2003

Das 18.Schilager am Hochkar

Das Iglu-Unternehmen 2003 auf der Rax

Die CÄX - Osterparty 2003
Es war an einem düsteren Abend, wo wieder einmal keiner wusste was er tun sollte. Darum trafen wir uns im Heim und machten eine Osterparty. Wir waren so voller Wut dass wir uns entschlossen hatten Hockey zu spielen. Nachdem sich dann keiner mehr bewegen konnte legte das coole DJ-Team etwas Musik auf. Doch nach einiger Zeit wollte keiner mehr zuhören und deshalb entschloss sich das DJ-Team die Disko zu schließen. Dann hatte der Berti eine super Idee. Er wollte uns ein Film aus seiner Jugend zeigen, aber dann ist ihm eingefallen, das es zu der Zeit noch keine Videokameras gab, und deshalb zeigte er uns das Video vom b.open. Nachdem sich keiner mehr wach halten konnte machten die Führer ein Geländespiel, das sie uns versprochen hatten. Es sollte ein ganz normales Geländespiel werden. Aber es kam alles anders.
Ich hab mich mit dem Michi im Wald am Rand vom Weg versteckt und passten die Gruppen ab. Wir das Schicksal so spielt, kamen die Gruppen an uns vorbei. Als alle Kinder an uns vorbei gingen, sprangen wir hinaus und erschraken alle. Die Mädels in der Gruppe haben sich alle so ange****en und wollten nicht mehr weiter machen. Die Burschen haben eher darüber gelacht. Das größte Opfer bei diesem Geländespiel war die liebe JOEY . Sie ist ungefähr 20-mal erschrocken worden. Zum Glück haben alle das Geländespiel überlebt. Leider haben die Kinder das Spiel nicht ganz verstanden und haben das Ziel nicht erreicht. Zur Strafe mussten sie alle schlafen gehen.
Vor dem Geländespiel haben wir noch zur Stärkung eine schön große Pizza gegessen die ein unbekannter alter Mann in der Küche gemacht hat. Am nächsten Morgen, als dann endlich alle wach waren, haben wir dann Ostereier suchen dürfen. Zum Glück haben wir alles gefunden und auch Sachen die nicht versteckt wurden. Die Party war ein voller Erfolg. Christian & Petzi

Das Cäx-Pfingstlager 2003 "Surfive" in Ottenstein

Das Gruppen-Sommerlager 2003 "Melange" in Leibnitz, Cäx nachher in Volos und Athen/Griechenland
--- Gruppen-SOLA 2003 - Leibnitz - Bericht der Cäx
02.08. : Samstag um 8:00 trafen sich 32 CÄX und Führer um ein großartiges Abenteuer zu bestreiten. Mit 4 Autos machten wir uns auf den Weg nach Leibnitz. Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir endlich am Lagerplatz an. Dort begannen wir dann die Zelte aufzubauen, wobei einige von uns sich etwas unfähig anstellten. Nachdem die meisten Zelte standen, machte sich das erste Kochteam ans Kochen.
03.08. : Nachdem wir alle notwendigen Sachen aufgebaut hatten, fuhren wir mit den Autos die Sulm entlang aufwärts. Als wir eine geeignete Stelle gefunden hatten, teilten wir uns in Gruppen auf und bemannten unsere Kanus. Die Fahrt war sehr mühsam, weil der Fluss an den meisten Stellen für die Kanus zu seicht war. Nach ca. 2 Stunden trugen wir die Kanus an Land und fuhren nach Hause. Nach dem Mittagessen begannen wir mit den Bauten unseres Unterlagers. Wir bauten ein Unterlagertor, ein Hochzelt und eine Kochstelle. Nach einer Pause versammelten wir uns am Circus Maximus, wo dann das Eröffnungslagerfeuer stattfand, bei dem uns erklärt wurde, was in der nächsten Woche stattfinden würde. [Anm.d.Red.: Der erste Tag des Mel-Lall: Die Prügeleien um die raren Exemplare, die folgten, können wir leider nicht im Detail schildern, aber wir empfehlen die versäumte Lektüre nachzuholen.]
04.08. : Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns in den Wald, wo wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden, um Zutaten für Zaubertränke zu suchen. Das Finale war der Kampf der Häuptlinge, welcher aus Wettsaufen, Baumstammweitwerfen, Seilziehen und Gewichtheben bestand. Der Kampf endete mit einem triumphierenden Gropfi, und einem kotzenden Andi. Nach einem Mittagessen mussten wir den Lagerplatz weiter aufbauen. Unter großen Anstrengungen entstanden ein Lagertor, ein Tempel, eine Sonnenuhr und weitere Bauwerke. Den Rest des Abends hatten wir Freizeit, bis wir um Mitternacht erschöpft in die Schlafsäcke fielen.
