2005

Das 20.Schilager am Hochkar

Das Pfadiband-Schilager 2005 in Ruzomberok
Am 5.2.05 trafen wir uns um 9 Uhr bei Berti. Wir, das waren Alex, Berti, Dominic, Pedro und Richi. Nach dem Einpacken fuhren wir los in Richtung Slowakei. Unterwegs verabredeten wir uns noch mit Rado, wann wir uns in Ruzomberok treffen werden. In der Abenddämmerung erreichten wir "Rosenberg". Für die letzten 300 m zu unserem "Cottage"-häuschen mussten wir wie auch an allen anderen Tagen Schneeketten anlegen. In unserem Häuschen hatten Juraj , Miro und Suzanna bereits kräftig eingeheizt. Nach der freudigen Begrüßung schleppten wir erst einmal unser Gepäck ins Haus und bezogen die Zimmer. Inzwischen war auch Rado eingetroffen. Erließ sein Auto aber mangels Schneeketten am Parkplatz stehen. Wir fuhren dann noch kurz mit Rados Auto einkaufen und hatten noch eine Menge Spaß mit zerfallenden Klappboxen gefüllt mit Lebensmitteln auf der Rodel am letzten Stück zur Hütte. Nach dem Abendessen wurde noch das Programm besprochen, Gitarre gespielt und geplaudert.
Sonntag Vormittag begaben wir uns zu einem Schi- und Snowboardverleih um für Richi und Miro Snowboards und für Dominic Schi auszuleihen. Da der Verleiher sehr gesprächig und offensichtlich einsam war dauerte das fast 2 Stunden. Nach dem Mittagessen im Restaurant, das leider keine Spaghetti Carbonara hatte, begaben wir uns auf 2 Stunden auf die Piste. Auf der Rückfahrt kauften wir noch ein paar Lebensmittel ein. Nach dem Abendessen wurde noch gerodelt, gespielt und musiziert. Montag waren wir früher auf der Piste und genossen die Sonne und den schönen Schnee. Dienstag fuhren wir ins bekannteste Schigebiet der Slowakei, nach Jasna. Nach der Anreise über vereiste Strassen (es hatte in der Nacht meist -15 bis -20°C) mussten wir uns endlos an den Liften anstellen. Es gab zwar einen 6-er Kuppellift, und einige andere Sessel- und Schlepplifte, doch die wurden der Masse der Schifahrer nicht Herr. Außerdem ging am Gipfel ein eisiger Wind der durch Mark und Bein fuhr.
Nach Liftschluß machten wir noch eine endlose Schneeballschlacht die eine größere Säuberung nach sich zog.
Für Mittwoch beschlossen wir, wieder in unserem 1. Schigebiet, in Ruzomberok zu bleiben. Wir waren auch schon früh am Parkplatz, als beim Ausladen der Schi und Snowboards Dominics Schi und Alex's Snowboard fehlten. Da sie niemand ausgeladen hatte, mussten sie wohl in Jasna stehen geblieben sein. Also auf nach Jasna. Dort waren natürlich keine Schi und kein Snowboard mehr zu finden. Zurück nach Ruzomberok zum Verleih, die verlorenen Schi bezahlen und Snowboards ausleihen. Das Mit den Snowboards entwickelte sich zum Problem, da er keine Schuhe der Schuhgröße 44 und größer hatte. Also mussten wir nach Besenova. Der Kollege war gerade auf Mittagspause, und so beschlossen wir, uns in der Zwischenzeit eine alte Mühle am Liptovsky Mara anzusehen. Ein kurzer Blick auf die Landkarte und wir fuhren los. Auf einer ungestreuten einspurigen Strasse mussten wir Ketten anlegen, um dann wenig später von einem Polizisten gestoppt zu werden. Er behauptete, die Strasse liege in einem gesperrten Gebiet und knöpfte uns 1500 Kronen ab. Nach der Rückfahrt stellten wir fest, dass da nirgendwo ein Schild gewesen war. Also eine Spende an die notleidende slowakische Polizei. Der Snowboardverleih war kein Vergleich, binnen 10 Minuten hatten wir Boards und Schuhe und waren in Richtung Spisska Nova Ves unterwegs um unsere Freunde von "Signaly" zu besuchen. Sie gaben uns ein Konzert im Waschraum des neuen Kirchenhauses mit ihren neu einstudierten Liedern. Anschließend gingen wir in den Rathauskeller Abendessen. Wir erwischten einen netten Koch der uns extra eine Portion Spaghetti Carbonara kochte. Der Rest von uns genoß slowakische Spezialitäten. Spät und müde kehrten wir heim. Donnerstag vergnügten wir uns wieder auf den Pisten in Ruzomberok. Da nicht alle müde genug waren um schlafenzugehen und daher zu übermütig, gab es noch mehrere Ausflüge im Pyjama in den Schnee. Erst als die Kehrseiten entsprechend abgekühlt waren, wurde es ruhiger. Freitag fuhren wir ins Schigebiet Donovaly, dass für seine Husky-Rennen bekannt ist. Wir konnten sie leider nur hören, da sie auf anderen Pisten unterwegs waren. Früher als sonst mussten wir aufhören, da wir noch in 3 verschiedenen Schiverleihen unser Material zurückgeben mussten. Nach dem Abendessen besuchten wir die Pfadis von Ruzomberok. Penna und Martin Latiak, die am Essex 2000 mitgewesen waren, reisten extra an, und einige andere, die wir von früher kannten, waren gekommen. So wurde zuerst lange geplaudert, und dann kräftig musiziert, gesungen und teilweise sogar getanzt! Spät begannen wir unsere Sachen einzupacken. Samstag früh machten wir noch ein kräftiges Englisches Frühstück, dann wurde aufgeräumt und eingeladen. Zum Abschluss gab es noch eine ausdauernde Schneeballschlacht, und dann ging's an die Heimreise. Nach dem der Schneefall sich in Eisregen verwandelt hatte, schlitterten wir gemütlich nach Hause. Anstatt der üblichen viereinhalb Stunden brauchten wir sieben, aber dafür kamen wir sicher zuhause an. Wer noch mehr Details wissen will, kann sich bei den Beteiligten erkundigen. Wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder fahren.

