß meines Berichtes möchte ich noch einmal der "Milkatante" Trixi und der Andrea herzlichst für die tolle, einmalige Möglichkeit des Besuchs und die spitzen Betreuung danken, ohne euch wäre das nie möglich gewesen! Auch das Essen und die vielen Geschenke wurden von der Firma Suchard gespendet, sonst wären die Kosten noch viel höher gewesen. Das war ein Erlebnis der ganz besonderen Art und Dank Milka wurde das Schlaraffenland zu einem wirklich schokoladigen Wochenende.
P. S.: Meine Schokolade habe ich schon längst aufgegessen und auch andere (Zitat: Peter"Ich ernähre mich nur mehr von Schokolade.") tun dies. Berni

Das Adventlager 1997 am Pinkenkogel
Am Samstag, dem 20.12.1997, trafen wir uns um 15.00 Uhr zu 21-igst am großen Parkplatz am Liechtenstein. Wir machten uns um etwa 15.30 Uhr auf den Weg zum Pinkenkogel, wo wir nach eineinhalbstündiger Fahrt um 17.00 ankamen. Das Wetter war leider auch nicht viel schöner als daheim. Aber das sollte sich am nächsten Tag ja ändern. Wir hatschten also hinauf, und erreichten die Hütte nach einer Stunde Marsch durch patzigen und rutschigen Schnee. Nach einer Aufwärmstunde bekamen wir das Abendessen serviert, Danach hatten wir "natürlich" ein Geländespiel, das "natürlich" nicht ohne Verletzte abgehen hätte können. Als sich alle vom Geländespiel wieder beruhigt hatten, wurde im Gästeraum noch weihnachtliches vorgetragen, gesungen, geblödelt und vieles mehr, bis dann alle mehr oder weniger schlafwandelnd um 2.00 Uhr Früh in ihre Schlafsäcke krochen.
Am nächsten Tag gab es 8.00 Uhr Früh Frühstück, danach holten einige ihre Rutschunterlagen aus dem Rucksack und verbrachten den Vormittag damit, im Schnee herumzukugeln. Andere diskutierten mit Herwig, Berti und Harri, und wieder andere zerstörten oben im Schlafraum sämtliche Polster. Um 12.00 Uhr gab es dann Mittagessen, und eine Stunde später brachen wir zu den Autos auf. Und es wurde "natürlich" fleißig auf Nylonsäcken und ähnlichem, ohne Rücksicht auf das Gefälle und die Bäume zu nehmen, hinuntergerutscht. Die "vernünftigen zu-Fuss-Geher" hatten im Gegensatz zu die "Runterrutscher" keine Tannennadeln, Zweige, Äste und Schnee im Schianzug, in den Haaren, Schuhen, oder sonst irgendwo. Nach einer notwendigen Befreiung dieser "unangenehmen Begleiterscheinungen einer Rutschfahrt" und einem Sockenwechsel fuhren wir Richtung Ma. Enzersdorf und wurden nach einem kurzen Aufenthalt am großen Parkplatz heimgebracht. Ende

Die Silvesterreise 1997-98 nach Kopenhagen - Stockholm - Gamleby - Birkeland mit Berti, Martin, Andi, Pavel, Wolfi und Peter
Europa - unendliche Weiten - Wir schreiben das Jahr 1997 - Dies sind die Abenteuer des Edbert Alscher, der mit seiner 5 Mann starken Besatzung 10 Tage lang unterwegs war um gute Freunde zu besuchen, deren Welten und bekannte Zivilisationen.
Alles begann an einem Tag wie jeder andere. Genaugenommen war es Freitag der 26.Dezember 1997 und da nicht jeder Tag ein Freitag ist war es auch eigentlich kein Tag wie jeder andere. Aber egal. Um 9 40 waren wir (das heißt Berti, Martin, Andi, Pavel, Wolfi und natürlich Ich ( Peter ) ), nachdem Wolfi zuletzt gekommen ist, alle anwesend. Es folgte das Einschlichten des Gepäcks ins Auto und wir brachten tatsächlich, was mich doch etwas wunderte, alles hinein. Um 10 37 war es dann soweit. Es ging los. Die Reise begann. Das Abenteuer rief (ich hörte nichts).
Von diesem Zeitpunkt an waren wir 17 Stunden und 53 Minuten nach London unterwegs. Davon wurden 13 Stunden 39 Minuten im Auto fahrend verbracht, 149 Minuten machten wir Pause und 1h45 dauerte die Überfahrt mit der Fähre. In London angekommen suchte Berti einen bequemen Parkplatz und wir übernachteten im Auto.
Der nächste Tag brachte ein ausgefülltes Programm. Gefrühstückt wurde bereits im Pfadiheim von wo aus wir dann mittels U-Bahn und Bus in die Stadt hinein fuhren, in der Oxford Street bummeln waren, in einer Pizzeria zu Mittag aßen und so ca. um halb vier Berti verloren. Nach knapp einer Stunde wurde er wieder gefunden und wir fuhren ins `Mechanical Theatre Cabaret´. Das ist so eine Art kleines Museum in dem allerhand verrückte technische Spielereien aus vergangenen Jahren ausgestellt sind. Später, so gegen 7 Uhr unserer Zeit haben wir uns dann den neuen James Bond `Tomorrow never dies´ angesehen, natürlich auf Englisch. Nach dem Film im Pfadiheim angekommen wurde es schon bald ziemlich still und alle schliefen.
Am folgenden Tag setzten wir unsere Stadtbesichtigung fort. Von St.Paul´s Cathedral über die Tower Bridge, Westminster Abbey und Big Ben zum Trafalgar Square haben wir eigentlich so ziemlich alles gesehen. Um fünf sitzen endlich wieder alle im Auto und weiter geht die Reise zu Ralph Waley nach Stone wo es dann um Mitternacht noch was zu essen gibt.