05.08. : Nach dem Antreten bauten wir Streitwagen mit denen wir dann in Gruppen Rennen veranstalteten. [Anm. d. Red: Manche Konstrukteure haben ihr Gefährt mit eig. unerlaubten Mitteln getunt (z.B Nägeln, Autoradio); andere haben den Bauplan nicht genau genug gelesen oder einfach nicht mitgedacht (??), weil ihre Konstruktion sehr schnell zerfiel bzw. eigentlich für den Straßenverkehr nicht einsatztauglich war!] Nach dem Essen ging es ab ins Bad von Leibnitz aus dem wir 3mal fast hinaus flogen. Am Abend gab es dann griechischen Abend mit viel gutem Essen.
06.08. : Nach dem Frühstück brachen wir um 9:00 auf nach Graz. Dort teilten wir uns in Gruppen und begannen mit der Gräzelralley. Um 13:00 trafen wir uns im Schatten vom Uhrturm. Dort gab es dann Kaltverpflegung. [Anm. d. Red.: Nur für die, die zuvor noch NICHT gewisse Fast-Food-Restaurants aufgesucht hatten.] Dann brachen wir wieder in kleinen Gruppen auf und erkundeten Graz. Dann ging es back nach Leibnitz. Nach dem ausgewogenen Abendessen ging es ins Kino (T3, Natürlich Blond 2). Alle waren begeistert von den Filmen. Zurück am Lagerplatz war um 23:00 Nachtruhe.
07.08. : Der Tag der GGA begann wie jeden Tag mit dem Aufstehen um 7:30 und einem stärkenden Frühstück. Beim 9:00 Antreten wurde uns die GGA (Großes Geländespiel und abendliches Gelage) erklärt und wir in 10 gut durchmischte Gruppen eingeteilt. Daraufhin starteten bereits die ersten zu dem 8-Stationenlauf, wo sie ihr Können unter anderem beim Abseilen von einer Brücke, dem Speerwerfen oder bei einem Verkaufsgespräch unter Beweis stellen mussten. Danach wurde in den verschiedenen Sparten zu Mittag gegessen und die Wagen fürs Wagenrennen vorbereitet. Am Abend fanden wir uns wieder in den Teams zum Gelage im Circus Maximus ein und es wurde uns von den Führern ein grandioses Mahl aufgetragen. Zu guter Letzt gab es noch das große Wagenrennen und die Uraufführung einer sehr lustigen Oper.
08.08. : Am Freitag dem 8.8. hatten wir am Vormittag Workshops wie Bodypainting und Töpfern. Das dauerte 2 Stunden. Nach dem Mittagessen gab es am Nachmittag eine Wasserschlacht, in welcher Schläuche, Wasserpistolen und Bomben eingesetzt wurden. Nachdem die RaRo bezwungen waren, widmeten wir uns ganz dem GuSp abschlachten und gingen nach einem gschmeidigen Massaker alle im Sulm baden. [Anm.d.Red.: Sulmen war überhaupt ein sehr wichtiger Bestandteil des Lagerlebens!] Am frühen Abend wollten uns ein paar GuSp angreifen, was die heldenhaften CÄX unter Einsatz ihres Lebens verhindern konnten. Nach dem Kartfahren gingen wir nach draußen schlafen, wo die RaRo uns einem Wasserbomben-Bombardement ausgesetzt haben. Wie durch ein Wunder kam es zu keinen gröberen Verletzungen. Nach einem Rückzug schlugen wir am nächsten Tag zu, und eroberten alle ihre Sessel.
09.08. : Der Samstag der 9.8. begann wie jeder Tag mit aufstehen um 7.30, 8.00 Frühstück und antreten um 9.00. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, in denen wir Zutaten für den "Tag der offenen Töpfe", bei dem jede Gruppe etwas gekocht hat, in Form eines weiteren Geländespiels suchen mussten. Danach gab es ein zentrales Mittagessen und wieder danach gab es ein Antreten, bei dem sogar ein Inspektor aus Rom anwesend war. Danach kochten wir das Essen, das alle zusammen auf[fr]aßen. Um noch ein letztes Mal mit den WiWö zu singen, gab es einen Songcontest und anschließend ein Abschlusslagerfeuer. Müde fielen wir in unseren Schlafsack.
