1999

Das 14.Schilager am Hochkar

Der Besuch der Cäx in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Am Sonntag, den 21.2. frühmorgens um 9 machten sich die Cäx Bernhard, Caro, Fabian, Fips, Peter, Seppl, Wolfgang, Wolfi mit Berti, Harry, Herwig und Kathy auf den Weg nach Mauthausen. In Mauthausen angekommen wurde erst einmal Mittag gegessen, dann ging es weiter zur KZ-Gedenkstätte. Wir liehen uns ein Tonbandgerät als Führer aus und machten uns auf den Weg durch die Anlagen. Heute sieht alles ruhig und aufgeräumt aus, man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, wieviele Insassen in einer solchen Baracke lebten. Wir machten allerdings einen Versuch, bei dem sich Seppl und Wolfi in eines der Betten legten, - das Bett war voll, so klein war es. Es "schliefen" jedoch 3-5 Insassen gleichzeitig in jedem Bett, immer abwechselnd Kopf zu den Füßen des Bettnachbarn bzw. übereinander.
Der außenliegende Teil der Gedenkstätte war also wenig spektakulär. Viel interessanter und ruhiger wurde es im Museum, wo wir zuerst einen Film über Mauthausen sahen und dann die Fotowände mit den zugehörigen Texten lasen. Der Gang durch die Gaskammern und an den Krematorien und Hinrichtungsstätten vorbei ließ kaum jemanden kalt. Nach 3 ½ Stunden machten wir uns nach der Besichtigung des Steinbruchs auf den Heimweg.
Im Heim angekommen gab es noch eine kleine Nachbesprechung zu dem Gesehenen. Die Kommentare waren: "Sind alle ein bißchen dumm", So etwas darf nicht mehr passieren", "Außer Mauern, Zahlen und Bildern ist nichts mehr übriggeblieben", "Ich habe versucht, das Ganze kritisch zu betrachten", "Ziemlich erschreckend", "Am Mitnehmendsten war das Ende der Ausstellung über die Befreiung und anschließend der Gang durch die Gaskammern und Öfen", "Es war arg, das Leben in den Baracken ist jedoch nicht vorstellbar", "Ich bin froh, daß ich nicht da war", "Die Greuel sind in der Ausstellung sehr gut herausgekommen, wie auch die Essens- und Doktorexperimente", Das oben zu sehende war eher eine Festung, die Ausstellung unten war eher grausig".
Wir stellten aber auch fest, daß solche Greueltaten nicht ausschließlich von Nazis begangen werden können, sondern daß eigentlich auf der ganzen Welt in allen Kulturkreisen ständig Menschen durch Folterungen, Mißhandlungen und Morde bedroht sind, ob nun in Afrika, Amerika, Asien, China, Europa, ... und daß es vom Bewußtsein der Menschen abhängt ob solche Dinge stattfinden.