Das Waldfest 2005, fand bei hervorragendem Wetter (nicht zu heiss und nicht zu kalt) von 25. - 26.6.2005 statt.
Am Sonntag spielten nach der Feldmesse zuerst Signaly (aus der Slowakei) einige melancholische Lieder, dann die Pfadiband, wobei der Start durch einen kurzen Regenguss unterbrochen wurde.

Besuch von Jakub Jahn (Kuba) und seiner Freundin für einen Wienbesuch.

Besuch von Mluvka (Martin Rosa), Roy und Co. auf dem Weg in die Dolomiten. Bilder von den Dolomiten.

Das Sommerlager 2005 in Portugal. Bericht kommt noch...

Besuch von 5 Portugiesen (Jose, Dina, Sonia, Andreia und Lionel) während ihrer Europatour.

Der Ausflug nach Tschechien Ende Oktober.
Daniel, Dominic und ich fahren auf Einladung von Mluvka nach Novi Jicin. In Wien lesen wir seine Schwester Lucy auf und fahren im Stau aus Wien nach Brno. In Brno steigt Lucy aus und Mluvka ein. Zur Besichtigung von Austerlitz ist es zu spät also geht es direkt nach Novy Jicin. Mluvka klingelt bei Luki und fragt ob er noch kommen könne (um 22 Uhr). Luki wundert sich, weiss aber bald den Grund des Besuches: Überraschung von Berti! Er gibt uns noch Tips für den nächsten Tag, dann fahren wir zu Mluvka. Nach einem kleinen Snack und Plaudern mit seinen Eltern gehen wir schlafen.
Samstag fuhren wir zuerst nach "Tarzania". Das ist ein Seilkletterpark in der Nähe von N.J. Nachdem die Kinder erschöpft waren und die Chipkarte im Fotoapparat voll, fuhren wir zurück nach N.J. und ich kaufte ein Gabelfrühstück und eine Chipkarte. Danach fuhren wir zu einer Sommerrodelbahn, die viel Spass machte. Nach dem Mittagessen bei Rosas trafen wir uns mit Hoble im Cabriolet-Kino. Kurz darauf trafen auch Luki, Inka, Pavel mit Freundin und Freunde ein. Da es kalt war beschlossen wir, zu Familie Jahn zu fahren. Dort aßen wir zu abend und plauderten. Danach besuchten wir noch das Künstlerkino und den "Tearoom", wo wir Roy trafen. Pavel, seine Freundin und Hoble trafen nach einander ein.
Sonntag fuhren wir zu Familie Stuhlik auf eine Plauderstunde und eine Vorführung wie man künstlerische Kerzen ziehen und schnitzen kann. Zum Abschied erhielt jeder von uns eine Kerze. Nach dem Mittagessen bei Rosas machten wir uns wieder auf den Heimweg, holten Pavel ab um ihn in Brno abzusetzen. Mit Mluvka besichtigten wir in der Abenddämmerung das Schlachtfeld von Slavkov (Austerlitz) bzw. was halt davon noch zu sehen war. Dann setzten wir auch ihn ab und Lucy nahmen wir wieder mit nach Wien. Ein wunderschönes Wochenende mit Freunden!

Auf Silvesterreise 2005-06 in Scandinavien
Teilmehmer: Daniel, Dominic, Petzi und Berti
Bericht folgt...