10.08. : Nach einem leckeren Nugat-Bits-Frühstück packten wir die Kanus auf den Anhänger und fuhren los in Richtung Mur. Wir ließen die Kanus zu Wasser und dann begann unsere ca. 3 Std.-Route auf der Mur [Anm.d.Red.: nur ein Teil stürzte sich wagemutig in die Fluten (und das kürzer als geplant), während die Daheimgebliebenen nicht minder tapfer begannen die Lagerbauten wieder abzubauen]. Nach Zwiebelsuppe und Mohnnudeln von den GuSp nahmen wir frisch gestärkt an Olympischen Spielen teil, wo wir bei Triathlon, CDiskuswerfen, Kugelstoßen, Anti-Hochsprung, Hardcore-Fussball, Schubkarrenfahren gegeneinander antraten. Nachdem ein würdiges Siegerteam (GuSp & CÄX gemischt) gefunden wurde, traten wir den Rückweg durch die Sulm an. Am Abend folgten ein ausgiebiges Abendessen (Spaghetti mit 6 verschiedenen Saucen) und eine nächtliche Wanderung durch die Maisfelder.
11.08. : Am letzten Tag in Leibnitz wurden wir nach einer schönen Nacht im Freien vom brutzeln des Specks (der laut Werner hart und steif war) geweckt. Es gab ein sehr gutes englisches Frühstück. (Mhhh Niami) Danach finden wir an die Lagerbauten abzubauen. Nach diesem anstrengenden Erlebnis gab's eine gute Jause. Am Nachmittag gingen manche ins Bad doch einige die verkühlt waren blieben am Lagerplatz und bauten weiter ab. Am Abend gab's noch Abschlusslagerfeuer. Nach ein paar schönen Stunden beim Feuer gingen wir in die Zelte und träumten schon von der schönen Reise nach Griechenland.
12.08. : Am letzten Dienstag in Leibnitz mussten wir zur Abwechslung mal um 7:30 aufstehen. Wieder einmal gab es um 8:00 Frühstück. Danach gab es ein echt spannendes Programm: Zelte abbauen, Müll aufsammeln und den ganzen Schrott verladen. Für die einen ging es ab nach Hause (teilweise mit dem Zug und teilweise mit dem Auto) und für die Anderen beginnt erst der ganze Spaß: Ab nach Griechenland. (Ab in den Süden Richtung Triest !!!!!=) ) Um 19:00 begann die lange aber lustige Fahrt mit der Fähre.
---> Griechenland!
12. +13.8. : Wir kamen um ungefähr 5 Uhr am Abend in Triest an. Nachdem wir die Tickets gekauft hatten, fuhren wir in die Fähre. Die meiste Zeit am ersten Tag verbrachten wir mit Kartenspielen und Nichtstun. Da man in den Gängen nicht schlafen durfte, konnte man nur an Deck schlafen. Erfreulicherweise zeigte uns ein Steward einen geheimen Schlafplatz, so dass wir um 4 gerade einschliefen. Der nächste Tag verlief ähnlich wie der andere mit Kartenspielen und Nichtstun. Schlussendlich kamen wir um ca. 8 Uhr am Abend in Igoumenitsa an. [Anm. d. Red.: Es war draußen auf Deck richtig gemütlich! Wir wollten es halt nicht den meisten CÄX gleichtun, die während der Autofahrt schliefen, denn schlafend Auto fahren funktioniert halt leider nicht so toll.]
14.8. : Nachdem wir wie jeden Tag um 9 Uhr gefrühstückt hatten, fuhren wir um halb 11 in Richtung Klöster ab. Dort besichtigten wir ein Kloster, welches aber geschlossen war, und gingen nachher zu einem anderem, in dem der Eintritt 2 Euro kostete, es Trinkwasser und Nonnen gab. Letztere hatten es auf unsere Wertgegenstände abgesehen, woraufhin wir wieder zurück zum Lagerplatz fuhren. Die Klöster lagen auf Bergen und das Wetter war sonnig und warm (sehr heiß). Auf dem 2. "Kloster" = "heiliger Ort" gab es sogar einen Brunnen mit fließendem Wasser. In dem Kloster befanden sich Gebäude die man an den Fingern aufzählen kann. Eine Kirche, ein Garten, ein Shop, eine Mauer, ein Brunnen, Arkaden und ein Museum. Nach einer halben Stunde verließen wir wieder die Klöster und gingen bevor wir wieder nach Hause fuhren in der Stadt Volos - wie jeden Tag - einkaufen. Zu so einem Shopping -Nachmittag gehörte ein Besuch beim Mäci, die Entleerung eines Einkaufszentrums oder Kaufhauses und die Vernichtung vieler Lebensmittel. Wir kamen gegen 6, 7 Uhr am Lagerplatz an und bekamen vom weiblichen(!) Kochteam "nur" griechischen Salat, wobei erwähnt werden muss, dass Kochteam B am Tag danach Schnitzel und Kartoffelsalat für über 60 Leute machten und sogar die Griechen einluden.