Ein paar Fotos von der Faschingsfeier

Das Iglu Unternehmen 1999
Samstag, 6. März 99: Es regnet. Alles ist naß, ein ekelhafter, kalter Märztag. Es war niemand im Freien zu sehen, bis auf ein paar verrückte Pfadfinder (Peter, Fabian, Thomas, Raphi, Wolfi, Wolfgang), die sich zu einem sogenannten Igluunternehmen (es handelt sich hierbei nicht um Fischstäbchen) um punkt 14.30 Uhr beim Heim trafen. Berti kam wie immer 20 Minuten zu spät - typisch. Daraufhin stieg Herr A. zum Peter Papa ins Auto und fuhr mit diesem nach Mödling den Mercedes Sprinter abholen, damit Berti sich mit diesem Auto einfahren konnte, weil er auch zu Ostern damit fahren wird. Das kostete weitere 20 Minuten.
Als Berti endlich mit dem Sprinter da war, luden wir alles ein - sogar auf Spaten und Trangia Kocher aus den Patrullenkisten vergaßen wir nicht. Nun konnten wir endlich losfahren.
Um exakt 16.34 Uhr erreichten wir die Talstation der Raxseilbahn. Es regnete noch immer. Trotz anfänglicher Diskussionen, ob wir das ganze Unternehmen wegen Schlechtwetters nicht doch abblasen sollten, teilten wir unser Gepäck auf und begaben uns in Gondel 1 der Raxseilbahnauf, und fuhren entschlossen, dem Schlechtwetter trotzend, nach oben. Oben angekommen glaubten wir, unseren Augen nicht trauen zu können: Hinter den nächsten nächsten Bergkuppen lugte die Sonne hervor und tauchte die ganze schneebedeckte Berglandschaft in ein romantisch leuchtendes Goldgelb. Unten im Tal lag noch immmer die trübe Nebelsuppe. Auf der Piste waren keine Schifahrer mehr zu sehen, nur ein Liftwart kontrollierte ein letztes Mal den Schlepplift. Wir marschierten unsrem Ziel (wir (Berti & Wolfgang) hatten den Berg schon das Wochenende zuvor ausgekundschaftet und ideale, riesige Schneeewächten erspäht) entgegen. Nach einem etwa 30 minütigen Fußmarsch, eigentlich war es eher ein Spaziergang, erreichten wir das Ziel. Der einzige, den dieser Marsch überfordert hatte war, wie könnte es anders sein, Berti. Wir stellten unser Gepäck auf eine Unterlagsmatte, auf daß es nicht naß werde, packten die Spaten aus und begannen mit dem Bau unserer Iglus. Bert bereitete unterdessen auf den mitgebrachten Trangia Kochern das Abendessen zu: Gemüseeintopf mit Würsteln. Als wir nach ca. 1½ Stunden gerade mit dem ersten Iglu fertig waren (man konnte in ihm fast aufrecht stehen!), rief uns Berti zum Essen. Es war inzwischen schon dunkler geworden. Es schmeckte allen, bis auf Wolfi, der wie gewohnt einiges an Bertis Essen auszusetzen hatte. Raphi schmeckten die Würstel nicht. Das warme Essen tat uns allen gut. Mit neu geschöpften Kräften machten wir uns an die Fertigstellung unserer Iglus. Wir gruben zwei Iglus parallel zum Hauptiglu und verbanden sie mit zwei Tunnels. Das Hauptiglu erweiterten wir etwas weiter nach hinten und schufen so einen etwas kleineren vierten Raum. Somit hatten wir eine geschätzte Grundfläche von ca. 487,23 m² ± 482m² (wir waren noch nie gut im Schätzen). Mittlerweile war es fast 23.00 Uhr und es hatte leicht zu schneien begonnen. Also trugen wir schnell unser ganzes Gepäck in unser stolzes Heim. Die Nacht war kälter als wir erwartet hatten. Deswegen schlief niemand wirklich gut. Am nächsten Morgen weckte uns Berti um 8.00 Uhr - so eine Gemeinheit, das war ja noch mitten in der Nacht. Berti meinte, es liege an den Iglus, daß es so finster ist, aber wir glaubten ihm natürlich nicht. Zum Frühstück gab es das mittlerweile zur Tradition gewordene Cäx- Essen: Baked Beans mit viel Speck und Spiegeleiern. Eigentlich gab es zuerst Baked beans, dann Speck und zum Schluß Spiegeleier, da es uns aufgrund der mangelnden Zahl an vorhandenen Trangia Kochern nicht möglich war all dies zur gleichen Zeit zuzubereiten. Gegen Mittag waren wir dann mit dem Frühstück fertig. Dieses ist also wieder einmal, wie es schon öfters der Fall war, ein Brunch geworden. Dadurch ersparten wir uns das Mittagessen.
Nachdem wir alles wieder eingepackt hatten, machten wir (uns) auf den Heimweg: Wir rutschten mit den selbstverständlich mitgebrachten Rutschtellern bis fast ins Tal (ganz unten lag leider kein Schnee mehr). Das war sehr lustig. Wir konnten sogar Berti von der Lustigkeit dieser Aktivität überzeugen, denn auch er rutschte am Hintern hinunter. Aus diesem Grunde litt er am Sonntag an Kreuzschmerzen und schwor, sich nie wieder auf so einen Rutschteller zu setzen. Das kommt eben von der Verantwortunslosigkeit.
Kaum hatten wir alles ins Auto geladen, begann es zu schütten. Das war wieder einmal Berechnung. So kamen wir alle gesund und eigentlich auch relativ trocken zu Hause an.
EIN WIRKLICH GUT GELUNGENES UNTERNEHMEN!!! The End

Das Cäx-Osterlager 1999 in Kibblestone und London, mit Luki, Ondra, Amel, ...
>> Dieses Lied widmeten mir meine Cäx am Osterlager 1999 in Kibblestone/GB anlässlich meines 43.Geburtstages:
-- Das alte Haus ...
R: Den guten alten Berti hat vieles schon bewegt
Kein Wunder dass er zittert, ein Wunder dass er lebt.
Der gute alte Berti sah GUSP und CÄX - doch nein
Er kann es nicht mehr lassen, er muss Pfadfinder sein.