ENGLAND 29.12.1997 9 07 Ich erwache. 9 41 Es gibt Frühstück. 10 20 Wir fahren in die Wedgewood Porzellanfabrik die wir besichtigen wollen. 14 03 Mittagessen in der Fabrik (Wir essen kein Porzellan). 16 15 Sind wieder in Stone und begutachten den dortigen Lagerplatz und den dazugehörigen Hindernissparkour, wo, ohne weiter ins Detail zu gehen, A.H. und W.K. (vollständige Namen der Redaktion bekannt) total durchnäßt wurden.
5.Tag Nach dem Frühstück und nachdem wir das Gepäck ins Auto geladen haben verabschiedeten wir uns von Ralph und fuhren nach Harwich zur Fähre. Dazwischen waren wir noch in Cambridge wo wir mittagessen und einkaufen waren. Von dort hat Berti auch seine Elchmütze. Alle die Berti schon mit ihr gesehen haben wissen welche ich meine. Auf der Fähre jedenfalls herrschte relativ hoher Wellengang. Dafür sah ich aber verhältnismäßig wenig Leute die panikartig die Toiletten aufsuchten.
Mittwoch - Silvester Wir sind also wieder von der Insel herunten. Genaugenommen in Rotterdam und es galt wieder einmal im Auto zu übernachten. Diesmal wurden wir von 2 Polizisten beobachtet, denn wie wir am nächsten Tag herausfanden standen wir im Parkverbot. Um ca. 10 00 waren wieder alle wach und es regnete, ziemlich stark. Zu Mittag fuhren wir nach Amsterdam und besichtigten Madame Tussaud´s Wachsfigurenkabinett. Außerdem machten wir (das heißt Martin war da nicht dabei) eine Schiffsrundfahrt durch das Amsterdamer Kanalsystem. Am Abend fuhren wir mit dem Auto wieder etwas aus dem Zentrum Amsterdams heraus und bewunderten das Silvesterfeuerwerk bis 1 00 Uhr.
Am Neujahrstag also wurde die Autoreise fortgesetzt mit dem Ziel um 13 00 in Hirtshals (Dänemark) die Fähre nach Norwegen zu erwischen. Was eigentlich nicht weiter kompliziert war. Immerhin war der Weg deutlich auf der Landkarte eingezeichnet. Schuld daran, daß wir uns dann doch noch um geschätzte 80Kilometer verfahren hatten war ganz einfach die Tatsache, daß Andi und ich die Karte gelesen haben und Martin gefahren ist. Es trifft also keinen die Schuld (außer vielleicht Andi und Martin). Wir sind schließlich und endlich doch noch rechtzeitig, sogar noch etwas zu früh, in Hirtshals angekommen. Um 18 11 legte die Fähre dann in Kristiansand (Norwegen) an und 35 Minuten später befanden wir uns in Birkeland. Um 9 h gab´s Abendessen bei Ingeborg wo wir auch übernachteten.
Am nächsten Tag regnete es stark. Das hinderte Andi und mich aber nicht uns etwas in der Gegend herumzutreiben. Um 13Uhr treffen wir Pavel wieder der bei seiner Gastfamilie übernachtet hat. Zum Mittagessen sind wir bei Sigrun und ihren Eltern (Andi´s Gastfmilie) eingeladen. Nachher gingen Andi, Sigrun, Wolfi und ich uns etwas die Gegend betrachten. Es regnete noch immer aber es lag auch etwas Schnee. Pavel war in der Zwischenzeit Bären jagen gegangen. Um 16 17 fuhren wir dann weiter und zwar nach Sandefjord und von da an wieder mit der Fähre nach Strömstad (Schweden) und von Strömstad schließlich in die Nähe von Västervik. Martin fährt, Andi und ich lesen die Karte und wir verfahren uns nur mehr um ca. 50km. Wir werden schon besser.
Um 5 15 , am nächsten Morgen, sind wir bei Jörgen und Kerstin angekommen, und haben uns im Auto noch ausgeschlafen. An diesem Tag machten wir einen kleinen Ausflug durch den Wald, besuchten Zahlreiche Leute, Pavel zerstörte mittels Greiferarm eines Baggers eine Holzpalette und es gab sogar zweimal Abendessen bevor wir wieder einmal schlafen gingen.
Am Sonntag den 04.01.1998 um 10Uhr begann die letzte große Etappe der Reise, in die Tschechei, Pavel heimbringen. Wir fuhren wie schon so oft - am Steuer: Martin - hinter der Landkarte: Andi und ich. Nach den ersten 20 Minuten unserer Fahrt hatten wir uns, was wäre anders zu erwarten gewesen, verfahren. Diesmal war es aber nicht weiter schlimm, man könnte sogar sagen es war eine Abkürzung. Um 17 30 wechselten wir mit der Fähre von Trelleborg (Schweden) nach Saßnitz (Deutschland) über und die Fahrt wurde ohne weitere bemerkenswerte Zwischenfälle fortgesetzt.
Montag, 5.Jänner 1998, der letzte Tag. Kurz vor Mittag kommen wir in Nový Jicín an und werden von Pavels Eltern sogleich zum Essen eingeladen. Um 14 45 , nach einer Flie-Fly Verabschiedung von Pavel geht's dann endgültig heimwärts. Wir tanken noch vor dem Grenzübergang und bald darauf sind wir auch schon wieder in Brunn.
Das war die Geschichte von einer Silvesterreise, so zwischen dem 26.12.1997 und dem 05.01.1998. Sie war wirklich ein tolles Erlebnis und ich hoffe mein Rechtschreibprogramm hat alle Fehler gefunden. Peter