Kurz gesagt: Der Nachmittag hat mir besser gefallen. In den Klöstern gab es statt einer Führung nur Kameradiebe, die als Nonnen "getarnt" waren und an diesem "heiligen orthodoxen Ort" am helllichten Tag Menschen ausraubten. [Anm. d. Red.: Nun ja, bei genauerer Überlegung was das alles etwas anders (einkaufen, Mäci, kochen, teilw. die Reihenfolge, ...).]
15.8. : [Anm.d.Red.: Der Tag an den sich niemand erinnern wollte/konnte: Nach einer langen Phase des Nichtstuns (auf der Fähre ja ausgiebig geübt) schrieben fleißige CÄX (unsere???) Leibnitzberichte. Der versprochene Strand den wir spätnachmittags doch noch erreichten, hatte leider kleine Mängel, genauer gesagt Quallen.]
16.8. : Nach einem ausgewogenen Frühstück fuhren wir die kurvenreiche Straße nach Volos herab um zu shoppen . Da am vorherigen Tag ein Feiertag war, waren heute alle Geschäfte geschlossen. Doch zu unserem Glück waren ein paar Supermärkte offen in den wir gleich einkaufen gegangen sind. Die restliche Zeit verbrachten wir mit warten. Um 14:00 ging es dann Richtung Strand (Steinstrand). Dort wurden alle Mädels erst mal kräftig untergetaucht. Nach einer Zeit wurde auch das etwas langweilig und wir fuhren wieder auf den Mount Pilion (Lagerplatz). Den restlichen Abend spielten wir Karten (Bauernschnapsen, Schwarze Johanna und Stress).
17.8+18.8. : [Anm. d. Red.: Nach einer längeren Vorbereitungsphase gingen 3 Gruppen auf "zufällig" ausgeloste, fast gleich lange/schwere Hikerouten. Alle schlugen sich wie Helden durch den griechischen Bergdschungel. Bei den größten Helden liest sich das so:]
Der Bericht über die unglaubliche Odyssee am Mount Pilion von Team 1
(Markuserl, Andi M., Andi H., Gropfi, Christoph und Michi):
Unser Hike begann an einem schönen, sonnigen und warmen Sonntagnachmittag. Voll mit positiver Energie verließen wir unseren schönen Lagerplatz und machten uns auf in die wunderbaren Wälder des Mount Pilion. Nach dem ersten Teil und somit einer Menge freundlich grüßender Griechen beschlossen wir von der idyllischen Straße abzuweichen und die atemberaubende Fauna zu erkunden. Doch nachdem wir einige Zeit dem naturbelassenen Karrenweg gefolgt waren und einige Male die Straße überquert hatten begannen wir trotz unserer Motivation an dem Können der griechischen Bauarbeiter zu zweifeln. Einer dieser "Karrenwege" wurde von halb Griechenland als WC verwendet. Bevor "Der Horror" begann trafen wir noch auf eine andere Gruppe mit der wir uns gleich zum ersten mal verliefen. Danach trennten sich unsere Wege. Nachdem wir uns durch Farne durchkämpften kamen wir ungewollt zum stehen. Der eingezeichnete Wanderweg hörte mitten in einer Apfelplantage (von denen wir in unserer Odyssee noch mehr als genug sehen würden) auf. Wir standen mitten in einer von tausenden Apfelplantagen wo uns auch gleich eine drohend klingende Schlangen begrüßte. Wir gingen einer Wasserrinne entlang die uns auch gleich wieder auf den richtigen Weg brachte, der wie erwartet auch nicht weiter ging. Dort attackierte uns auch eine seltene "Wasserschlauchnatter". Wir beschlossen uns an der Wasserrinne zu halten die uns in eine weitere Apfelplantage brachte. Hier gab es einen tollen Wanderweg der uns ein Mal im Kreis auf der Apfelplantage führte. Hier begann der richtige Hardcorehorror. Kein Weg. Was nun? In der ferne konnten wir die richtige Straße sehen, hören und riechen. Der letzte Satz vor dem Hardcoretrip war: "Aufgrund der abgeknickten Halme ist hier schon mal wer gegangen ....... oder es hat jemanden runterzaht:" Wir beschlossen also einen "Weg" mit über 45° Gefälle und 50 cm hohen Dornengebüschen zu begehen bei dem wir nicht einmal den Boden mehr sahen. Ein paar "harmlose" Ausrutscher und "kleine" Kratzer später fanden wir uns in der dritten Apfelplantage wieder. Andi H. pirschte mit Druck im Darm voraus und legte eine Freudenwurzen. Eines überraschte überhaupt