.1) Dieser Mann hat heut' Geburtstag und sein Haupt ist kahl und leer
Denn seit mehr als 20 Jahren ist er Pfadfinderführer.
Dieser Mann ist uns verfallen und er ächzt und stöhnt und weint
Denn wir CÄX sind noch viel schlimmer als es scheint.
R: Den guten alten Berti hat vieles schon bewegt
Kein Wunder dass er zittert, ein Wunder dass er lebt.
Der gute alte Berti sah GUSP und CÄX - doch nein
Er kann es nicht mehr lassen, er muss Pfadfinder sein.

.2) Dieser Mann hat viele Jahre auf dem Buckel doch die sind
Absolut belanglos denn er fühlt sich wie ein Kind.
Diesen Mann kennt wirklich jeder dieser Mann ist weltbekannt
Dieser Mann spielt wirklich jeden an die Wand.
R: Den guten alten Berti hat vieles schon bewegt
Kein Wunder dass er zittert, ein Wunder dass er lebt.
Der gute alte Berti sah GUSP und CÄX - doch nein
Er kann es nicht mehr lassen, er muss Pfadfinder sein.

Die Cäx-Couch-Aktion
Da sich die Cäx bei einer Umfrage schöne Sitzgelegenheiten gewünscht hatten, entwarf ich stapelbare Couchen zum Selberbauen. Nach einigen Irrwegen bei der Beschaffung des Materials, einen Teil davon organisierte ich in Tschechien mit Hilfe von Bob Jahn, bauten wir gemeinsam unsere 9 Cäx-Bänke, damit unser grosser Trupp auch genügend Sitzplätze hat. Stoff, Schaumgummi und Hartholz kam aus Tschechien, meine Mutter nähte die Überzüge.