nicht: Kein Weg. Als "Actionkinder" beschlossen wir wieder eine Männerroute zugehen. Mit über einem Meter hohen Sprüngen ins Ungewisse und weit aus mehr Dornen und Stolperfallen war dieser Weg um einiges extremer als der Letzte. Michi, Herr der Ringe, beschloss gegen Ende neue Wege zu beschreiten woraufhin seine Mitstreiter nur noch Knacksen und "Elendil", seinen Schlachtruf hörten. Dann kamen wir zu einer Apfelplantage und einem Weg der seinen Namen auch verdient (Weg). Als wir sämtliche "Kratzer" und Markuserl's "Blutungen" gestoppt hatten gingen wir weiter und fanden das Beste an diesem Tag: DER RICHTIGE WEG. Die Weg führte uns zur Straße nach Zagora. Bei diesem Marsch wurde uns zum ersten Mal klar, dass den "Griechen alles scheiß egal ist". Hier zu eine Erklärung: Langsam vor sich hin rostende Autos, überflutete Straßen, eingestürzte Dächer, halbfertige Häuser und eingedrückte Leitplanken. Aber es war "den Griechen alles scheiß egal". Bei einer Abzweigung beschlossen wir wieder den eingezeichneten Wanderweg zu beschreiten. Als wir vor lauter nicht im Plan eingezeichneten Abzweigungen nicht mehr weiter wussten beschlossen wir uns zurück zur Straße durchzuschlagen. Der Weg zurück führte über zahlreiche Schrotflintenpatronen, zahllosen Plastikkisten und profitgeile Apfelplantagenbesitzer, die beim Apfelklau über Leichen gehen würden. Zurück auf der Straße versuchten wir Autos zu stoppen und trafen nach einem anstrengenden Marsch einen alten Mann mit dem schrecklichsten was es gibt im Auto: Pfadfinder!! Nach langem mädchenhaften Raunzen nahm er uns bis ins nächste Dorf. Dort setzte Edbert Alscher unschuldige Actionkinder ab. Wieder voll motiviert ging es über scheinbar endlosen Serpentinen. Daraufhin trafen wir auf einen freundlichen Griechen, der sich mit uns unterhielt und uns nicht nur von seinem vollklimatisierten Auto aus zuwinkte. Nach ein paar weiteren Kurven gelangen wir zur paradiesischen gelegenen "Blauen Lagune". Als das Abendessgelage zu ende war, beschlossen ein paar Actionkinder aufs Klo zu gehen (Markuserl und Mader). Dieses "Klo" besaß keine Tür und man konnte von der gegenüberliegenden Bar den Leuten bei der Schusshocke (Scheißen) zusehen. Also spielten die beiden Bodyguard. Nachdem unser Frühstück als Mitternachtssnack herhalten musste unterhielten wir uns darüber wer eigentlich auf wem einen Stand hat. Bei diesem "spannenden" Gesprächsthema schliefen wir sofort ein. Nach einem imaginären Luftfrühstück ging es weiter. Im nächsten Ort kauften wir sämtlichen Eistee. Der Großteil der Gruppe hätte noch stundenlang gehen können, aber einige Schwachstellen wollten lieber auf den alten Mann warten. Dann fuhren wir mit Bertl zum Strand welcher den Weg so gut geplant hatte, dass wenn er uns nicht abgeholt hätte, wir noch stundenlang weitergegangen wären. Hier endet die Odyssee der ungeheuerlich männlichen Actionkinder.
Anmerkungen, Anekdoten und andere Tatsachen
Den Griechen ist alles scheiss egal
Griechische Karten stimmen nicht
Plantagenbesitzer würden über Leichen gehen
Die einzige Firma die in Griechenland ein Geschäft macht stellt Plastikkisten her.
Griechen winken lieber bevor sie einen mitnehmen
Elendil!!!!!
Unser Weg
Es gibt kein zurück mehr
Die Halme sind abgeknickt, hier is scho wer gangen! Oder es hat wen ovizaat.
Griechen stehen morgens auf, gehen aufs Klo wobei sie in der Schusshocke einen Krampf bekommen und in die eigene Scheisse fallen. Daraufhin sind sie schlecht gelaunt und machen nix fertig sondern gehen lieber statt gscheite Karrenwege und fertige Häuser zu bauen zum Dimitri auf an Ouzo.(Theorie copyright by Markuserl und Muachel)
Griechen fangen alles an aber machen nie was fertig
"Zum Dimitri auf an Ouzo"
Jetzt sind wir Männer * grunz *
Wenn wir Weltherrschaftsdiktatoren sind wird der blöde Berg weggebombt, tiefergelegt und zubetoniert und Äpfel werden verboten.
Last but not least: Markuserl:"Wer ist eigentlich Sarah?" Rollnuss: "Die die einfach nur ****** ist."
Written by tha Heroes from tha Hood Markuserl, Andi M. tha Poser and Muachel.
[Anm. d. Red.: Am Zielstrand namens Damouchari konnten sich unsere Helden nun von den Strapazen erholen. Die wirkliche Schönheit der Bucht wurde aber erst während der - irgendwie wieder einmal unnötig frühen - Heimfahrt zum Lagerplatz entdeckt. Oben angekommen verpflasterten sich die meisten ihre Wunden (vom Hike und vom Strand). Wir bekamen auch noch deutschsprachigen Besuch: Stevie und Kimon!!]
[Anm. d. Red. (2): Wie manche evt. wissen waren vor 4 Jahren auch einige CÄX in Griechenland - und auch auf Hike. Dabei stellten sich ihnen ähnliche Probleme: kein Weg usw. aber soo wahnsinnig haben wir uns damals nicht zerschunden. Auch waren die Routen dieselben wie vor vier Jahren und wurden diesmal (und damals) nicht vom Berti, sondern von Berni bzw. ursprünglich von Herwig und Peter geplant. Auch ließen wir uns nicht von irgendwelchen Griechen anmachen und hatten auch keine Angst vor wilden Hunden.]
19.8. : Kulturtag: Wie immer wurden wir um 8.00 geweckt. An diesem Tag stand Kultur auf dem Programm. Wir frühstückten, packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach Dimini [Anm.d.Red.: und auch zur Runde eins des lustigen Auto-Spiels], zu den uralten Ausgrabungen der Griechen. Anschließend zum nächsten Steinhaufen nach Sesklo. Zur Belohnung durften wir uns im Meer abkühlen. Der Kulturtag hat uns also mehr Spaß gemacht als wir angenommen hatten!
20.8. : Pilion games und Kentaurenkampf (der nicht einmal stattfand)! Also, mehr zu den Pilion games: Anfangs wurden wir in Gruppen zu 3 Personen aufgeteilt, in denen wir uns eine "olympische" Disziplin ausdenken mussten. Anschließend machten wir einen Stationenlauf, bei dem wird jedoch nicht weit kamen, weil wir Fotosession mit den Griechen hatten. Dadurch wurden die Pilion games abgebrochen und die Kentaurenkämpfe kamen erst gar nicht zu Stande. Den restlichen Tag hatten wir Freizeit in der wir uns u.a. auf das Abschlusslagerfeuer mit den Griechen vorbereiteten. Nach einigen lustigen Sketches und fröhlichen Liedern gingen alle schlafen. [Anm. d. Red.: Einige fleißige Köche kochten Schnitzel, köstlichen Erdäpfelsalat und leicht gesalzenen Reis. Das dauerte. Am Abend wurden wir dafür von den Griechen auf Souvlaki eingeladen.]
21.8. : Nach einer kurzen Nacht im Freien wurden wir sanft von Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher geweckt (wer's glaubt!!!) Wir mussten gleich in aller früh eine schwierige Entscheidung treffen: Strand oder Shopping! Jedoch fiel das Shoppen in Volos wieder weg, da es sich mit den Autos nicht ausgegangen wäre. Also fuhren wir alle zum Strand und stürzten uns dort von den Klippen. Am Weg nach Hause passierte etwas Außergewöhnliches: Vor uns war ein Mopedfahrer gestürzt. Sozial wie wir sind (besser gesagt: sozial wie Berti ist) halfen wir ihm und nahmen ihn und seinen Freund mit zu unserem Lagerplatz und Berti verarztete ihn. Und jetzt kommt's: Der Verletzte war ein Straßhofer Pfadfinder (Mario) der 1992 mit den Mel-Pfadis (u.a. Berti) am Sola in Schweden war! Tja, klein ist die Welt! Nach dem Sprühpflaster auf sämtlichen Sprühwunden ging es ihm schon besser und wir machten uns doch noch auf den Weg nach Volos, wo sich sämtliche Mel-Pfadis (bis auf die Führer) innerhalb von einer halben Stunde wieder bei McDonalds versammelten. Und dann war der Tag auch schon wieder zu Ende. [Anm. d. Red.: Es gab in Volos wirklich nette Geschäfte. Aber wer fast die gesamte Zeit beim Mäci verbringt (und das Shoppen nennt!), dem ist nicht mehr zu helfen...]