Das Cäx-Pfingstlager 1999 "Die Ritter der Kokosnuss" in Reingers
Nachdem wir uns alle am Freitag den - wüvüter woar des? - 21. Mai 1999 mehr oder weniger vollzählig beim Heim versammelt hatten, begannen wir langsam, Unmengen von Material in den Autos bzw. Anhängern zu verstauen. Schließlich traf auch der letzte Nachzügler (Berti) mit einer schlechten Ausrede ein: Angeblich mußte er für irgendein Cäx Pfingstlager noch Einkäufe tätigen - so ein Blödsinn. Um 19.00 Uhr - geplant um 16.30 Uhr - fuhren auch die letzten in Richtung Reingers ab. Dort luden wir dann bis ca. 23.00 Uhr die Autos aus. Dann kochten wir und stellten unsere Zelte auf. Um 2.00 Uhr in der Früh gab es Abendessen: Rindfleisch mit Zwiebeln und Reis. Es schmeckte allen. Sogar Wolfi hatte nichts auszusetzen, denn er schlief schon. Gegen drei Uhr kehrte im Lager Ruhe ein.
Am nächsten Tag standen wir zwei Stunden verspätet auf und bereiteten die aus Zeitmangel auf Sonntag verschobenen Spiele vor. Zu Mittag bekamen wir einen speziellen Fraß: Fleischlaibchen mit Kokosraspelpanier und Kartoffelpüree. Kokos war auf diesem Lager fast in jeder Speise anzutreffen. Am Nachmittag spielten wir "Fang die Wasserschlampe" (Caro). Die Besatzung desjenigen Kanus, dem es gelang, das Schwert aus der Scheide der Wasserschlampe zu ziehen (so lautete Herwigs Spielanweisung), hatte gewonnen. Am Abend gab es Palatschinken und danach ein Lagerfeuer.
Am Sonntag besuchten einige die Messe, während die restlichen den Lagerplatz auf Vordermann brachten. Danach machten wir verschiedene Wettkämpfe: Russisches Kegeln, Minigolf GTI mit Kokosnußball, Pferdepolo: Das Pferd war eine Holztrage. Einer pro Patrulle mußte von der Trage, die die anderen trugen, aus mit einem selbstgebauten Schläger die Kokosnuß ins gegnerische Tor befördern. Anfangs (max. 2 Minuten) hielten sich ale brav an die Spielregeln, doch bald artete es in Kokosnußrugby aus (ohne Pferde). Außerdem gab es eine Kanuregatta und ein Kanuseilziehen. Inzwischen hatte Berti für uns Lungenbraten mit irgendwas laut Wolfi undefinierbarem dazu. Am Nachmittag fuhren wir Kanu und spielten Fußball. Am Abend gab es Nudelsalat und danach ein Nachtgeländespiel. Wir mußten am ganzen Teich den Hl. Gral suchen. Es war "relativ" kalt. Es war richtig angenehm die Hand ins Wasser zu halten, weil dieses viel wärmer als die Luft war.
Am Montag Vormittag bereiteten wir Sketches für das Abschlußlagerfeuer vor und fuhren Kanu. Zu Mittag gab es Grenadiermarsch mit Gurkensalat. Am Nachmittag mußten wir schon damit beginnen, die ersten Dinge wieder abzubauen und die Kanus zu reinigen. Am Abend gab es Berner Würstel mit Salat. Sie schmeckten wirklich ausgezeichnet. Dann war schon das Abschlußlagerfeuer. Wir sangen, es gab die Siegerehrung des Lagerwettkampfes und wir führten die geplanten Sketches auf. Der beste war eindeutig der erste der beiden Führer Sketches: "Der Heiländer - Es kann nur deinen (oder "nur meinen"? ich weiß es nicht mehr) geben!". Der zweite war auch nicht schlecht: Irgendwelche Außerirdische mit einem enorm hohen Sauerstoffbedarf analysierten die seltsamen Bewohner dieses Planeten. Dabei entstand unter anderem ein höchst interessantes Bild eines Gehirn - Scans bei Matthias Feigl. Es waren indianische Blasrohre mit gelutschten Papierkügelchen und ähnliches zu erkennen.
Am Dienstag bauten wir den Rest des Lagers ab, verluden alles wieder in die Autos und fuhren schließlich mit einiger Verspätung wieder nach Hause zurück.
Das Lager war wirklich ur leiwand und es hatten alle viel Spaß. Leider war es viel zu kurz. Wolfgang & Hiasi