22.8. : Wir wurden um 7.00 QUALVOLL vom alten Mann geweckt, der uns zwang alles zusammen zupacken und einzuräumen. Nach 4 Stunden Fahrt (der Wasservorrat war längst erschöpft) kamen wir in Delphi an. Manche fanden dort nur "einen Steinhaufen" den andere als das Orakel von Delphi anerkannten. Nach weiteren 3 Stunden Affenhitze und kein Wasser ("ich verdurste", "mir ist so heiß") kamen wir am Lagerplatz in Athen an. Bei einem ziemlichen Sturm bauten wir nur die Innenzelte auf. Die Zeltnägel haben sich alle bei dem "superweichen" Boden verbogen. Wir zelteten neben dem Olivenbaum, den Olave Baden Powell gepflanzt hatte. Während ein Cäx vom Klo zurückkam schrie er: " Klos! Mit Klobrillen! Und Duschen gibt's auch!" Nach einem zünftigen griechischen Cäx-Abendmahl stürmten 20 von diesen zu den Duschen mit Warmwasser. Nach etlichen Stunden Duschen gingen alle schlafen. [Anm. d. Red.: Wir wollen nicht wissen, was xxx stundenlang unter der Dusche machte. Noch ein Wort zu den Toiletteanlagen in Kentavros: Die Dusche war in die WC-Kabine integriert und gemütlich frisch. Jede dieser Kabinen war mit einem Loch im Boden, das sich Klo nannte, ausgerüstet.]
23.8. : Am SA den 23. August fuhren zum Sightseeing nach Athen. Nach fast einer ¾ Stunde Parkplatzsuche machten wir uns auf den Weg zur Akropolis. Bei 40° im Schatten bestiegen wir den Berg mit dem Tempel. Nachdem wir alle die Akropolis ausgiebig bestaunt hatten gingen wir in einer Taverne essen. Als wir fertig waren machten wir uns auf in die Stadt zum shoppen. Da in Athen auch "gefundene" Sachen (z.B. Uhren, Kamera, DVD's usw.) zum Verkauf standen, kauften wir die günstigen Schnäppchen. Anschließend fuhren wir zufrieden nach Hause. Die Führer versuchten uns am Abend mit einem "Museumsbesuch" zu überraschen. Deshalb fuhren wir zu einem Funpark, der lustig war, aber zu klein.
24.8. : Am Samstag den 24.8 fuhren wir in die Stadt um einzukaufen. Nach 4 Stunden trafen wir uns alle beim MacDonalds (auch der Berti). Dann gingen wir in einer Taverne auch noch einmal essen. Die Hälfte der Leute ließ das Essen stehen und Berti und 2 oder 3 andere von uns fuhren ins Museum. [Anm. d. Red.: Sie GINGEN ins Museum, das überraschenderweise geschlossen war.] Der Rest besichtigte noch einmal die Einkaufstraße. Danach trafen sich alle bei den Autos und fuhren zum Lagerplatz zurück.
25.8. : Der Tag der Abreise begann für uns CÄX um 7:00. Nach dem Wecken begannen wir gleich unsere Rucksäcke zu packen und die Zelte abzubauen. Als um 9:30 schließlich alles in den Autos verstaut war, fahren wir noch schnell zum Carrefour zwecks Lebensmitteleinkauf. Anschließend ging es in Richtung Westen nach Patras [Anm. d. Red.: und in Runde 2 des Autospiels (aber diesmal so richtig gscheit!)], wo am Abend die Fähre ging. Doch als wir ca. noch 140 km von Patras entfernt waren, begann unser Auto (Ducato) plötzlich schrecklich zu rauchen und verlor Öl. [Anm. d. Red.: Man möge sich doch von unseren Experten die Wirkung von Anti-Öl erklären lassen...] Wir beschlossen den Ducato abschleppen zu lassen sodass Christian die Strecke 2x fahren musste um zuerst seine Leute und anschließend uns zur Fähre zu bringen. Am Hafen mussten wir einige Stunden warten, erst um 23:45 verließ die Fähre den Hafen. Für die Nacht quartierten wir uns unter einem großen Rettungsboot ein.
26.8. : Und wieder begann ein spannender Tag auf der Fähre. Während die einen schliefen, spielten andere Karten, Rollenspiele oder gar Verstecken bzw. Nachlaufen. Damit es nicht ganz so fad wurde, wurden Berichte geschrieben und eine Rückschau über das (die) Lager gehalten. Dabei kam heraus, dass es eig. ja eh allen gefallen hat. Wobei man das Desinteresse an dieser Nachbesprechung mancher Leute auch anders interpretieren könnte. (Nicht wahr, Edda?) Aber das schönste an diesem Tag hätte ich jetzt fast vergessen (Danke, Ghostwriter!): Es hat geregnet. So richtig schön und lang. Dadurch wurden wir gezwungen unseren Aufenthaltsort ins Innere des Schiffes zu verlegen, wo ich mich irgendwie erkältete. Klimaanlagen sind nicht immer ein Segen.