Das WiWö-Sommerlager 1999 in Leibnitz/Stmk

Das GuSp-Sommerlager 1999 in Reutte/Tirol

Das Cäx-Sommerlager 1999 "Ikarus Rettung" in Volos und Athen/Griechenland
Ein guter Tag beginnt mit dem besseren Bericht über das ultimative CÄX-Sommerlager Greece ´99!
Eigentlich begann das Lager genau so wie jedes andere Sommerlager auch. Geplant war der Treffpunkt für alle um 9 00 Uhr früh beim Pfadiheim aber wie es das Schicksal so wollte kam die gewichtsmäßige Mehrheit (Gonzo) fast 2 Stunden zu spät.
Gegen Mittag machten wir (uns) auf den Weg nach Venedig, wo wir am Abend ankamen. Dann ließen wir uns noch mit einem Linienschiff auf den nicht durch eine Brücke mit dem Festland verbundenen Teil Venedigs schippern, wo wir uns dann in der einzigen Jugendherberge niederließen.
Nach einer Nacht in sehr Quietschenden Betten hatten wir uns mehr oder weniger von der Anreise erholt und nahmen ein Frühstück zu uns, welches aus Weckerln, (beim Aufschneiden entstand ein Geräusch, das dem quietschen der Betten sehr nahe kam) Butter, Marmelade und Tee, Kakao oder Kaffee bestand.
Nach diesem "tollen" Frühstück brachen wir auf, Venedig zu besichtigen. Den meisten gefiel die Stadt sehr gut.
Am nächsten Morgen standen wir um 4 00 Uhr in der Früh (oder in der Nacht) auf um rechtzeitig bei der Fähre in Ancona zu sein. Unterwegs fielen bei Bernies Chrysler - Voyager der 3. und der 4. Gang aus (ein 5. Gang war nie vorhanden). Obwohl wir nun um einiges langsamer vorankamen erreichten wir die Fähre, die Ancona mit einer Stunde Verspätung in Richtung Patras verließ. Auf dem Schiff verbrachten wir mehr oder weniger angenehme 22 Stunden.
Von Patras aus fuhren wir jetzt nach Rio, wo wir mit einem kleinen Fährschiff vom Peloponnes auf das Festland übersetzten. Von dort aus ging es weiter Richtung Vollos (oder auf Griechisch Bo l o s geschrieben) wo wir auf dem Lagerplatz der dortigen Seepfadfinder unser Lager aufschlugen. Uns erschien alles hier ziemlich griechisch. Besonders das Klo auf dem man im Stehen sch...... mußte und welches gleichzeitig die Dusche war.
Am nächsten Tag suchten Berti und Big Bernie die Chrysler Werkstätte auf. Währenddessen vergnügten wir uns am Strand, der praktischerweise nur ca. 50m vom Lagerplatz entfernt war.
Der folgende Tag verlief ähnlich wie der letzte; außerdem erkundeten wir aber noch den Ort.
Nach diesen zwei sehr erholsamen Tagen folgten zwei "Kulturtage". Am ersten besuchten wir das historische Museum von Volos und zwei antike Ausgrabungsstätten für welche der Großteil der Jugendlichen eher weniger Interessen aufbringen konnte. Das interessanteste an der ersten Ausgrabungsstätte war sicherlich für die Meisten eine der beiden Archäologiestudentinnen, die uns führten. Der zweite der beiden Kulturtage war auf jeden Fall interessanter als der erste.
Wir besuchten die Meteoraklöster, die einige verrückte Mönche schon vor längerer Zeit auf ziemlich hohe Felsen hinauf gebaut hatten. Gerade die so schlecht erreichbare Lage auf den einzelnen Felsstümpfen und die dementsprechende Bauweise waren recht interessant. Nach dem wir die Klöster angesehen hatten wurde natürlich noch fleißig auf den Felsen herumgekraxelt.
Am nächsten Vormittag schrieben wir Ansichtskarten an alle "Zurückgebliebenen" oder zukünftigen Cäx. Am Nachmittag begaben wir uns an den Strand um zu baden und Sandburgen bzw. Sandfrauen zu bauen. Das bereitete allen (besonders den Strandfrauenbauern) viel Spaß.
Die nächsten 2 Tage waren wieder sehr erholsam. Wir gingen wieder baden und shoppen. Am Abend des ersten Tages verkosteten wir einige griechische Weine. Die Meinungen über deren Geschmäcker gingen sehr auseinander.
Am zweiten Tag wollten einige Windsurfen gehen, während der Rest der Gruppe am Lagerplatz blieb und baden ging. Da es aber am anderen Strand doch keine Surfbretter auszuleihen gab beschäftigte sich das kleine Grüppchen anderweitig am Strand.
Am Mittwoch den 11.8.99 (die Zeit hatten wir schon so gut wie vergessen, aber dieses Datum merkten wir uns, da es der Tag der Sonnenfinsternis war) bauten wir die Zelte ab und begaben uns in Richtung Mount Pillion, wo sich unser zweiter Lagerplatz befand. Dort angekommen beobachteten wir die Sonnenfinsternis. Nach einer recht erholsamen Nacht war der große Tag der Pillion Games gekommen. Sechs Teams gestalteten jeweils eine Station die irgendeine sportliche Aufgabe darstellte. Und zwar: Laufen, Klettern, Zeltaufstellen/Wassertrinken, Steinhalten, Speer-/Steinwerfen und "Saugen und Blasen". Eigentlich wollten wir auch noch die Umgebung erkunden, aber dazu war keine Zeit mehr.
Am darauffolgenden Morgen schliefen wir uns ordentlich aus, um fit für das Hike zu sein, zu welchem wir im Laufe des Nachmittags aufbrachen. Wir wanderten bis hinunter ans Meer, wo wir dann am Strand übernachteten. Die Gehzeit bis dorthin hatten wir auf ca. 2 Stunden geschätzt, tatsächlich betrug sie dann aber 5 Stunden. Am Strand war laut einer Aufschrift "no camping" das Camping zwar verboten, aber das konnten wir "leider" nicht lesen, da wir ja kein Englisch können.
In der Früh gingen wir am gschmeidigsten Strand, der uns auf diesem Sola untergekommen ist noch einmal baden und machten uns dann auf den Weg zum Zielpunkt, wo wir wieder baden gingen. Es gab dort "ur leiwande Fösn zum owejumpen". Danach fuhren wir mit den Autos wieder auf den Mount Pillion hinauf zu unserem Lagerplatz. Am Sonntag besuchten wir eine orthodoxe Messe, die ewig dauerte und von der wir nichts verstanden.
Dafür wurden wir nachher von der Lagerplatzbesitzerfamilie zu einem sehr guten Mittagessen eingeladen.
Am Montag waren wir noch einmal am Strand, nachdem wir ein kleines Englisches Frühstück zu uns genommen hatten.
Am Dienstag war dieser Teil des Lagers auch schon wieder vorbei. Wir bauten alles ab und machten (uns) wieder einmal auf den Weg - diesmal nach Athen. Gegen Abend kamen wir dann an obwohl wir vorhatten schon um 14 00 Uhr dort zu sein.
Am nächsten Tag fuhren wir zuerst nach Piräus um uns dort peinlich zu machen, indem wir unser Musikvideo "ein Schiff wird kommen" drehten. Danach wurde die Akropolis bestiegen (besichtigt wurde sie auch hat der Wolfgang beschlossen). Nach dem Essen teilten wir uns in 3 Gruppen die dann den Rest von Athen besichtigten.
Am nächsten Tag besichtigten wir auf dem Weg zur Fähre noch die Ausgrabungen in Delphi. Am Abend wurde noch einmal ausgiebig in Rio gebadet und dann begaben wir uns auf die Fähre, die um 0 00 Uhr abfuhr. Im Moment sitzen wir auf der Fähre und schreiben den Lagerbericht.
Wir melden uns wieder, wenn das Lager zu Ende ist..............
..........So, da sind wir wieder!
Um ca. 9 00 Uhr unserer Zeit sind wir mit der Fähre in Venedig angekommen. Nach ungefähr 4 ½ Stunden Streß kam Berti dann endlich mit dem Mietwagen, den wir statt dem kaputten Voyager benutzten. Eigentlich endete das Lager genau so wie es angefangen hatte und zwar so wie jedes andere auch. Wir kamen mit einigen Stunden Verspätung zu Hause an. Doch in einem wesentlichen Punkt unterschied sich dieses ultimative Sommerlager von ALLEN anderen: Es fiel KEIN einziger Tropfen REGEN !! (Im Gegensatz zum GuSp-Sola, wo es jeden Tag geregnet hat. Ha ha es tut uns ja soooooo leid!) So das wars auch schon wieder mit dem besseren Bericht über das ultimative CÄX-Sommerlager Greece ´99, denn hier ist er zu ENDE. Wolfgang & Fabian