27.8. : In der Früh (ja, es war wirklich früh!) krochen alle aus ihren Winkeln. Wir rollten von der Fähre. Im Hafen von Triest wurde nun der Ducato ausgeladen und anschließend zu einer Werkstätte geschleppt während Vroni und Berti die Ersatzautos holten. So kamen wir leider erst ziemlich spät (nach einer Jause) aus Triest weg. Fast ohne Pause ging es in atemberaubender Geschwindigkeit nach Hause. Vom Pfadiheim wurden alle Teilnehmer in häusliche Pflege entlassen. Die Schule geht ja schon ziemlich bald wieder los, bis dahin sollten alle wieder sauber sein!
Am Ende eines solchen Sommerlagers (und mit derart schönen Aussichten) freut sich jeder auf das nächste Sommerlager, das am besten gleich in ein paar Tagen beginnen könnte...

Cäx - das Tolle Seeräubergeländespiel 2003
Es war wie jedes Jahr eine Woche nach dem Eröffnungslagerfeuer, und das Motto begann mit T und S (so wie halt "Top Secret" auch). Und es war auch wie fast immer ein Stadtgeländespiel. Die Stationen waren an den "Fluch der Karibik" angelehnt, halt Aufgaben die Seeräuber in ihrem Leben so unterkommen. Mit unterschiedlicher Geschwindigkeit langten die Teams am Bahnhof Brunn ein, wo sie energisch darauf hinwiesen, eigentlich keine Zeit für eine Wochenendaktion a la Top Secret zu haben, und die Führer ebenso energisch eine solche Aktion dementierten. So endete die letzte Geheimschrift auch mit "zurück zum Start" = zum Heim, wo einige Cäx noch immer nicht wahrhaben wollten, dass es KEINE TS-Aktion ist.
Umso lockerer erschienen sie dann auch zum nächsten Heimabend , für den ein Geländespiel im Großraum Hinterbrühl geplant war. Titel des Geländespiels: "Sucht G.O.T.T." , wobei "G.O.T.T. für "Giant Object of Total Termination" stand. Terroristen versuchten die Erde zu sprengen, die Cäx müssen ebendiese vor der Zerstörung retten.
Mit Abhören von Morsebotschaften, Auflösen von Geheimschriften und Überwachung von Händygesprächen ging es immer weiter Richtung Wassergspreng bzw. Gießhübl. (Ein Mädchenteam übertraf sich dabei im Abgehen praktisch beider Routen mit großer Umkehrschleife am Kreuzsattel.)
Bei der vorletzten Station gab es nocheinmal Hinweise auf den Verbleib des Objektes, es war inzwischen nach 7 Uhr abends, und zusätzlich die Rucksäcke für die Übernachtung. Trotz offener und versteckter Hinweise daheimgebliebener Cäx hatte nahezu keine(r) angenommen, dass es sich bei dem Geländespiel um eine verdeckte TS-Aktion (Sucht Gott = Streng Geheim = Top Secret) handelte. Umso größer war die Überraschung beim Entdecken der Rucksäcke. Sofort nach Inspektion derselben wurden einige Eltern erbost angerufen, um den Inhalt zu reklamieren. Der Anstieg zur Höllensteiner Hütte war dann aber nicht so beschwerlich, das angerichtete Abendessen-Buffett vorzüglich (Fritattensuppe, Putenschnitzel, überbackene Schinkenfleckerln, Pommes, 6 verschiedene Salate, ... in Hülle und Fülle) sodass die meisten mit der Aktion zufrieden waren. Nach der Nachtruhe gab es noch eine Besprechung über das Cäx-Programm für 2003-04, und am nächsten Morgen nach einem ausreichenden Frühstück die endgültige Suche nach der Bombe. Die Schaltpläne und Entschärfungsvorschriften wurden einfach ignoriert, die Bombe "explodierte" und die Finder verzehrten den nahrhaften süßen Inhalt. Aufgrund der angespannten schulischen Vorbereitungen kehrten wir frühzeitig zum Heim zurück.

Das Cäx-Adventlager 2003 auf der Sparbacherhütte/Schneeberg (Magic-Turnier), Mini-Videos

Die Silvesterreise 2003-04 Kopenhagen - Stockholm - Gamleby - Oslo - Birkeland
mit Petzi, Leslie, Mattina, Peter, Petzi F, Berti, Dominic, Berni Haas