Die Gruppenfotos vom Eröffnungslagerfeuer

Gleich zu Beginn des Pfadfinderjahres wurden alle Cäx portraitiert

Das Stadt-Geländespiel 1999 - TWELVE MONKEYS
Wir leben im Jahre 2999. Eine furchtbare Seuche hat den größten Teil der Erdbevölkerung dahingerafft. Eine Handvoll verwegener Space-Scout macht sich auf die Suche nach der Ursache der Seuche . Diese liegt in der Vergangenheit. Über einen Zeitwandler werden sie ins Jahr 1999 zurückversetzt. Der einzige Hinweis: Das Logo einer Organisation, die sich "Twelve MonkeyS" nennt. Diese Organisation soll im Zusammenhang mit der Seuche stehen...
Nachdem wir verschiedene Rätsel lösen mussten, kamen wir zu einer blonden Obdachlosen: Berti! Sie gab uns Tips und eine spannende Jagd auf den Attentäter begann. Zitat, Matthias Knefel zu seinem geglückten Fang (Jan): "Eigentlich wollte ich mich an seinem Baum anhalten, doch ich bekam nur seine Schulter zu fassen!"
Am besten haben uns die Aufgaben Scheibtruhenrennen, Musik erraten & Pizzaessen gefallen. Dabei mussten wir eine Pizza essen, ohne dabei die Botschaft zu verschlingen, die eingebacken war. Thomas & Inge

Das Top Secret 1999 - Daim Skwäa Neinze h nneinadneinzg
Oiso huachts zua; i dazö eich jezan de Gschicht vom uitimativm Katastrofn Loga.
Des woa nämlich aso:
Om Samstog san scho amoi zwa von di ödarn Haberer, da Bredl und da Beda, noch Lilienföd kreult und hom scho amoi gschaut auf wöchara Hittn mia uns aufd Nocht aufs Ohr haun kendn. De erste Hittn woa scho amoi zua und de Gfrasta von da zweitn woitn uns ned hom. Und des nua weus kan Plotz mea kobd hom. Die dritte Hittn woa don z'teier. I sog eich wos: leiwand woa des oba wiaklich ned.
Zum Glick homa don bei di leiwandn Pfodara, de wos in Lilienföd eana Gruppnhittn hom, iwanochtn diafn.
Oiso hezan gez owa richtig mim Loga los:
Ongfongan hods glei amoi domid des da Harri zspät do woa um de Wegweisa zum Sösselift auzstön wö des Londesundanehmen ogsogt woa. Mia hom natialich trozdem higfundn, owa des hod uns goa nix gnuzd wö des Glumpad von an Lift woa hin. Oiso samma zfuaß auffe am Beag zua Hittn ghatschd wo ma nochan a söbsdgmochde Brodwiaschdl ghawad hobm. Vüle hom gmand, das de ned so gschmeidig gschmeckt hom. Wie ma wida undn woan woas don scho finsta und mia iwad Wiesn ghatschd san woan do so a boa komische de wos a schwoaze Mess gfeiad hom. De wuidn uns glei fui aufreibn und an von uns omuaxn und don on eanan Teifl fafiadan. Bist debad, denan homa owa zeigt wo da Bartl ´n Most hoid.
Nochan samma ins Pfodaraheim kreult und hom uns duatn no aufgfiat ois wia de Deppadn.
Om näxdn Tog in da Frua homa a supa "Inglisch Bräkfäst" ghawad. Des hod uandlich wos kenna. Nocha don homma a soa Spü gspüht mit an Löwn und an Jäga und a poa ondare Viecha. Dabei hot da Jan sein Schuach runiert. Späda homma noch des Heim zommagramt und san wieda ham gfoarn.
So. Des waos vom Katastofnloga. I hoff ihr hobs ollas lesn kenna. Won net duads ma leid. Lernts hoit deitsch.
Bis zum nextn moi Woifgong, Fabjörn und Beda

Die 3 Tage-Radwanderung 1999 von ME -> Schöpfl -> Kloburg

Besuch in Ruzomberok bei den Pfadis Ende Oktober , mit Jan und Mathias. Besichtigung der Freiheitshöhle, Vlkolinec, Besuch bei Miros Familie...

Das Cäx-Adventlager 1999 am Schöpfl

Die Silvesterreise 1999-2000 Kopenhagen - Stockholm - Gamleby - Birkeland
mit Mathias, Lisa, Petra, Thomas, Fabian, Wolfgang, Peter, Richie und Berti...
Es war einmal in der guten alten Zeit, als das Datum noch richtig mit einem 1er vorne geschrieben wurde, machte sich eine Gruppe Verrückter auf, um den kalten Norden zu erkunden. Also fuhren wir vollbepackt nach Kopenhagen, wo wir ins Planetarium gingen. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Gamleby, wo wir schon von unserer Gastfamilie ungeduldig erwartet wurden. Zu Silvester gab es ein großes Fest bei Kerstins Schwester ( Richi amüsierte sich dort mit seinen Freundinnen) . Nach "Himbeersekt" und Feuerzangenbowle ( Kamillentee ) gab es ein großes Feuerwerk. Dann fuhren wir weiter nach Stockholm, wo wir im Hard Rock-Cafe essen gingen. Wir übernachteten in einer Jugendherberge auf einem Schiff. Am nächsten Tag fuhren wir über Nacht weiter nach Oslo, wo wir uns "Tarzan" auf norwegisch anschauten.
Nachher fuhren wir weiter zu unserer nächsten Gastfamilie, wo wir eine unglaublich spannende Anti-Elchsafari machten. 2 Tage später schipperten wir weiter nach Hause fuhren.
Ohne Thomas besten Freund Richi wäre das Lager nicht halb so lustig gewesen!!! Matthias, Lisa & Petra